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Maik Franz: Nun wurde er zum Opfer

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Maik Franz wälzt sich am Boden © Getty

Sinsheim - Erst Täter, dann Opfer: "Iron Maik" Franz vom abstiegsbedrohten Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt erlebt derzeit sehr turbulente Wochen.

Vor 14 Tagen provozierte Franz verbal den Platzverweis gegen Wolfsburgs Arne Friedrich, in der vergangenen Woche prellte er Bremens Denni Avdic bei einem Zweikampf das Jochbein - beim 0:1 in Hoffenheim fand das Frankfurter enfant terrible in Peniel Mlapa dann aber bereits zum zweiten Mal in dieser Spielzeit seinen Meister.

Hoffenheims Offensivspieler hatte bei einem Zweikampf mit Franz in der 62. Minute derart frech die Sohle draufgehalten, dass das Frankfurter Raubein mit einer schweren Fußprellung inklusive Einblutung ausgewechselt werden musste. Mlapa sah von Schiedsrichter Michael Weiner die Gelbe Karte, Franz aber auch, weil er Mlapa bei dessen Entschuldigungsversuch die Hand wegschlug.

„Die Entscheidung des Schiedsrichters war schon merkwürdig. Ich habe kein einziges Foul im Spiel gemacht, und man hat mir fast den Fuß gebrochen - und trotzdem sehe ich Gelb“, sagte Franz, der bereits bei der 0:4-Niederlage im Hinspiel nach einem Foul von Mlapa einen Bauchmuskelabriss erlitten hatte und bis zur Winterpause ausgefallen war.

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Frankfurts Trainer Christoph Daum war wegen der neuerlichen Diskussionen rund um Franz wütend auf die Hoffenheimer und war nur froh, dass sich der Verteidiger bei der Situation nicht den Fuß gebrochen hatte. Unterstützung erhielt Franz zudem von seinem Teamkollegen Benjamin Köhler: „Maik hätte für das gleiche Foul wahrscheinlich die Rote Karte gesehen.“

sid

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