Schaden im sechsstelligen Bereich

Nach Randalen: Geisterspiel für Dynamo Dresden

+
Bengalische Feuer hüllen den Dresdener Block in Rostock in dichten Nebel.

Dresden - Drittligist Dynamo Dresden ist nach den Ausschreitungen im Auswärtsspiel bei Hansa Rostock hart bestraft worden.

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) verurteilte den achtmaligen DDR-Meister zu einem Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Das Heimspiel am 7. Februar 2015 gegen Rot-Weiß Erfurt wird ohne Zuschauer stattfinden.

„Dieses Urteil ist gerecht, trifft aber den Verein, seine Mitglieder und alle Fans der SGD sehr hart. Nach den schwerwiegenden Verfehlungen der Täter von Rostock musste mit einem solchen Strafmaß gerechnet werden“, sagte Dynamos kaufmännischer Geschäftsführer Robert Schäfer: „Die SG Dynamo Dresden als Gemeinschaft übernimmt mit diesem Urteil die Verantwortung für die Taten von einzelnen Straftätern und muss als Drittligist nun einen wirtschaftlichen Schaden im sechsstelligen Bereich tragen.“

Während des Spiels Ende November in Rostock (3:1) hatten Dresdner Fans Pyrotechnik gezündet und diese teilweise in Richtung der Hansa-Anhänger gefeuert. Das Spiel musste daraufhin für 15 Minuten unterbrochen werden. Dynamo spielte nach den Vorkommnissen beim letzten Zweitligaspiel der vergangen Saison gegen Arminia Bielefeld auf Bewährung. Damals hatten Dresdner Anhänger Knallkörper aufs Spielfeld geworfen und beinahe Spieler getroffen.

Bereits kurz nach den Vorfällen in Rostock hatte Dynamo angekündigt, gegen die Straftäter Regressansprüche geltend zu machen.

SID

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Schweinsteigers Zukunft geklärt - Vertrag unterschrieben
Schweinsteigers Zukunft geklärt - Vertrag unterschrieben
Freude bei Fußball-Fans: Eurosport zeigt Bundesliga-Spiel im Free-TV
Freude bei Fußball-Fans: Eurosport zeigt Bundesliga-Spiel im Free-TV
Die Scheinheiligkeit des Pep Guardiola
Die Scheinheiligkeit des Pep Guardiola
So endete die Partie zwischen dem Hamburger SV und dem 1. FC Köln
So endete die Partie zwischen dem Hamburger SV und dem 1. FC Köln

Kommentare