Bundestrainer will Mix aus Jung und Alt

Angriff der Neulinge bei Löw: Ein Debütant hat Chancen auf die Startelf

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Die deutsche Nationalmannschaft trainiert in München

Ein klarer Cut in der Philosophie von Joachim Löw ist in den Länderspielen gegen Frankreich und Peru nicht zu erwarten. Die drei Debütanten dürfen sich dennoch Hoffnungen auf einen Einsatz machen - ein Hoffenheimer ganz besonders.

München - Joachim Löw setzt beim Neustart mit der deutschen Fußball-Nationalmannschaft nach dem WM-Desaster auch auf seine Novizen. "Alle drei haben einen guten Eindruck gemacht. Es ist geplant, dass sie in den beiden Spielen zu einem Einsatz kommen", sagte Löw vor dem Duell mit Weltmeister Frankreich zum Nations-League-Auftakt am Donnerstag (20.45 Uhr - hier geht‘s zum Live-Ticker!) in München und am Sonntag (20.45 Uhr/RTL) gegen Peru in Sinsheim.

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Allerdings dürfte gegen „Les Bleus“ nur Nico Schulz eine realistische Chance auf einen Einsatz von Beginn an haben. Der Hoffenheimer ist links hinten der logische Ersatz für Jonas Hector, der wegen seines früheren Saisonstarts mit Zweitligist 1. FC Köln bei seinem Verein bleiben durfte. Neben Schulz sind Kai Havertz (Bayer Leverkusen) und Thilo Kehrer (Paris St. Germain) neu dabei.

Löw: Die Jungen können es nicht alleine richten

Löw selbst sprach von einem "Neustart", vertraut aber einem Gerüst aus ehemaligen Weltmeistern. „Wer glaubt, dass nur mit jungen Spielern der Weg steil nach oben geht, täuscht sich“, sagte Löw auf der Pressekonferenz am Mittwoch. Auf Spieler wie Manuel Neuer, Mats Hummels, Toni Kroos, Jérôme Boateng und Thomas Müller sei Verlass: „Ich erwarte von ihnen, dass sie den Karren wieder anschieben.“

Neben dem gesetzten Kroos könnte im Mittelfeld der formstarke Neu-Münchner Leon Goretzka zum Einsatz kommen. Müller und Julian Draxler sind wohl erste Wahl auf den offensiven Außen, Marco Reus fällt voraussichtlich die zentrale Rolle und damit das Erbe des zurückgetretenen Mesut Özil zu. Timo Werner wird stürmen (die Kollegen von tz.de* haben die voraussichtlichen Aufstellungen parat).

"Wir sind gewillt, ein völlig anderes Gesicht zu zeigen als in Russland und ein gutes Spiel zu machen", sagte Löw: "Es liegt an uns, das Feuer zu entfachen."

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sid/dpa

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