"Es fehlt irgendetwas"

Ballack: Löw muss weitermachen!

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Michael Ballack appelliert an den Bundestrainer

München - Nach dem Scheitern der Nationalmannschaft im EM-Halbfinale hält der frühere DFB-Kapitän Michael Ballack an seiner Kritik an Joachim Löw fest, appelliert aber auch an ihn.

Gleichzeitig aber sieht Ballack den Bundestrainer auch für die folgenden Jahre als den richtigen Mann für den wichtigsten Job im deutschen Fußball. „Er darf jetzt nicht zurücktreten. Er hat eine junge, gute Mannschaft zusammengestellt“, erklärte der 98-malige Nationalspieler in einer Kolumne unter anderem für die Münchner „tz“ (Samstag).

Ballack, Lahm und die ehrenwerten Herren: Alle deutschen WM-Kapitäne

1934 in Uruguay: Fritz Szepan © dpa
1938 in Frankreich: Fritz Szepan © dpa
DFB: Philipp Lahm und die deutschen WM-Kapitäne
1954 in der Schweiz: Fritz Walter © dpa
DFB: Philipp Lahm und die deutschen WM-Kapitäne
1958 in Schweden: Hans Schäfer © AP
1962 in Chile: Hans Schäfer © AP
DFB: Philipp Lahm und die deutschen WM-Kapitäne
1966 in England: Uwe Seeler © AP
1970 in Mexiko: Uwe Seeler © AP
DFB: Philipp Lahm und die deutschen WM-Kapitäne
1974 in Deutschland: Franz Beckenbauer © getty
1978 in Argentinien: Berti Vogts (links) © Getty
DFB: Philipp Lahm und die deutschen WM-Kapitäne
1982 in Spanien: Karl-Heinz Rummenigge (am Ball) © getty
DFB: Philipp Lahm und die deutschen WM-Kapitäne
1986 in Mexiko: Karl-Heinz Rummenigge © getty
DFB: Philipp Lahm und die deutschen WM-Kapitäne
1990 in Italien: Lothar Matthäus © getty
DFB: Philipp Lahm und die deutschen WM-Kapitäne
1994 in den USA: Lothar Matthäus © getty
DFB: Philipp Lahm und die deutschen WM-Kapitäne
1998 in Frankreich: Jürgen Klinsmann © getty
DFB: Philipp Lahm und die deutschen WM-Kapitäne
2002 in Südkorea und Japan: Oliver Kahn © getty
DFB: Philipp Lahm und die deutschen WM-Kapitäne
2006 in Deutschland: Michael Ballack © getty
DFB: Philipp Lahm und die deutschen WM-Kapitäne
2010 in Südafrika: Philipp Lahm © getty

Ballack erwartet eine klare Aufarbeitung der EM. Wenn es das DFB-Team nach 2008, 2010 und wieder nicht geschafft habe, einen Titel zu holen, „fehlt irgendetwas“, erklärte Ballack und betonte: „Man darf sich die EM jetzt nicht schön reden.“ Der Ex-Kapitän fragte mit Blick auf das enttäuschende Aus: „War es richtig, dass Joachim Löw die ganze Vorrunde kaum gewechselt hat und in den entscheidenden K.o.-Spielen die Mannschaft plötzlich immer wieder erheblich verändert hat? Dadurch ging der Rhythmus verloren, Unsicherheit kam auf.“

„Viele können es vielleicht nicht mehr hören. Aber man hat es gegen Italien gesehen: Uns fehlen Typen wie zum Beispiel Pirlo oder Buffon“, sieht Ballack als weiteren Grund für das erneute Scheitern. Sein Fazit: „Unbedingter Siegeswille und Disziplin haben uns immer ausgezeichnet. Das müssen wir wieder in die Köpfe der Spieler bekommen.“

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dpa

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