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Mainzer "Boy Band" rockt die Liga

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Der Mainzer Gitarrenjubel © AP

München - Ihr Torjubel als rockende “Boy Band“ ist längst zu einem Markenzeichen in der Fußball-Bundesliga geworden: Lewis Holtby (20), André Schürrle (19) und Adam Szalai (22) verkörpern den Spaßfußball des FSV.

Sieben der 14 Mainzer Tore erzielte das erfrischende Trio - in München war der groß gewachsene Ungar Szalai mit einem fulminanten Drehschuss der umjubelte Matchwinner. “Solche Tore klappen nur, wenn man klar ist im Kopf“, erzählte der Schütze und meinte nach dem Hammer-Schuss: “Soviel Kraft habe ich da gar nicht mehr gehabt.“

Laufen, kämpfen, schießen - die Youngster geben immer Vollgas. “Wir laufen uns kaputt“, gestand Holtby. Gemeinsam scherzte das Trio am Samstagabend im “Aktuellen Sportstudio“. Doch das kleine “magische Dreieck“ der Mainzer wird sich spätestens am Saisonende auflösen: Wenn Schürrle zu Bayer Leverkusen wechselt und Leihspieler Holtby womöglich zum FC Schalke 04 zurück muss.

Aktuelles Sportstudio: Scharfschützen an der Torwand

Szalai hat es auch schon bei einem ganz großen Club versucht. Er spielte für das B-Team von Real Madrid, durfte mit den Großen wie Cristiano Ronaldo oder Raul aber nur trainieren. “Es ist besser, zu einem Verein zu gehen, wo man spielen kann“, begründete Szalai seinen Wechsel nach Mainz. Was da abgeht, sei “unglaublich“.

dpa

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