Offenbar Wunsch des Weltmeisters

Laut Galatasaray: Podolski vor China-Wechsel

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Abschied aus der Türkei? Lukas Podolski soll einen Transfer nach China anstreben.

Istanbul - Lukas Podolski spielt offenbar bald in China. Wie sein aktueller Klub Galatasaray vermeldet, könnte ein Transfer ins Reich der Mitte kurz vor dem Abschluss stehen.

Ein möglicher Wechsel von Fußball-Weltmeister Lukas Podolski von Galatasaray zum chinesischen Club Beijing Guoan rückt nach Aussage seines Istanbuler Vereins näher. „Der Transfer ist in der Abschlussphase“, sagte Galatasaray-Vorstandsmitglied Levent Nazifoglu in Antalya vor Medienvertretern. Dort bereitet sich der türkische Traditionsclub derzeit auf die Rückrunde vor.

Galatasaray wolle Podolski zwar nicht verkaufen, doch „der Spieler selbst scheint einen Wechsel zu favorisieren“, sagte Nazifoglu. Um Planungssicherheit zu haben, solle sich der Wechsel aber nicht mehr allzu lange ziehen: „Entweder passiert der Transfer innerhalb einer Woche oder gar nicht.“ Podolskis Management wollte sich zu den Aussagen nicht äußern: „Wir geben dazu keinen Kommentar ab“, sagte Agent Nassim Touihri auf Anfrage.

Podolski ging via Twitter in Offensive

Podolski selbst hatte seine Zukunft offen gelassen, als er diese Woche zum Trainingslager in Antalya erschienen war. „Ja, es gibt ein Angebot, doch ich habe mich noch nicht entschieden“, wurde der 31-Jährige von NTV Spor zitiert. Vermeintliche Aussagen von ihm in der Hürriyet über eine Schmerzgrenze beim Gehalt dementierte Podolski am Freitag via Twitter scharf: „Glaubt diese Lügen nicht.“ Vor dem Jahreswechsel hatte Gala-Vertreter Nazifoglu ein Angebot von Beijing Guoan an Podolski bestätigt.

Der 31-Jährige war im Sommer 2015 vom FC Arsenal zu Galatasaray gewechselt. In seiner ersten Spielzeit avancierte er mit 17 Toren und neun Vorlagen in allen Wettbewerben zum Topscorer der Löwen. In dieser Hinrunde kam Podolski durch Verletzungsprobleme nur auf zwölf Pflichtspieleinsätze und erzielte dabei insgesamt sechs Treffer.

Diesen Winter sind bereits viele Profis wie Carlos Tevez, Axel Witsel oder John Obi Mikel nach China gewechselt. Berichtet wird über Ablöse- und Gehaltszahlungen, die weit über dem europäischen Niveau liegen.

dpa

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