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Remis gegen Jena

MSV Duisburg patzt, bleibt aber Erster in der 3. Liga

Der Duisburger Torhüter Leo Weinkauf zeigt eine Parade. Foto: Marius Becker/dpa
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Der Duisburger Torhüter Leo Weinkauf zeigt eine Parade. Foto: Marius Becker/dpa

Duisburg (dpa) - Der TSV 1860 München hat in der 3. Fußball-Liga den Sprung auf einen Aufstiegsplatz verpasst. Im Traditionsduell kamen die Löwen zum Abschluss des 29. Spieltages nicht über ein 1:1 (1:1) beim 1. FC Kaiserslautern hinaus.

Es war das erste Wiedersehen von FCK-Trainer Boris Schommers und Münchens Coach Michael Köllner, die zwischen 2017 und 2019 gemeinsam für den 1. FC Nürnberg arbeiteten. Während die auf dem sechsten Rang liegenden Münchner die Chance vergaben, mit dem Spitzenreiter MSV Duisburg gleichzuziehen, gelang den Pfälzern ein wichtiger Punktgewinn im Kampf um den Klassenerhalt.

Die Duisburger behaupteten derweil trotz des enttäuschenden Auftritts beim 1:1 (1:0) gegen Schlusslicht Carl Zeiss Jena die Tabellenführung. Die Zebras haben 48 Zähler auf dem Konto. Dahinter folgt mit einem Punkt weniger ein Verfolger-Quartett.

Jena sendete indes ein Lebenszeichen. Der Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz beträgt allerdings immer noch 15 Punkte. Direkt davor rangiert die SG Sonnenhof Großaspach. Die ebenfalls abgeschlagenen Schwaben haben sich noch nicht aufgegeben und fuhren einen 1:0 (0:0)-Erfolg beim Chemnitzer FC ein.

In immer größeren Nöten steckt der Hallesche FC. Durch die 0:1 (0:1)-Heimniederlage gegen Eintracht Braunschweig blieben die Hallenser zum zwölften Mal in Folge sieglos und stellten damit ihren Vereinsnegativrekord ein. In der Schlussphase musste HFC-Kapitän Sebastian Mai mit Gelb-Rot vom Feld (88. Minute).

Das beste Rückrundenteam bleibt der FC Bayern München II. Die Bundesliga-Reserve setzte sich dank eines späten Treffers von Kwasi Okyere Wriedt (88.) mit 3:2 (2:2) gegen Preußen Münster durch. Durch seine Saisontreffer 18 und 19 übernimmt der Angreifer wieder die Führung in der Torjägerliste.

Die Spieler beider Teams setzten zuvor ein Zeichen gegen Rassismus und bekundeten ihre Solidarität mit dem ermordeten Afroamerikaner George Floyd. Vor dem Anpfiff der Partie knieten die Akteure um den Anstoßkreis nieder. Lediglich das Schiedsrichtertrio blieb stehen. Der SC Preußen Münster kommentierte die Szene beim Kurznachrichtendienst Twitter mit den Worten: "Niemand soll vor einem anderen das Knie beugen müssen. Es sei denn, er tut es freiwillig. Aus Respekt. Als Zeichen der Demut. NEIN ZU RASSISMUS!"

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