Augenhöhlenbruch! Mertesacker fehlt gegen Bayern und Tottenham

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Per Mertesacker (Mitte) hatte einen Ellenbogen ins Gesicht bekommen

München - Per Mertesackers Gesichtsverletzung aus dem EM-Quali-Spiel gegen Aserbaidschan ist schlimmer als zunächst erwartet.

Mertesacker wird den 6:1-Sieg von Deutschland im EM-Qualifikationsspiel gegen Aserbaidschan noch länger in schlechter Erinnerung behalten. Der Abwehrspieler von Werder Bremen hat am Dienstag in Köln einen Bruch des Augenhöhlenbodens, eine Platzwunde unter dem linken Auge und einen Bruch in der Kieferhöhle erlitten. Dies ergab eine Spezialuntersuchung am Mittwoch in Bremen. Wegen der schweren Gesichtsverletzung fällt der 25 Jahre alte Fußball-Profi definitiv am Samstag im Bundesligaspiel bei Bayern München und am Dienstag im Champions-League-Heimspiel gegen Tottenham Hotspur aus. Wie lange die Zwangspause dauert, ist noch ungewiss. 

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Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat in der EM-Qualifikation ihre Pflichtaufgabe gegen Aserbaidschan mühelos gemeistert. Das Team von Bundestrainer Joachim Löw kam am Dienstagabend in Köln zu einem 6:1 (3:0). © dpa
Bundestrainer Joachim Löw (3.v.l) sitzt auf der Bank mit Berti Vogts (2.v.l), Nationaltrainer von Aserbaidschan, und dem deutschen Co-Trainer Hans-Dieter Flick. Links steht DFB-Manager Oliver Bierhoff. © dpa
Miroslav Klose (M) aus Deutschland, Sasa Yunisoglu und Elnur Allahverdiyew aus Aserbaidschan kämpfen um den Ball. Rechts Lukas Podolski. © dpa
Der Deutsche Miroslav Klose und Sascha Yunisoglu aus Aserbaidschan kämpfen um den Ball. © dpa
Bastian Schweinsteiger (r) aus Deutschland und Maksim Medvedev aus Aserbaidschan kämpfen um den Ball. (Rechts Lukas Podolski) © dpa
Per Mertesacker liegt verletzt auf dem Rasen. © dpa
Per Mertesacker (M) von Deutschland wird auf dem Spielfeld behandelt und später ausgewechselt. © dpa
Mesut Özil (M) von Deutschland kämpft um den Ball gegen Elnur Allahverdiyev (l) von Aserbaidschan. © dpa
Torschütze Heiko Westermann (Mitte rechts) von Deutschland trifft mit diesem Schuß zum 1:0 gegen Torwart Kamran Agayev (2.v.l.) von Aserbaidschan. © dpa
Der Deutsche Sami Khedira und Mahir Sükürov aus Aserbaidschan kämpfen um den Ball. © dpa
Heiko Westermann bejubelt sein Tor zum 1:0. © dpa
Heiko Westermann © dpa
Heiko Westermann (2. vl) von Deutschland erzielt das 1:0. © dpa
Der deutsche Torschütze Heiko Westermann (r) jubelt im Spiel gegen Aserbaidschan mit Bastian Schweinsteiger, Sami Khedira und Miroslav Klose (v.l). © dpa
Heiko Westermann © dpa
Heiko Westermann © dpa
Per Mertesacker geht verletzt vom Platz. © dpa
Per Mertesacker geht verletzt vom Platz. © dpa
 Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat in der EM-Qualifikation ihre Pflichtaufgabe gegen Aserbaidschan mühelos gemeistert. Das Team von Bundestrainer Joachim Löw kam am Dienstagabend in Köln zu einem 6:1 (3:0). © dpa
 Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat in der EM-Qualifikation ihre Pflichtaufgabe gegen Aserbaidschan mühelos gemeistert. Das Team von Bundestrainer Joachim Löw kam am Dienstagabend in Köln zu einem 6:1 (3:0). © dpa
 Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat in der EM-Qualifikation ihre Pflichtaufgabe gegen Aserbaidschan mühelos gemeistert. Das Team von Bundestrainer Joachim Löw kam am Dienstagabend in Köln zu einem 6:1 (3:0). © dpa
 Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat in der EM-Qualifikation ihre Pflichtaufgabe gegen Aserbaidschan mühelos gemeistert. Das Team von Bundestrainer Joachim Löw kam am Dienstagabend in Köln zu einem 6:1 (3:0). © dpa
 Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat in der EM-Qualifikation ihre Pflichtaufgabe gegen Aserbaidschan mühelos gemeistert. Das Team von Bundestrainer Joachim Löw kam am Dienstagabend in Köln zu einem 6:1 (3:0). © dpa
 Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat in der EM-Qualifikation ihre Pflichtaufgabe gegen Aserbaidschan mühelos gemeistert. Das Team von Bundestrainer Joachim Löw kam am Dienstagabend in Köln zu einem 6:1 (3:0). © dpa
 Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat in der EM-Qualifikation ihre Pflichtaufgabe gegen Aserbaidschan mühelos gemeistert. Das Team von Bundestrainer Joachim Löw kam am Dienstagabend in Köln zu einem 6:1 (3:0). © dpa
 Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat in der EM-Qualifikation ihre Pflichtaufgabe gegen Aserbaidschan mühelos gemeistert. Das Team von Bundestrainer Joachim Löw kam am Dienstagabend in Köln zu einem 6:1 (3:0). © dpa
 Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat in der EM-Qualifikation ihre Pflichtaufgabe gegen Aserbaidschan mühelos gemeistert. Das Team von Bundestrainer Joachim Löw kam am Dienstagabend in Köln zu einem 6:1 (3:0). © dpa
 Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat in der EM-Qualifikation ihre Pflichtaufgabe gegen Aserbaidschan mühelos gemeistert. Das Team von Bundestrainer Joachim Löw kam am Dienstagabend in Köln zu einem 6:1 (3:0). © dpa
 Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat in der EM-Qualifikation ihre Pflichtaufgabe gegen Aserbaidschan mühelos gemeistert. Das Team von Bundestrainer Joachim Löw kam am Dienstagabend in Köln zu einem 6:1 (3:0). © dpa
 Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat in der EM-Qualifikation ihre Pflichtaufgabe gegen Aserbaidschan mühelos gemeistert. Das Team von Bundestrainer Joachim Löw kam am Dienstagabend in Köln zu einem 6:1 (3:0). © dpa
 Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat in der EM-Qualifikation ihre Pflichtaufgabe gegen Aserbaidschan mühelos gemeistert. Das Team von Bundestrainer Joachim Löw kam am Dienstagabend in Köln zu einem 6:1 (3:0). © dpa
 Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat in der EM-Qualifikation ihre Pflichtaufgabe gegen Aserbaidschan mühelos gemeistert. Das Team von Bundestrainer Joachim Löw kam am Dienstagabend in Köln zu einem 6:1 (3:0). © dpa
 Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat in der EM-Qualifikation ihre Pflichtaufgabe gegen Aserbaidschan mühelos gemeistert. Das Team von Bundestrainer Joachim Löw kam am Dienstagabend in Köln zu einem 6:1 (3:0). © dpa
 Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat in der EM-Qualifikation ihre Pflichtaufgabe gegen Aserbaidschan mühelos gemeistert. Das Team von Bundestrainer Joachim Löw kam am Dienstagabend in Köln zu einem 6:1 (3:0). © dpa
Manuel Neuer: Der Schalker Keeper wurde in der ersten Hälfte nur einmal ernsthaft geprüft, bei Nadirovs Hammer, den er aber problemlos entschärfte. Das 4:1 ging aber klar auf seine Kappe. Note: 5 © Getty
Sascha Riether: Der Jansen-Ersatz aus Wolfsburg tat viel nach vorne, hatte dafür aber in der Defensive einige schwache Momente, weil er seinen Gegenspieler Nadirov nicht richtig in den Griff bekam. Eine Empfehlung war das nicht unbedingt. Note: 4 © dpa
Per Mertesacker: Ganz unglückliches Spiel für ihn. Erst mit zwei gefährlichen Vorstößen bis zum gegnerischen Sechszehner, dann in der 11. Minute mit einem Cut unter dem Auge (spätere Diagnose: Augenhöhlenbruch) ausgewechselt. keine Bewertung © Getty
ab der 11. Minute: Heiko Westermann: Gutes Spiel des Hamburgers, der hinten zwar nicht allzu viel zu tun bekam, dafür aber bei Standards mit nach vorne ging und für Gefahr sorgte. Belohnung: Das 1:0, dass er nach einer Ecke im Nachschuss unter die Latte knallte (28.). Note: 2 © dpa
Holger Badstuber: Sehr diszipliniert in der Defensive. Fing einige Zuspiele aufmerksam ab, leitete das 3:0 mit feinem Pass auf Podolski ein und belohnte sich mit dem Tor zum 5:1. Note: 2 © Getty
Philipp Lahm: Diesmal von Löw wieder zurück auf die linke Seite beordert, hatte dort viele gute Szenen im Zusammenspiel mit Podolski. Zeigte wieder seine gefürchtete „Lahm“-Grätsche und war vor allem in der zweiten Hälfte aktiv in der Vorwärtsbewegung. Note: 3 © Getty
Sami Khedira: Besonders in der ersten Hälfte sehr unauffällig, ohne Präsenz. Nach der Pause etwas stärker, erzwang das 4:0. Note: 4 © Getty
Bastian Schweinsteiger: Ab und an mit überheblicher Körpersprache, grundsätzlich aber mit einer soliden Leistung. Manchmal hätte man sich etwas mehr Kreativität und weniger Sicherheits-Pässe gewünscht. Note: 3 © Getty
78.: Cacau: keine Bewertung. © Getty
Thomas Müller: In den ersten zehn Minuten gut, baute dann aber mehr und mehr ab. Hatte nur ganz wenige Aktionen – aber: Er kann ja auch nicht immer weltklasse sein. Note: 4 © Getty
ab der 61.: Marko Marin: Sorgte für Schwung mit einigen guten Dribblings, schoss zweimal gefährlich aufs Tor. Manchmal aber nicht zielstrebig genug. Note: 3 © Getty
Mesut Özil: Tauchte in der ersten Hälfte bis auf die Aktion vor dem 2:0 ziemlich ab. Auch in der zweiten Hälfte ohne große Ideen, zu verspielt und zu wenig zwingend. Note: 4 © Getty
Lukas Podolski: Bester Mann auf dem Platz. Deutlich engagierter als gegen Belgien. Suchte immer wieder mit Ball am Fuß den direkten Weg zum Tor, schloss dann meist gefährlich ab. Tolles Tor zum 2:0, uneigennützig beim dritten Tor, viele starke Fernschüsse. Note: 1 © Getty
Miroslav Klose: Unheimlich aktiv, bekam aber von den Aserbaidschanern nur sehr wenig Platz. Setzte sich dennoch immer wieder gut durch, wie vor dem 1:0, als er mit dem Rücken zum Tor den Ball auf Westermann legte. Kaltschnäuzig beim 3:0, setzte mit dem 6:1 den Schlusspunkt Note: 1 © Getty

“Das ist natürlich eine unbefriedigende Situation für uns. Neben Naldo fällt mit Per jetzt auch die zweite Defensivstütze aus, die in der Vergangenheit auf der Position des Innenverteidigers agiert hat“, kommentierte Werder-Trainer Thomas Schaaf den Ausfall seines zweiten zentralen Abwehrmannes. Der Brasilianer Naldo laboriert seit Wochen an einer Knieverletzung. Wegen der großen Personalprobleme gibt wahrscheinlich Mikael Silvestre in München sein Bundesliga-Debüt im Werder-Trikot. Der 33 Jahre alte Abwehrspieler hatte vergangene Saison für Arsenal London gespielt.

Mertesacker musste am Dienstagabend in seinem 71. Länderspiel schon nach elf Minuten den Platz verlassen, nachdem ihn der Aserbaidschaner Vaqif Cavadov mit dem Ellbogen im Gesicht getroffen hatte. “Ich habe sofort geahnt, dass dies nichts Gutes bedeutet“, schilderte Werder-Coach Schaaf den Zweikampf. Der schwedische Schiedsrichter Strömbergsson ahndete die rüde Attacke nicht, der verletzte Nationalspieler musste sich noch in der Nacht einer Röntgen-Untersuchung in einem Kölner Krankenhaus unterziehen.

Die Verletzung ist auch für Mertesacker persönlich ein herber Rückschlag. “Er ist sehr enttäuscht, weil er im Rhythmus bleiben wollte. Das fällt jetzt weg“, berichtete der Bremer Coach. Was darüber hinaus mit dem Profi passiert, müsse abgewartet werden. Nach DFB-Angaben ist eine Operation nicht notwendig.

dpa

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