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Agüero plaudert über Messi-Zukunft und fängt sich Rüge ein

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Von: Stefan Schmid

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Die Zukunft von Superstar Lionel Messi ist weiterhin ungeklärt. Jetzt plaudert Freund Sergio Agüero über dessen Zukunftspläne, das kommt nicht überall gut an.

Paris/Rosario - Der Vertrag des frisch gebackenen Weltmeisters Lionel Messi bei Paris Saint Germain läuft am Ende dieser Saison aus. Dementsprechend brodelt die Gerüchteküche ob der Zukunft des argentinischen Superstars. Sergio Agüero, einer seiner engsten Freunde, gibt nun einen Hinweis, wo es Messi hinziehen könnte. Doch die Plauderei Agüeros, der „einfach nicht ruhig sein“ kann, kommt nicht bei jedem gut an.

Agüero befeuert Gerüchte um Messi-Rückkehr nach Argentinien

Bevor Lionel Messi zum FC Barcelona wechselte und dort die erfolgreichste Ära des Klubs prägte, war er in seiner Heimat in der Jugend der Newell’s Old Boys aktiv. Viele Argentinier wünschen sich eine Rückkehr des Stars zu seinem Jugendverein. Diese Hoffnungen bestärkt nun ausgerechnet Sergio Agüero – Messi ist Pate von dessen Sohn Benjamin. „Er denkt ernsthaft über die Möglichkeit nach, für Newell‘s zu spielen“, plaudert der ehemalige Stürmer gegenüber dem brasilianischen Portal UOL Esporte aus.

Aber das Team aus Rosario ist nicht der einzige Verein, der Messi nach der Saison gerne unter Vertrag nehmen würde. Weiterhin heiß in der Verlosung ist der von Eigentümer David Beckham geführte MLS-Verein Inter Miami. Auch Paris würde gerne mit ihm verlängern, dagegen spricht allerdings der Wunsch von Messis Familie, die französische Hauptstadt verlassen zu wollen.

Feierten gemeinsam den WM-Titel der Argentinier: Sergio Agüero und Lionel Messi.
Feierten gemeinsam den WM-Titel der Argentinier: Sergio Agüero und Lionel Messi. © IMAGO/Mike Egerton

Messi schon im Juni im Trikot der Newell‘s Old Boys

Möglicherweise ist das Benefizspiel zu Ehren von Maxi Rodríguez, wie Messi aus der Jugend der Old Boys, am 16. Juni dann schon ein Vorgeschmack auf die zukünftige Saison. An diesem Tag wird der Argentinier zu Ehren seines Freundes Rodríguez das Trikot des Traditionsvereins tragen.

Eben jener Rodríguez ist es aber auch, der den Hoffnungen auf eine dauerhafte Messi-Rückkehr einen Dämpfer verpasst und dabei dem geschwätzigen Agüero eine Rüge mit auf den Weg gibt. „Kun (Agüero, d. Red.) ist Kun. Er kann einfach nicht ruhig sein. Wir werden sehen. Es ist schwierig, darüber zu sprechen, weil dann sofort eine Lawine an Gerüchten entsteht. Warten wir ab und sehen wir, was passiert“, so die Einordnung des ehemaligen Liverpool-Stürmers, der im Januar 2022 seine Karriere im Trikot der Newell‘s Old Boys beendete.

Maxi Rodriguez im Trikot der Newell‘s Old Boys
Maxi Rodriguez im Trikot der Newell‘s Old Boys © imago sportfotodienst

Argentinischer Verband bemüht sich um Lionel Messi

Mit Lionel Messi in der heimischen Liga würde man ein großes Zeichen setzen, dessen ist man sich auch bei der AFA, dem argentinischen Fußballverband, bewusst. Verbandspräsident Claudio Tapia soll eine „besondere Zuneigung“ für die möglichen Rückkehr-Pläne Messis empfinden und hat dabei wohl auch finanzielle Interessen des Verbandes im Blick.

Für den großen Traum der Argentinier würden der persönliche Kontakt des Superstars zu seinem Jugendverein sprechen. Mit dem aktuellen Trainer Gabriel Heinze hat er bereits in der Nationalmannschaft zusammengespielt und die beiden sollen nach wie vor im freundschaftlichen Kontakt stehen. Auch Klubpräsident Ignacio Astore sagte schon vor einem Jahr, es wäre „für mich als Präsident von Newell‘s eine doppelte Freude, einen Spieler mit diesen Fähigkeiten zu holen.“ (sch)

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