Venezuela-Argentinien

Schreckliches Foul an Lionel Messi - Sender fordert Gefängnis für Übeltäter

Unfassbar, dass Lionel Messi nach diesem Tritt weiterspielen konnte.
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Unfassbar, dass Lionel Messi nach diesem Tritt weiterspielen konnte.

Bei diesem Foul mag man gar nicht hinschauen: Lionel Messi wurde in der WM-Qualifikation brutal von den Beinen geholt. Medien fordern weitere Konsequenzen.

Caracas - Der Aufschrei im Estadio Olimpico war groß: Beim WM-Qualifikationsspiel Argentinien gegen Venezuela kam es zu einem Horror-Foul an Lionel Messi*. In der 30. Minute geht Luis Adrian Martinez mit gestrecktem Bein in den Zweikampf und trifft den Superstar mit offener Sohle und voller Wucht am Schienbein.

Der linke Zauberfuß Messis scheint allerdings erstaunlich widerstandsfähig zu sein. In der Wiederholung ist zu sehen, wie sich das Bein bedenklich durchbiegt, Mitspieler und Fans gehen zunächst von einer schlimmen Verletzung aus. Doch zur Überraschung aller kann Messi nach vierminütiger Behandlung weiterspielen und absolviert sogar die vollen 90 Minuten. Schaut man sich die Bilder an, ist das eigentlich kaum vorstellbar.

Lionel Messi spielt nach Horror-Tritt weiter - Fans und Medien außer sich

Übeltäter Martinez erhält nach Besprechung mit dem Video-Schiri die Rote Karte. Für viele reicht die Bestrafung samt folgender Sperre aber nicht aus - schließlich handelt es sich beim Gefoulten nicht um irgendeinen Spieler, sondern um eine Legende.

Lionel Messi wird brutal umgemäht - „Das war ein Foul fürs Gefängnis“

Südamerikaner werden da schon gerne mal pathetisch - wie der argentinische Sender TyC: „Rot? Das war ein Foul fürs Gefängnis! Aufatmen, Leo geht es gut“, hieß es dort. „Der kriminelle Tritt gegen Messi, der ihn hätte brechen können“, schrieb die Zeitung Olé. Auch Fans auf Twitter sind fassungslos. „Ich kann nicht glauben, dass er weitergespielt hat“, schreibt ein User. „Da zieht sich mir alles zusammen“, reagiert ein anderer Fan auf das schreckliche Foul.

Favorit Argentinien gewann das Spiel gegen Venezuela mit 3:1. Halb Südamerika wartet nun auf den „Superclasico“ zwischen Brasilien und Argentinien, der am Sonntag steigt. Die „Selecao“ um Messis neuen Teamkollegen Neymar will sich für die Final-Niederlage bei der Copa America revanchieren. Brasilien steht in der WM-Quali auf Platz eins und hat bereits sechs Punkte Vorsprung auf die „Albiceleste“. (epp) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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