In zwei bis drei Jahren

VfB-Manager Reschke will Stuttgart in Top-6 der Liga führen

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Michael Reschke.

Sportvorstand Michael Reschke möchte den VfB Stuttgart innerhalb weniger Jahre zu einem der besten sechs Clubs der Fußball-Bundesliga formen.

Stuttgart -

Sportvorstand Michael Reschke hat Irritationen über seine Vertragslaufzeit beim Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart beseitigt. "Vier Jahre ist richtig", sagte der 60-Jährige in einem Interview mit dem kicker. Er ergänzte allerdings für den Fall des sportlichen Misserfolges: "Ich möchte keine wirtschaftliche Belastung für den VfB sein. Daher habe ich dem Klub ein einseitiges Kündigungsrecht zum 30. Juni 2019 eingeräumt."

Reschke war nach der Demission von Jan Schindelmeiser im August zum VfB gekommen, nachdem er zuvor bei Bayern München für die Kaderplanung zuständig gewesen war. Für den Fall eines vorzeitigen Vertragsendes würde Reschke auch auf "sehr große Anteile" einer ihm zustehenden Abfindung verzichten. "Ich will damit ein Zeichen setzen. Wenn meine Arbeitseffektivität nicht stimmt, dann soll der Verein nicht dafür bluten", sagte er.

Nochmals präzisierte Reschke seine jüngsten, sehr harschen Äußerungen zur Kritik an den Transfers der ehemaligen Nationalspieler Dennis Aogo und Andreas Beck. "Ich sagte ahnungslose Vollidioten", betonte Reschke. Ahnungslos habe sich auf die sportliche Bewertung bezogen, aber vor allem der Begriff "Resterampe" hatte ihn gestört: "Das ist despektierlich. Wenn unsere Spieler so bezeichnet werden, dann wird zurückgefeuert."

Den fünfmaligen Meister Stuttgart sieht Reschke zukünftig nicht als Ausbildungsverein, sondern bald wieder in der Top-Gruppe der Bundesliga. "Es wird sicher Spieler geben, die wir nicht halten können und transferieren müssen. Ansonsten werden wir eine Mannschaft aufbauen, die in der Lage ist, in zwei bis drei Jahren zu den Top-sechs der Bundesliga zu gehören", sagte er. Die Voraussetzungen dafür sind beim VfB mit der Ausgliederung der Profiabteilung geschaffen worden. Der Einstieg von Daimler mit 41,5 Millionen Euro sei laut Reschke ein "internationales Signal" gewesen, man müsse jedoch weitere Unterstützer finden. "Ich bin mit der Zielsetzung gekommen, zu helfen, den Klub wieder zu alter Stärke zu führen. Das steht über allem", sagte Reschke.

sid/dpa

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