Thorsten Fink

„Mal sehen, wer einbombt“

Generalprobe geglückt! Zum Abschluss der ausgiebigen Testphase besiegte der FC Ingolstadt die Red Bull Salzburg Juniors am Samstag mit 1:0.

Das österreichische Nachwuchs­team diente Thorsten Fink in der Saison 2006/07 als „Sprungbrett“ seiner Trainer-Karriere, wie er selbst sagt. Auch als Schanzer-Coach kommt er immer wieder gerne. „Der Kontakt ist immer noch gut. Und: Da gibt’s gute Talente. Da schau ich immer mal nach“, scherzt Fink. Nach dem vierten Sieg im siebten Test (zwei Remis, eine Niederlage) steht sein Grundgerüst für den Rückrundenauftakt gegen Greuther Fürth am Sonntag.

Sollte Necat Aygün nach seiner Leistenverletzung in dieser Woche voll trainieren können, wird er laut Fink voraussichtlich Mario Neunaber aus der Stammelf verdrängen. Offener ist die Sache im Sturm. Egal ob Steffen Schneider, Steffen Wohlfarth oder Ersin Demir: In den Vorbereitungsspielen haben sie alle getroffen. So ist für Fink momentan nur eines ist sicher: „Vratislav Lokvenc ist bei mir gesetzt, denn er bereitet die Tore auch vor, hält den Ball, verlängert ihn, legt ab… Das kann er besser als jeder andere.“ Finks Hoffnung für die Tage vor dem Spiel: „Manchmal drängt sich die Mannschaft von selbst auf. Wenn einer im Training Vollgas gibt und voll einbombt, bleibt mir gar keine andere Wahl.“ Und wenn keiner „einbombt“, lässt er eventuell mit nur einer Spitze spielen…

Quelle: tz

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