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FCA mit Minimumprinzip: Effizient nach oben

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Die FCA-Mannschaft hat nach dem wegweisenden Sieg in Karlsruhe ausgiebig mit den Fans gefeiert
Die FCA-Mannschaft hat nach dem wegweisenden Sieg in Karlsruhe ausgiebig mit den Fans gefeiert © Getty

Karlsruhe - Der FC Augsburg steht kurz vor dem ersten Bundesliga-Aufstieg. Auf den letzten Metern dahin zählen für Trainer und Mannschaft nur noch Punkte. Effektivität ist Trumpf, Hurra-Fußball hat keinen Platz.

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begonnen. “Nie mehr 2. Liga!“, sang die Anhängerschar der Schwaben nach dem knappen 1:0 (1:0)-Sieg beim abstiegsbedrohten Karlsruher SC. Ihr Team hatte zuvor im Wildparkstadion erneut ein Meisterstück im Sinne des Minimalprinzips abgeliefert: Mit einem einzigen Treffer von Tobias Werner in der 28. Minute stieß die Elf am Montag das Tor zum Fußball-Oberhaus weit auf.

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“Die Rechnung wird immer einfacher. Wir brauchen noch zwei Siege und wir sind in der ersten Liga. Die Tür ist auf, wir müssen nur noch durchgehen“, jubelte der starke Innenverteidiger Uwe Möhrle. Auch Torwart Simon Jentzsch war mit seinen Vorderleuten zufrieden. “Letztendlich haben wir zwei Chancen gehabt, davon eine genutzt. Aber jetzt geht es nicht darum, schöne Spiele zu machen, sondern die Punkte einzufahren. Und wir sind wieder einen Schritt weiter als vor dem Spieltag “, sagte der 34-Jährige. Seit 521 Minuten musste der FCA-Keeper schon nicht mehr hinter sich greifen.

Selbst erzielten die Minimalisten von Trainer Jos Luhukay in den vergangenen 16 Spielen nur einmal mehr als zwei Tore: beim 5:2-Heimsieg gegen Fortuna Düsseldorf. Und dennoch stehen nun mit 61 Punkten und sechs Zählern Vorsprung auf den Tabellendritten VfL Bochum alle Zeichen in Augsburg auf den ersten Bundesliga-Aufstieg der Vereinsgeschichte. “Wir müssen gar nicht mehr den Hurra-Fußball spielen, wir müssen nicht mehr die schönsten Spielzüge der zweiten Liga spielen, wir müssen nur noch effektiv spielen“, sagte Angreifer Michael Thurk. “Und das haben wir gemacht. Wenn die nächsten Spiele auch alle 1:0 ausgehen, dann haben wir unser Ziel erreicht.“

Er ist damit ganz auf der Linie seines Trainers. “Wir werden immer gelobt für die Offensive, aber ich weiß, dass man Ziele nicht erreicht, wenn man nur ein Offensiv-Spektakel hat“, erklärte Luhukay. “Man braucht eine absolut starke Defensive und wir haben in den letzten fünf Spielen kein Gegentor mehr kassiert“, sagte der Niederländer und verwies auf die “absolute Stabilität und unglaubliche Sicherheit“ seiner Abwehrreihe.

Für den Tabellen-15. aus Karlsruhe, der tapfer kämpfte, aber am Ende mit leeren Händen dastand, fand Luhukay noch tröstende Worte. “Der KSC hat es in meinen Augen absolut verdient, in der zweiten Liga zu bleiben“, meinte der 47-Jährige. “Ich hoffe es nicht nur, ich bin mir eigentlich sicher. Wenn die Mannschaft so spielt wie heute, dann brauchen sie sich für die nächsten Spiele keine Sorgen zu machen.“

dpa

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