Poldi beim DFB: „Hier spüre ich Vertrauen, hier spiele ich.“

Mit schönem Gruß nach München…

+
Das Ziel fest im Blick: Poldi kurz vor seinem Treffer zum 1:0.

Dortmund - 23, 58, 31. Nein, das sind keine Gewinnzahlen. Das sind die Fakten um Lukas Podolski.

Jung, fast 60 Länderspiele, und richtig torgefährlich. Im Spiel gegen die Russen, bewies der Kölner einmal mehr, was er drauf hat. Löw ließ Poldi als hängende Spitze zwischen Mittelfeld und Sturm auflaufen. Und er machte ein ganz starkes Spiel.

Der Bundestrainer weiß eben was er an ihm hat – und Poldi enttäuscht ihn nur selten. Im Klub, beim FC Bayern, gilt das genaue Gegenteil. Dort ist die Bank Poldis Revier. Auch unter Klinsmann muss sich Podolski hinter Klose und Toni einreihen – und ist darüber mächtig sauer. Am Samstag zeigte es Poldi Klinsi & Co. mal wieder. Nach dem Motto: „Schau her, Klinsi“ – mit besten Grüßen nach München…

Deutschland gegen Russland: Jogis Jungs in der Einzelkritik

Deutschland gegen Russland: Jogis Jungs in der Einzelkritik © 
Starkes Debüt nach Anfangs-Nervosität: Das Gegentor konnte der 23-Jährige nicht verhindern, danach Rettungstat gegen Semak (55.). Wurde dann noch zum erhofften Rückhalt. Vorerst die Nummer 1. Note 2. © dpa
Der Berliner war erst schwer beschäftigt mit dem schnellen Schirkow, später mit Arschawin. Konnte sie nicht immer stoppen. Note 3,5. © dpa
Im 50. Länderspiel im Glück: Fast wäre sein Fehler kurz vor Schluss bestraft worden (88.). Meist Sieger gegen Pogrebnjak. Note 4. © dpa
Hellwach und engagiert, resolut in den Zweikämpfen. Pech beim Kopfball (33.). Rehabilitierte sich für die Patzer in Finnland. Note 3. © dpa
Der Fehler beim 1:2 warf einen Schatten auf eine ansonsten starke Leistung: Hinten und vorne viel unterwegs - ein Aktivposten. Note 2,5. © dpa
Bekam den Vorzug gegenüber Frings - und nutzte die Chance: Wich keinem Zweikampf aus, leitete zudem das erste Tor ein. Note 3. © dpa
Der Kapitän marschierte vorneweg und unterstrich seinen Führungsanspruch. Sehr präsent auf dem Platz - auch in der Spitze: Starker Volleyschuss (8.), Krönung das 39. Tor im 88. Länderspiel. Note 2,5. © dpa
Vom EM-Touristen zur Stammkraft: Wegbereiter zum 2:0, ballsicher, zielstrebig, schussstark: Pech beim Lattentreffer (62.). Note 2. © dpa
Startete gut. Sein überlegtes Zuspiel bei Ballacks Tor war eine Augenweide. Ließ später nach und verlor zu viele Bälle. Note 4. © dpa
Auch ohne Treffer wertvoller Teamworker in vorderster Front. Bereitete das Podolski-Tor vor. Rieb sich bis zur Auswechslung auf. Note 3,5. © dpa
Da war er wieder, der “Deutschland-Poldi“: Erzwang das 1:0, sein 31. Tor im 58. Länderspiel. Beweglich und schussstark, zwang Torhüter Akinfejew zweimal aus der Distanz zu Paraden (34./42.). Note 2. © dpa
Kam kurz vor Schluss für den starken Trochowski. Sollte mit seiner Kampfkraft die Russen stoppen und den Sieg mit verteidigen. Ohne Bewertung. © dpa
Kam für Klose (71.): Konnte sich in der Spitze nicht entscheidend in Szene setzen. Blieb ohne Torgefahr. Ohne Bewertung. © dpa
Simon Rolfes kam in der Nachspielzeit für Hitzlsperger (90.+3), ohne Bewertung. © dpa

„Hier spiele ich von Beginn an, hier spüre ich das Vertrauen. Der Trainer hat mir wieder die Chance gegeben, und das Vertrauen habe ich mit einem guten Spiel zurückgezahlt“, bedankte sich Poldi nach dem Spiel bei Löw – und verteilte indirekt eine Watsch’n an Klinsmann.

Heute Lust, morgen Frust. So läuft es seit über zwei Jahren für Poldi. Umso beachtlicher, dass er es schafft, mental so schnell umzuschalten sobald er in Jogis Händen ist.

In Co-Produktion mit den Bayern-Kollegen Miro Klose und Bastian Schweinsteiger machte Poldi das 1:0. Wieso nicht auch in München so? „Ich verstehe mich super mit Miro. Es herrscht blindes Verständnis zwischen uns und das Tor hat er mir einfach super aufgelegt“, wirbt Poldi für das Zusammenspiel mit Klose.

Mit dem Adler auf der Brust ist Podolski kaum zu stoppen. Wenn man ihn aber nach dem Arbeitgeber aus München befragt, sprudelt der Trotz wieder aus ihm heraus: „Sie haben doch ein bisschen Ahnung vom Fußball: Wenn Sie das beobachten, dann sehen Sie, dass ich in München nicht spiele und hier schon.“

In München spielt Luca Toni und ist trotz Krise gesetzt. Auch weiterhin? Am Samstag der nächste Tiefschlag für Toni. In Bulgarien wechselte ihn Lippi erst in der 73. Minute ein. In der 92 holte er sich dann die gelbe Karte. So muss er am Mittwoche gegen Montenegro erst garnicht ran – während Poldi weiter für sich wirbt…

Deutschlands erotischste Nationalspieler

Deutschlands erotischste Nationalspieler © 
ballack_bauch_sampics
Keiner ist so sexy wie er: Michael Ballack wurden mit 24 Prozent einer Emnid-Umfrage auf Platz 1 gewählt. Die Partnerbörse amio.de wollte so der Frage nachgehen, welches Mitglied der deutschen Fußballnationalmannschaft am erotischsten ist. © Sampics
ballack_jubelt
Michael Ballack jubelt nach dem EM-Halbfinal-Sieg gegen die Türkei. © dpa
ballack_hochzeit
Der erotischste Fußballer Deutschlands ist vergeben, im Juli 2008 hat Michael Ballack seine Simone gehieratet. © dpa
poldi_nackt
Die Nummer zwei der erotischsten Nationalkicker: Lukas Podolski überzeugte 18 Prozent der befragten Frauen. © dpa
poldi_ball
Immer konzentriert am Ball: Poldi während einer EM-Trainingseinheit am Wörthersee-Stadion in Klagenfurt. © dpa
poldi_prinz_
Nicht Frauen stehen auf Poldi, auch als Werbeträger ist er gefragt: Lukas Podolski und seine Prinzenrolle EM Edition. © dpa
lahm_bauch
Perfekt definierter Waschbrettbauch: Philipp Lahm ist nach Meinung der Befragten die Nummer drei unter den erotischsten Nationalspielern. © dpa
lahm_spielt
Wir sind im Finale: Philipp Lahm nach dem dritten Tor gegen die Türkei im EM-Halbfinale. © dpa
lahm_lacht
Immer ein smartes Lächeln: Philipp Lahm bei einer Pressekonferenz vor seinem 50. Länderspiel (WM-Qualifikation gegen Finnland). © dpa
schweini_bauch
Mit acht Prozent liegt Bastian Schweinsteiger an vierter Stelle der erotischsten Fußballer der deutschen Nationalmannschaft. © dpa
schweini_jubelt
Jubel macht sexy: Bastian Schweinsteiger in Jubelpose beim EM-Spiel gegen die Türkei. © dpa
schweini_cool
Cool mit Sonnenbrille auch am Abend: Sebastian Schweinsteiger am Vorabend im Finale des DFB-Pokals in Berlin im April 2008. © dpa
kuranyi_bauch
Nackte Bauchblicke: Gut, dass viele Fußballer wie Kevin Kuranyi (Platz 5) nach schweißtreibenden Spielen ihr Trikot als Handtuch verwenden. © dpa
kuranyi_jubelt
Der Schalker Kevin Kuranyi freut sich über seinen zweiten Treffer zum 3:0 gegen Hannover 96. © dpa
kuranyi_lacht
Der Kevin lässig und etwas overdressed am Pool. © dpa
gomez_nackt
Gut gebaut und gut gelaunt und auf Platz 6: Der Stuttgarter Spieler Mario Gomez freut sich nach dem Spiel über den 2:0 Erfolg gegen Hannover 96 am dritten Bundesligaspieltag. © dpa
gomez_jubelt
Mario Gomez freut sich über einen Treffer für seinen Verein VfB Stuttgart in der Bundesliga. © dpa
gomez_kopf
Sein Gesicht, seine Ausstrahlung gefallen: Vor allem jüngere Frauen finden Mario Gomez gut. © dpa

Quelle: tz

Auch interessant

Meistgelesen

Torwart rastet in der B-Klasse München aus - Trainer: „Diese Gewalt in 20 Jahren nie erlebt“
Torwart rastet in der B-Klasse München aus - Trainer: „Diese Gewalt in 20 Jahren nie erlebt“
Wieder Ärger um Neymar: Was machte er da in Barcelona?
Wieder Ärger um Neymar: Was machte er da in Barcelona?
Premier League: So sehen Sie FC Liverpool gegen Manchester City heute live im TV und im Live-Stream
Premier League: So sehen Sie FC Liverpool gegen Manchester City heute live im TV und im Live-Stream
Fußball heute live: Diese Spiele laufen live im TV und im Live-Stream
Fußball heute live: Diese Spiele laufen live im TV und im Live-Stream

Kommentare