1. tz
  2. Sport
  3. Fußball

Nations League wird für DFB-Team zum WM-Gradmesser

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Oliver Bierhoff und Hansi Flick
Oliver Bierhoff (l), Direktor Nationalmannschaften und Akademie und Bundestrainer Hansi Flick. © Tom Weller/dpa

Frankreich, England, Österreich. Oder Italien, Kroatien, Ungarn. Der Nationalmannschaft droht bei der Auslosung zur Nations League eine schwere oder unbequeme Gruppe.

Nyon - Zum dritten Mal findet im kommenden Jahr die Nations League statt. Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist wieder in der Liga A der besten Teams dabei. Bei der Auslosung in der UEFA-Zentrale in Nyon könnte das Team von Bundestrainer Hansi Flick schwere Gegner bekommen.

So wird gelost: Eine Panne wie bei der Auslosung zur Champions League kann es heute eigentlich nicht geben. Die 16 Teams aus der Liga A sind in vier Lostöpfe á vier Mannschaften aufgeteilt. Aus jedem Topf werden die Teams auf die Gruppen 1 bis 4 verteilt. Restriktionen für bestimmte Los-Konstellationen gibt es nicht.

Diese Gegner sind für Deutschland möglich: Deutschland ist im Topf zwei der vier Teams, die bei der letzten Auflage in ihren Gruppen Platz zwei belegt haben. Das sind neben der DFB-Elf noch die Niederlande, Portugal und Dänemark. Auf diese Teams kann Deutschland daher nicht treffen. Frankreich, Italien, Spanien oder Belgien sind in Topf eins. Von diesen Top-Nationen wird eine zum Flick-Gegner. Die beiden weiteren Kontrahenten kommen aus Topf drei mit England, Kroatien, Polen und der Schweiz sowie aus dem Aufsteiger-Topf vier mit Wales, Österreich, Tschechien und Ungarn.

Das ist der Modus: Jede Mannschaft spielt in Heim- und Auswärtsspiel gegen die drei anderen Teams ihrer Gruppe. Die vier Gruppensieger sind für das Finalturnier im Juni 2023 qualifiziert. Die vier Gruppenletzten steigen für die folgende Auflage in die B-Liga ab.

Das sind die Spieltermine: Vier Spiele vom 2. bis 14. Juni, zwei Spiele vom 22. bis 27. September. Die Nations League wird mit sechs Partien zum Testlauf für die WM in Katar. „Wir nutzen diese Spiele natürlich auch, um uns einzuspielen“, sagte Flick. dpa

Auch interessant

Kommentare