Krisen-Stürmer Klose: Wie geht's weiter?

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Miroslav Klose ist noch nicht in WM-Form.

Budapest - Stürmer Miroslav Klose war auch beim Test in Ungarn ein Schatten seiner selbst. Der Bundestrainer hält aber weiterhin am krisenerprobten Stürmer fest.

In der 62. Minute hatte Miroslav Klose seinen Stammplatz zurück. Da nahm der Bayern-Stürmer in Budapest auf der Auswechselbank platz … Mario Gomez kam für den 31-Jährigen, der von der Bank aus beobachten konnte, wie seine Sturm-Konkurrenten zum 2:0 und 3:0 trafen.

Kloses Leistung gegen Ungarn? Unauffällig, ungefährlich, schwach. Noch ist er bei Jogi Löw als Stoß-Stürmer gesetzt. Der Bundestrainer glaubt fest an die Leistungsexplosion des WM-Torschützenkönigs aus dem Jahr 2006. Doch langsam sollte bei Klose einer die Zündschnur anstecken. Kommt der Stürmer noch in WM-Form? „Dass es kein leichtes Unterfangen wird, ist klar“, sagt Löw ehrlich. „Der Miro hat eine ganze Weile nicht regelmäßig gespielt. Es wird harte Arbeit werden für ihn und uns alle.“

Ungarn vs. DFB-Elf: Die Bilder des Spiels

Die DFB-Elf gewinnt mit 3:0 in Budapest gegen Ungarn. Impressionen aus dem Stadion. © dpa
Die DFB-Elf gewinnt mit 3:0 in Budapest gegen Ungarn. Impressionen aus dem Stadion. © dpa
Die DFB-Elf gewinnt mit 3:0 in Budapest gegen Ungarn. Impressionen aus dem Stadion. © dpa
Die DFB-Elf gewinnt mit 3:0 in Budapest gegen Ungarn. Impressionen aus dem Stadion. © dpa
Die DFB-Elf gewinnt mit 3:0 in Budapest gegen Ungarn. Impressionen aus dem Stadion. © dpa
Die DFB-Elf gewinnt mit 3:0 in Budapest gegen Ungarn. Impressionen aus dem Stadion. © dpa
Die DFB-Elf gewinnt mit 3:0 in Budapest gegen Ungarn. Impressionen aus dem Stadion. © dpa
Die DFB-Elf gewinnt mit 3:0 in Budapest gegen Ungarn. Impressionen aus dem Stadion. © dpa
Die DFB-Elf gewinnt mit 3:0 in Budapest gegen Ungarn. Impressionen aus dem Stadion. © dpa
Die DFB-Elf gewinnt mit 3:0 in Budapest gegen Ungarn. Impressionen aus dem Stadion. © dpa
Die DFB-Elf gewinnt mit 3:0 in Budapest gegen Ungarn. Impressionen aus dem Stadion. © dpa
Die DFB-Elf gewinnt mit 3:0 in Budapest gegen Ungarn. Impressionen aus dem Stadion. © dpa
Die DFB-Elf gewinnt mit 3:0 in Budapest gegen Ungarn. Impressionen aus dem Stadion. © dpa
Die DFB-Elf gewinnt mit 3:0 in Budapest gegen Ungarn. Impressionen aus dem Stadion. © dpa
Die DFB-Elf gewinnt mit 3:0 in Budapest gegen Ungarn. Impressionen aus dem Stadion. © dpa
Die DFB-Elf gewinnt mit 3:0 in Budapest gegen Ungarn. Impressionen aus dem Stadion. © dpa
Die DFB-Elf gewinnt mit 3:0 in Budapest gegen Ungarn. Impressionen aus dem Stadion. © dpa
Die DFB-Elf gewinnt mit 3:0 in Budapest gegen Ungarn. Impressionen aus dem Stadion. © dpa

Kloses Leistung gegen Ungarn beurteilt er kritisch: „Dass er noch nicht die Form gezeigt hat, wie er spielen kann, ist klar. Aber wir haben noch Zeit.“ Aber: Keine zwei Wochen bleiben mehr bis zum Auftakt gegen Australien. Löws Freifahrtsschein für Klose wurde immer wieder kritisiert. Mit Auftritten wie am Samstag wird der Gegenwind noch stärker. Klose gibt sich unbeeindruckt: „Wer mich kennt, weiß, dass mich die Öffentlichkeit nicht so interessiert.“

Sein großes Plus: Er ist absolut krisenerfahren – und war in den entscheidenden Momenten immer wieder da. „Miro ist ein Spieler, der Wettkampfsituationen kennt, er ist dann steigerungsfähig. Miro hat das immer dann bewiesen, wenn er abgeschrieben wurde“, meint Löw, „ob vor dem Finnland- oder dem Russlandspiel. In diesen harten Kämpfen hat er eigentlich immer zugeschlagen.“ Die Hoffnung darauf lässt den Bundestrainer über vieles hinwegblicken.

Siehe Samstag: Keine Torgefahr, keine Aktionen, bei den schnellen Kombinationen scheinbar überfordert. Die Konkurrenten punkteten dagegen: Gomez und Cacau trafen, der spielfreudige Stuttgarter präsentiert sich ohnehin seit Wochen in Topform. „Wichtig ist für mich, wieder zu spielen, in den Rhythmus zu kommen. Ich muss schon noch arbeiten, um wieder zurück zu kommen“, gibt Klose zu. Trotzdem sieht er sich „als Führungsspieler, das habe ich immer wieder bestätigt“.

Klose ist der älteste Feldspieler im WM-Kader, hat die größte Erfahrung. Zum Kapitän ernannte Löw dennoch Lahm, selbst das Stellvertreter-Amt ging nicht an Miro, sondern an Schweinsteiger. „Ich kam beim FC Bayern leider nicht so zum Zug. Deswegen ist die Kapitänsentscheidung schon in Ordnung“, gibt sich der Angreifer, dessen berufliche Zukunft weiter unsicher ist, gefasst. Was soll er auch sagen? Sportlich hat er nicht viele Argumente auf seiner Seite. 

 ta

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