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„Nahrungskette“: Ruhnert trauert Union-Abgängen nicht nach

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Könnte Abgänge bisher gut kompensieren: Union-Geschäftsführer Oliver Ruhnert. © Matthias Koch/dpa/Archivbild

Geschäftsführer Oliver Ruhnert von Fußball-Bundesligist 1. FC Union Berlin trauert den vielen Abgängen von Leistungsträgern wie Taiwo Awoniyi und Grischa Prömel nicht nach.

Mainz - „Du musst auch wissen, wo du in der Nahrungskette stehst und das Bestmögliche daraus machen“, sagte Ruhnert vor dem Auswärtsspiel beim FSV Mainz 05 bei DAZN: „Das haben der Trainer und die Mannschaft bislang top umgesetzt.“

Doch auch Ruhnert ist es seit dem Aufstieg in die Bundesliga auf dem Transfermarkt immer wieder gelungen, namhafte Abgänge zu ersetzen. „Man verliert die Spieler ungern. Das sind Top-Jungs, und man wünscht sich, sie weiter im Team zu haben“, sagte der 50-Jährige: „Man kann dem nachtrauern oder man kann versuchen, das bestmöglich wettzumachen.“

Vor der neuen Saison musste Union Prömels ablösefreien Wechsel zur TSG 1899 Hoffenheim verkraften. Für Torjäger Awoniyi, der zu Nottingham Forest in die Premier League gewechselt ist, kassierte der Verein immerhin die Rekordablöse von rund 20 Millionen Euro. Als Ersatz für das Duo wurden unter anderem Jordan Siebatcheu und Janik Haberer verpflichtet. dpa

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