Gomez: „Ich arbeite mir das Glück einfach zurück“

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Mario Gomez ist zuversichtlich für die WM.

Eppan - Mario Gomez spricht im tz-Interview über seine gegenwärtige Verassung und seinen persönlichen Ausblick auf die WM.

3:0 gegen Ungarn, nach 62 Minuten eingewechselt, ein Tor gemacht: Zufrieden, Herr Gomez?

Mario Gomez: Wir hätten viel höher gewinnen müssen. Bis auf 20 Minuten in der zweiten Halbzeit war es schon sehr ordentlich. Die Jungs hier haben sehr viel trainiert, wir Bayern-Spieler kommen gerade aus der Saison, das muss man schon berücksichtigen. Natürlich geht es noch besser, aber ich bin ganz zufrieden.

War bei den vielen Wechseln und ohne Lahm und Schweinsteiger überhaupt schon ein Einspielen für die WM möglich?

Gomez: Wir wollten schon ein paar Dinge aus dem Training umsetzen. Ein paar gute Kombinationen waren dabei. Darauf kann man sicher aufbauen. Die WM wird natürlich etwas ganz anderes, mit Bosnien kommt auch noch ein viel schwererer Gegner. Das wird für uns das viel wichtigere Spiel.

Wie fühlen Sie sich selbst, nachdem es bei den Bayern in der Rückrunde für Sie nicht lief?

Gomez: Ich freue mich, jetzt hier bei der Nationalmannschaft zu sein. Das letzte halbe Jahr war enttäuschend für mich persönlich. Ich hatte wenig Einsätze, konnte mich selten in Szene setzen. Jetzt versuche ich, hier einfach Gas zu geben und nicht allzu große Erwartungen zu haben, das wäre schließlich nicht angebracht.

Ungarn vs. DFB-Elf: Die Bilder des Spiels

Die DFB-Elf gewinnt mit 3:0 in Budapest gegen Ungarn. Impressionen aus dem Stadion. © dpa
Die DFB-Elf gewinnt mit 3:0 in Budapest gegen Ungarn. Impressionen aus dem Stadion. © dpa
Die DFB-Elf gewinnt mit 3:0 in Budapest gegen Ungarn. Impressionen aus dem Stadion. © dpa
Die DFB-Elf gewinnt mit 3:0 in Budapest gegen Ungarn. Impressionen aus dem Stadion. © dpa
Die DFB-Elf gewinnt mit 3:0 in Budapest gegen Ungarn. Impressionen aus dem Stadion. © dpa
Die DFB-Elf gewinnt mit 3:0 in Budapest gegen Ungarn. Impressionen aus dem Stadion. © dpa
Die DFB-Elf gewinnt mit 3:0 in Budapest gegen Ungarn. Impressionen aus dem Stadion. © dpa
Die DFB-Elf gewinnt mit 3:0 in Budapest gegen Ungarn. Impressionen aus dem Stadion. © dpa
Die DFB-Elf gewinnt mit 3:0 in Budapest gegen Ungarn. Impressionen aus dem Stadion. © dpa
Die DFB-Elf gewinnt mit 3:0 in Budapest gegen Ungarn. Impressionen aus dem Stadion. © dpa
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Die DFB-Elf gewinnt mit 3:0 in Budapest gegen Ungarn. Impressionen aus dem Stadion. © dpa
Die DFB-Elf gewinnt mit 3:0 in Budapest gegen Ungarn. Impressionen aus dem Stadion. © dpa
Die DFB-Elf gewinnt mit 3:0 in Budapest gegen Ungarn. Impressionen aus dem Stadion. © dpa
Die DFB-Elf gewinnt mit 3:0 in Budapest gegen Ungarn. Impressionen aus dem Stadion. © dpa
Die DFB-Elf gewinnt mit 3:0 in Budapest gegen Ungarn. Impressionen aus dem Stadion. © dpa
Die DFB-Elf gewinnt mit 3:0 in Budapest gegen Ungarn. Impressionen aus dem Stadion. © dpa
Die DFB-Elf gewinnt mit 3:0 in Budapest gegen Ungarn. Impressionen aus dem Stadion. © dpa

Konnten Sie sich im Training aufdrängen?

Gomez: Das lief bis jetzt sehr gut, ja. Ich arbeite mir das Glück einfach zurück.

Löw sprach von „mentaler Aufbauarbeit“, die bei Ihnen und Klose zu leisten sei. Gab es Einzelgespräche?

Gomez: Nein. Jeder weiß, wie das letzte halbe Jahr für mich war, ich selbst weiß das am besten. Es lief einfach nicht gut. Aber deswegen brauche ich von niemanden Mitleid. Ich habe die Situation mit schlechten Leistungen selbst verursacht, jetzt muss ich mich selbst rausziehen. Mit den Trainingsleistungen ist mir das zuletzt schon gelungen, dazu am Samstag das Tor. Nur so geht es weiter für mich.

Und es geht noch viel besser. Sie sind statistisch der beste deutsche Stürmer der vergangenen Jahre in der Bundesliga. Trotzdem werden Sie nun als Streichkandidat gehandelt. Mussten Sie erstmal schlucken, als diese Schlagzeilen erschienen?

Gomez: Es muss eben spekuliert werden. Und da ist man eben schnell auf mich gekommen…

…verständlich, oder?

Gomez: Natürlich ist das verständlich! Was liegt näher auf der Hand, als einen Spieler wie mich nach so einem halben Jahr dafür zu handeln? Das ist kein Problem.

Bangen Sie um Ihr WM-Ticket?

Gomez: Nein, ich mache mir keine Sorgen. Wie gesagt: Ich bin im Training gut drauf und bin optimistisch, meine alte Form wiederzufinden. Das sieht der Trainer ja. Wenn es so weitergeht, habe ich vor der Entscheidung am Dienstag absolut keine Angst. Dann bin ich dabei.

Interview: ta

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