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Neuer: Keine Lust auf Schalkes Millionen

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Manuel Neuer will wohl zum FC Bayern © Getty

Gelsenkirchen - Schalke-Boss Clemens Tönnies kämpft dank der Gazprom-Finanzspritze mit einem Millionen-Angebot um Manuel Neuer. Doch dieser lehnt scheinbar ab, weil es ihm nicht ums Geld geht.

Normalerweise steht Manuel Neuer nur zwischen den Pfosten. Jetzt steht er auch noch zwischen den Stühlen. Der Wechsel zum FC Bayern ist so gut wie klar - Handschlag hin oder her. Doch dank einer unerwarteten Gazprom-Finanzspritze will Schalke-Boss Clemens Tönnies den Nationaltorwart von einem Verbleib überzeugen. Er lockt ihn mit einem irren Angebot: vier Jahre, insgesamt 28 Millionen Euro Gehalt!

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Wird der Gelsenkirchener jetzt doch noch mal schwach? Nein! Der Kicker schreibt, dass Neuer das Angebot zur Vertragsverlängerung nach dem DFB-Pokal-Finale "quasi unbesehen" abgelehnt hat. Schließlich sei seine Grundsatzentscheidung, seinen Heimatklub nach 21-jähriger Zugehörigkeit zu verlassen, nicht wirtschaftlich motiviert.

Der Keeper stehe felsenfest zu seinem unter sportlichen Kriterien getroffenen Entschluss, heißt es weiter. Und angeblich wissen sowohl der FC Bayern als auch der FC Schalke, dass Neuer noch in diesem Sommer wechseln will.

Neuers Medienberater Bernhard Schmittenbecher bekräftigt: „Manuel ist charakterfest. Er hat klipp und klar gesagt, dass er seinen Vertrag nicht verlängern wird. Er steht zu seinem Wort, daran ändern auch neue Summen nichts. Alles andere ist nun Sache der Vereine."

Tönnies wollte am Donnerstag in einem Gespräch mit Schalkes Manager Horst Heldt klären, ob Schalke nun das 25-Millionen-Angebot der Bayern annimmt oder ob Neuer seinen bis 2012 datierten Vertrag erfüllen muss und danach ablösefrei wechselt. Am kommenden Montag tagt der Schalker Aufsichtsrat, der das weitere Vorgehen absegnen muss.

Neuer hält sich mit Aussagen zu seiner Zukunft zurück. In den vergangenen Tagen weilte er im Urlaub. Ab Freitag ist Deutschlands Nummer eins zum Saisonabschluss mit der Nationalmannschaft unterwegs.

tz / sid

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