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Nach WM-Entscheidung: FIFA schult Video-Referees im Eilverfahren

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Sorgt der Videobeweis für mehr Gerechtigkeit oder Verwirrung?
Das FIFA-Council in Bogotá hat am vergangenen Freitag entschieden, dass der VAR bei der WM zum Einsatz kommen wird. © dpa / Rolf Vennenbernd

Nach der historischen Entscheidung des FIFA-Councils zum Einsatz der Video-Schiedsrichter bei der WM 2018 beginnt die Schulungsphase der Referee-Kandidaten. Viel Zeit bleibt nicht, um die Assistenten auf die einheitliche Linie zu bringen.

Bogotá/Zürich - Auf Pierluigi Collina kommen schwere Wochen zu. Der frühere Weltklasse-Schiedsrichter muss als Referee-Chef der FIFA im Schnellverfahren die Ausbildung der Video-Schiedsrichter für die WM organisieren. Keine drei Monate bleiben noch bis zum Eröffnungsspiel am 14. Juni zwischen Gastgeber Russland und Saudi-Arabien in Moskau. Dann, so das Versprechen von FIFA-Präsident Gianni Infantino, soll die Technik-Hilfe reibungslos funktionieren und den Fußball „transparenter und gerechter“ machen.

Die Entscheidung, die sogenannten Video Assistant Referees (VAR) bei der WM einzusetzen, traf das FIFA-Council in Bogotá am Freitag. In der Sitzung hatte Reinhard Grindel als einziger Funktionär noch Fragen zum Ablauf. Aus guten Grund: Der DFB-Präsident hatte die Schwierigkeiten der Testphase des Technikprojekts in der Bundesliga intensiv erlebt. „Wichtig ist nun, dass die Schiedsrichter-Teams so geschult werden, dass eine klare Kommunikation und eine reibungslose Umsetzung gewährleistet sind“, sagte Grindel.

Die Lehren aus manch peinlicher Panne in der Probephase beim Confederations Cup im Sommer 2017 hat auch die FIFA gezogen und einige Modifikationen gerade bei der Auswahl der Video-Referees beschlossen.

Die wichtigsten Fakten zum Video-Beweis bei der WM 2018 in Russland

dpa

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