„Uns gehen die Superlative aus“

Ex-Löwe Schindler mischt mit Huddersfield die Premier League auf

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Ex-Löwe Christopher Schindler im Dress von Huddersfield Town

Underdog Huddersfield Town steht auf Platz zwei der Premier-League-Tabelle. Tragende Rollen haben dabei Ex-Kicker der Löwen und der SpVgg Unterhaching.

Huddersfield Town ist am Sonntag auf Platz zwei der Premier-League-Tabelle gestürmt. Nach dem 3:0 zum Auftakt bei Crystal Palace war es der zweite Sieg im zweiten Spiel für die Terriers, die in dieser Saison zum ersten Mal seit 45 Jahren wieder erstklassig sind. Nur Manchester United steht noch vor dem Aufsteiger. Besser hätte der Start für den nach eigenem Bekunden größten Außenseiter in der Geschichte der Premier League nicht laufen können. Großen Anteil daran hat Ex-60er Christoph Schindler.

Denn Coach David Wagner hatte keine Mühe, die Gründe für den historischen ersten Erstliga-Heimsieg für Huddersfield Town seit November 1971 zu benennen. "Das war eine großartige Abwehrleistung. Jeder hat mitgearbeitet. Wir haben kaum eine echte Chance zugelassen, waren geduldig und haben mit einem magischen Moment das Tor gemacht", sagte der deutsche Teammanager des Premier-League-Neulings über den 1:0-(0:0)-Erfolg gegen Mitaufsteiger und Zweitliga-Meister Newcastle United.

Der Lokalpresse fehlen für Schindler langsam die Superlative

Schindler ist ebenso wie der Ex-Dortmunder Chris Löwe in der Abwehr gesetzt. Er brachte sein Team mit dem entscheidenden Treffer im Elfmeterschießen des Aufstiegs-Play-offs gegen Reading in die Premier League und ist auch im Oberhaus nicht aus der Mannschaft wegzudenken. "Uns gehen die Superlative für Christopher Schindler aus", schwärmte der Huddersfield Daily Examiner nach dem Sieg gegen Newcastle von dem ehemaligen Profi von 1860 München.

Michael Hefele hat am Wochenende an Huddersfields zweitem Sieg mitgewirkt

Neben Schindler sind fünf weitere Deutsche im Team dabei. Auf dem rechten Flügel vertraut Coach Wagner dem in Köln geborenen und für die Demokratische Republik Kongo spielenden Elias Kachunga. Der frühere Profi des SC Paderborn und des FC Ingolstadt bereitete gegen Newcastle das Siegtor durch den Australier Aaron Mooy vor.

Hefele und Quaner eingewechselt

Der Deutsch-Ghanaer Collin Quaner (ehemals Union Berlin) und Michael Hefele - der früher unter anderem für die SpVgg Unterhaching, Wacker Burghausen und Dynamo Dresden auflief - wurden eingewechselt. Der Deutsch-Amerikaner Danny Williams, zu dieser Saison aus Reading verpflichtet, kam beim Auftaktsieg gegen Crystal Palace als Joker zum Einsatz.

"Das waren zwei Spiele mit tollen Ergebnissen. Aber es waren eben auch erst zwei Spiele. Wir müssen weiterhin alles investieren", betonte der deutsche Übungsleiter. Schon jetzt hat seine Mannschaft allerdings gezeigt, dass sie sich nicht mit ihrer Rolle als Abstiegskandidat Nummer eins abfinden will.

Wie Christoph Schindler auf den Absturz der Löwen reagierte, das erfahren Sie in diesem Artikel.

SID/fn

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