Pep und City überragen derzeit

Lobeshymnen für Guardiolas Team: ManCity wie "ein unaufhaltsamer Zug"

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Es läuft derzeit bei ManCity und Pep Guardiola.

Pep Guardiola und Manchester City beherrschen die Premier League mit großem Vorsprung - auch, weil der Stadtrivale United verlor. Doch bald kommt es zum Showdown.

Manchester - Nach der nächsten Gala seines Starensembles war Pep Guardiola mächtig stolz. "Wir spielen gut, die Spieler haben wieder eine unglaubliche Vorstellung gezeigt. Wir sind so glücklich", sagte der Teammanager von Manchester City über den 3:1-Erfolg gegen den FC Arsenal

Die Torfabrik von ManCity läuft auf Hochtouren. In seinem zweiten Jahr in Manchester scheint die Mannschaft Guardiolas Spiel verinnerlicht zu haben. Der deutsche Nationalspieler Ilkay Gündogan glaubt an eine "sehr besondere Saison" und findet, dass das aktuelle Manchester City eine Mischung aus Guardiolas früheren Teams ist. "Unsere Dominanz ist wie Bayern, aber es ist ein anderes Spiel. Die ähnlichste Mannschaft ist vielleicht Barcelona mit Pep in den besten Tagen", wird er in der Sun zitiert.

Auch die Fachwelt ist begeistert von den Auftritten des Teams und von der Leichtigkeit, mit der es die Liga zu beherrschen scheint. "City ist im Moment wie ein unaufhaltsamer Zug. Die Mannschaft spielt Fußball auf einem anderen Level", sagte Manchester Uniteds Ex-Profi und BBC-Experte Phil Neville. 

"Natürlich ist das Titelrennen noch nicht vorbei. Aber können wir uns wirklich vorstellen, dass diese Mannschaft einbricht? Sie müsste mindestens drei Spiele verlieren. Im Moment sehe ich nicht, dass sie ein Spiel verliert", schrieb Alan Shearer, der Rekordtorschütze der Premier League, in seiner Kolumne für die Sun

City liefert irre Zahlen

Die Citizens verbuchten gegen Arsenal den zehnten Sieg im elften Auftritt. 31 Punkte und eine Tordifferenz von 31 ist die beste Bilanz eines Premier-League-Klubs nach elf Spieltagen. In 17 Partien in allen Wettbewerben hat die Mannschaft schon 52 Tore geschossen. Auch das gelang seit der Gründung der Premier League 1992 noch keinem anderen Klub. Guardiola kann ganz beruhigt in die Länderspielpause gehen. 

Und weil Verfolger Manchester United beim 0:1 bei Meister Chelsea die zweite Niederlage aus den vergangenen vier Spielen kassierte, liegt Guardiolas Mannschaft schon acht Punkte vor dem Stadtrivalen. 

Die Saison ist noch lang, und auch in der vergangenen Spielzeit brach City nach einem starken Start mit sechs Siegen aus den ersten sechs Partien noch ein. Doch im Moment ist nicht zu erkennen, wie die Mannschaft zu stoppen sein soll. 

Nach der Länderspielpause kommt das Derby

Guardiola war stolz darauf, dass beim Sieg gegen Arsenal der nächste Erfolg gegen ein Spitzenteam gelang. Vorher hatte City schon den FC Liverpool (5:0) und Meister Chelsea (1:0) geschlagen. "In der vergangenen Saison haben wir nur zwei Spiele gegen Titelanwärter gewonnen. In dieser Saison haben wir im November schon dreimal gewonnen. Wenn du Meister werden willst, musst du Chelsea, Liverpool, Arsenal und die anderen Mannschaften an der Spitze schlagen", betonte der Coach. 

Nach der Länderspielpause geht es für City gegen Leicester und Huddersfield weiter. Im Dezember steht das Stadtduell mit ManUnited an. Dann könnte es schon eine Vorentscheidung im Kampf um die Meisterschaft geben.

sid

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