Stress bei Manchester City

Guardiola fordert Entschuldigung von Yaya Touré

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Pep Guardiola fordert eine Entschuldigung von Yaya Touré.

Manchester - Der Knatsch zwischen Pep Guardiola und Yaya Touré geht in die nächste Runde. Guardiola fordert nun eine Entschuldigung des Ivorers.

Teammanager Pep Guardiola will Mittelfeldspieler Yaya Touré bei Manchester City nicht mehr einsetzen, sollte sich der Ivorer nicht für eine Äußerung seines Beraters Dimitri Seluk entschuldigen. "Er muss sich bei seinen Mitspielern und beim Verein entschuldigen. Tut er das nicht, spielt er nicht", so Guardiola am Dienstag.

Touré kam in der aktuellen Saison erst einmal zum Einsatz und gehört zudem nicht zum Champions-League-Aufgebot des englischen Premier-League-Klubs. Seluk hatte daraufhin erklärt, sein Spieler sei "gedemütigt" worden. Falls City die Königsklasse nicht gewinne, müsse sich Guardiola entschuldigen.

Guardiola: "Ich bin ein Typ der alten Schule"

Die spanische Sport hatte dagegen berichtet, dass Guardiola lediglich eine Entschuldigung des Beraters selbst fordere. Das Blatt zitiert den City-Coach mit folgenden Worten: "Bis sein Berater sich nicht für das entschuldigt, was er gesagt hat, wird Touré nicht zur Mannschaft zurückkehren."

Und weiter: "Ich weiß, dass Dimitri Seluk Touré gerne hat. Und wenn das so ist, dann muss er es jetzt zeigen und sich entschuldigen. Ich hätte mir in meiner Zeit als aktiver Fußballer bei Barca nicht vorstellen können, dass sich mein Berater hinstellt und Johan Cruyff kritisiert. Es mag sein, dass das die neue Zeit ist, aber ich bei ein Typ der alten Schule. Bis sich Seluk nicht entschuldigt, wird er (Touré) nicht spielen", erklärt Guardiola.

"Touré hat nicht den Mut gehabt, mich anzurufen"

Schon bei Barcelona stimmte es zwischen Guardiola und Touré nicht.

Es sei indes sehr schwierig gewesen, Touré nicht für den Kader in der Champions League zu nominieren, "aber am Tag danach ging sein Berater auf die Medien zu. Touré hat nicht den Mut gehabt, mich persönlich anzurufen. Von diesem Moment an war er draußen. Ich kenne ihn, ich weiß, dass er ein guter Typ ist, aber es war für mich auch sehr schwer, Aleix Garcia nicht für die Champions League zu nominieren", wird Guardiola im englischen Guardian zitiert. Der Katalane fordert laut der englischen Zeitung sowohl eine Entschuldigung des Beraters, als auch eine Entschuldigung von Touré an seine Mitspieler und den Verein. 

Der ivorische Offensivspieler war 2010 für eine Ablöse von 30 Millionen Euro vom damaligen Guardiola-Klub FC Barcelona nach Manchester gewechselt, schon damals galt das Verhältnis der beiden als belastet.

Kalte Dusche für Gladbach - 0:4-Pleite bei ManCity

Kurz zuvor hatte Touré seine internationale Karriere nach zwölf Jahren für beendet erklärt. Der 33-Jährige hatte 2004 sein Debüt im Trikot der Elfenbeinküste gegeben, absolvierte insgesamt 113 Einsätze und gewann 2015 die Afrika-Meisterschaft.

SID/sdm

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