Neuer HSV-Star: Sein Vorbild ist ein Faschist

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Marcus Berg ist die neue Sturmhoffnung beim Hamburger SV.

Hamburg - Eigentlich ist Marcus Berg ja mit vielen Vorschusslorbeeren zum Hamburger SV gewechselt. Sportlich bringt der schwedische Stürmer auch alle Voraussetzungen mit, ein Bundesliga-Star zu werden. Doch die Wahl seines Vorbilds wirft Schatten auf.

Der 23-jährige Stürmer, der in der Sommerpause vom FC Groningen zu den Hanseaten wechselte, gab auf der schwedischen Webseite svenskfotboll.se zu Protokoll, glühender Verehrer von Paolo di Canio zu sein.

Die abgestürzten Stars der Bundesliga

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Eine Tatsache, die denTorschützenkönig der U21-EM in ein ziemlich düsteres Licht rückt: Denn di Canio ist ein ehemaliger italienischer Stürmer, der vor allem in seiner Zeit bei Lazio Rom (2004 bis 2006) negativ auf sich aufmerksam machte. Damals bejubelte di Canio seine Treffer vor der Fankurve mit dem „römischen Gruß“. Auf seinem Arm hat di Canio zudem das Wort „Dux“ (lateinisch für Duce - seine Hommage an den ehemaligen italienischen Diktator Benito Mussolini) tätowiert. In zahlreichen Interviews bekannte di Canio zudem, „ein Faschist, aber kein Rassist“ zu sein.

Dann doch lieber das: Nackte Tatsachen im Stadion

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tz

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