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"Sie können auch noch etwas dazulernen"

Nach Pokal-Pleite: Klopp regt sich im TV auf

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Der vorerst letzte Kloppo-Aufreger im TV: Bei der Sportschau war der langjährige BVB-Trainer nicht mit den Worten von Moderator Gerhard Delling einverstanden.

Berlin - Nach seinem letzten Spiel mit Borussia Dortmund war Jürgen Klopp sichtlich angefressen. In gleich zwei TV-Sendern regte sich der noch-BVB-Trainer tierisch auf.

Es gibt sichtlich schönere Momente für ein Interview als nach einem verlorenen DFB-Pokalfinale. Und erst recht gilt das für jemanden, der weiß, dass dieses Spiel das letzte sein wird. In dieser Situation war Jürgen Klopp am Samstagabend, als er nach der 1:3-Niederlage seiner Dortmunder zu den Sportschau-Moderatoren Gerhard Delling und Mehmet Scholl kam. Das Ergebnis dieser unglücklichen Konstellation: Einer der berühmten Klopp'schen Aufreger im Fernsehen.

Was war passiert? Delling, Scholl und Klopp sprechen zunächst einmal über das Spiel, der BVB-Trainer gibt sich als fairer Verlierer. "Glückwunsch an Wolfsburg und auch Dieter Hecking, dem ich das sehr gönne." Nachdem die drei die vergebenen Chancen analysiert und betrauert haben, setzt Delling zu Worten an die nach Abschluss des Interviews klingen: „Ist ja jetzt auch vorbei, es ist so, wie es ist.“

Und damit hat er seinen Interviewgast offenbar komplett auf dem falschen Fuß erwischt. "Sehen Sie das ist der gravierende Unterschied. Das ist das Geile an ihrem Job: Sie haken das einfach so ab", sagte Klopp sichtlich genervt zu Moderator Gerhard Delling. Als der noch versucht Kontra zu geben, ist der Noch-BVB-Trainer schon heißgelaufen: "Ja klar! Sie glauben doch nicht dass sie in fünf Minuten noch irgendwie ein bisschen Mitleid mit uns haben?"

Delling versucht immer wieder einzuhaken und sich zu erklären, doch Klopp ist in Fahrt: "Für mich ist es eine riesige Herausforderung mit Niederlagen umzugehen. Aber sie könnten auch noch etwas dazulernen." Dann aber kommt der ARD-Mann doch noch zur Antwort: Er wollte natürlich auf den Abschied des langjährigen BVB-Trainers heraus.

Der hatte sich schon wieder etwas beruhigt. Noch einmal erklärte Klopp seine emotionale Querlage und dankt dem Dortmunder Publikum für sieben Jahre "unglaubliche Zeiten"

Später bekam bei Sky auch noch Schiedsrichter Felix Brych sein Fett weg. Nach einer strittigen Elfer-Szene vor der Halbzeit gibt sich Klopp bissig: "Er hat das Ding nicht entschieden, aber er ist so was von zufrieden mit seiner Leistung. Das ist Wahnsinn!"

Seinen Abschied vom BVB hat sich Jürgen Klopp wohl einfach sehr anders vorgestellt.

bix

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