Veh neuer Trainer bei Eintracht Frankfurt

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Armin Veh wird laut Medienberichten Nachfolger von Christoph Daum.

Franfurt/Main - Bundesliga-Absteiger Eintracht Frankfurt hat Armin Veh als neuen Trainer verpflichtet. Die Nachfolgediskussion von Christoph Daum ist damit wohl beendet.

Der 50 Jahre alte Veh, der im März als Coach des Hamburger SV entlassen worden war, soll nach Informationen des sid am Dienstag bei den Hessen vorgestellt werden. “Das stimmt. Veh wird morgen um 11.00 Uhr vorgestellt. Er bekommt einen Einjahresvertrag“, sagte Eintracht-Vorstandschef Heribert Bruchhagen am Montagabend. Veh tritt die Nachfolge von Christoph Daum an, der nach dem Abstieg seinen Vertrag bei der Eintracht nicht verlängert hatte

36 Bundesliga-Trainer: Das waren für sie die Stars der Saison

Das offizielle Bundesliga-Magazin der DFL hat in einer Umfrage die 36 Trainer der Mannschaften aus der 1. und 2. Bundesliga befragt: "Wer waren für Sie die Top-Spieler der abgelaufenen Bundesliga-Saison?" Sehen Sie hier die interessanten Ergebnisse. © dpa
Markus Babbel (Hertha BSC): 1. Andre Mijatovic, 2. Christian Lell, 3. Rob Friend (alle Hertha BSC) © Getty
Ewald Lienen (Arminia Bielefeld): 1. Nils Petersen (Energie Cottbus), 2. Zoltan Stieber (Alemannia Aachen), 3. Olcay Sahan (MSV Duisburg) © Getty
Friedhelm Funkel (VfL Bochum): 1. Marcel Maltritz (VfL Bochum), 2. Adrian Ramos (Hertha BSC), 3. Julian Koch (MSV Duisburg) © Getty
Jos Luhukay (FC Augsburg): 1. Simon Jentzsch (FC Augsburg), 2. Nils Petersen (Energie Cottbus), 3. Zoltan Stieber (Alemannia Aachen) © Getty
Heiko Flottmann (VfL Osnabrück): 1. Nils Petersen (Energie Cottbus), 2. Pierre-Michel Lasogga (Hertha BSC), 3. Peter Niemeyer (Hertha BSC) © Getty
Mike Büskens (SpVgg Greuther Fürth): 1. Stefan Leitl (FC Ingolstadt), 2. Nils Petersen (Energie Cottbus), 3. Pierre-Michel Lasogga (Hertha BSC) © Getty
André Schubert (SC Paderborn): Nils Petersen (Energie Cottbus), 2. Julian Koch (MSV Duisburg), 3. Zoltan Stieber (Alemannia Aachen) © Getty
Peter Hyballa (Alemannia Aachen): 1. Adrian Ramos (Hertha BSC), 2. Nicolai Müller (SpVgg Greuther Fürth), 3. Nils Petersen (Energie Cottbus) © Getty
Benno Möhlmann (FC Ingolstadt): 1. Nils Petersen (Energie Cottbus), 2. Stefan Leitl (FC Ingolstadt), 3. Peter Niemeyer (Hertha BSC) © Getty
Rico Schmitt (Erzgebirge Aue): Simon Jentzsch (FC Augsburg), 2. Stefan Leitl (FC Ingolstadt), 2. Nils Petersen (Ebnergie Cottbus), 3. Julian Koch (MSV Duisburg) © Getty
Claus-Dieter Wollitz (Energie Cottbus): 1. Nils Petersen, 2. Julian Koch (MSV Duisburg), 3. Felix Klaus (SpVgg Greuther Fürth) © Getty
Hans-Jürgen Boysen (FSV Frankfurt): 1. Mike Wunderlich (FSV Frankfurt), 2. Julian Koch (MSV Duisurg), 3. Pierre-Michel Lasogga (Hertha BSC) © Getty
Uwe Neuhaus (Union Berlin): 1. Nils Petersen (Energie Cottbus), 2. Gibril Sankoh (FC Augsburg), 3. Andre Mijatovic (Hertha BSC) © Getty
Reiner Maurer (TSV 1860 München): 1. Adrian Ramos (Hertha BSC), 2. Nils Petersen (Energie Cottbus), 3. Zoltan Stieber (Alemannia Aachen) © Getty
Theo Schneider (Rot Weiß Oberhausen): 1. Uwe Hünemeier (Energie Cottbus), 2. Julian Koch (MSV Duisburg), 3. Marc-André Kruska (Energie Cottbus) © Getty
Norbert Meier (Fortuna Düsseldorf): 1. Nils Petersen (Energie Cottbus), 2. Jens Langeneke (Fortuna Düsseldorf), 3. Mimoun Azaouagh (VfL Bochum) © Getty
Rainer Scharinger (Karlsruher SC): 1. Adrian Ramos (Hertha BSC), 2. Zoltan Stieber (Alemannia Aachen), 3. Gibril Sankoh (FC Augsburg) © Getty
Milan Sasic (MSV Duisburg): 1. Julian Koch (MSV Duisurg), 2. Nils Petersen (Energie Cottbus), 3. Pierre-Michel Lasogga (Hertha BSC) © Getty
BUNDESLIGA: Marco Pezzaiuoli (1899 Hoffenheim): 1. Mario Götze (Borussia Dortmund), 2. Papiss Demba Cissé (SC Freiburg), 3. Mats Hummels (Borussia Dortmund) © Getty
Dieter Hecking (1. FC Nürnberg): 1. Mario Götze (Borussia Dortmund), 2. -, 3. - © Getty
Michael Oenning (Hamburger SV): Mario Götze (Borussia Dortmund), 2. -, 3. - © Getty
Marco Kurz (1. FC Kaiserslautern): 1. Raùl (FC Schalke 04), 2. Sven Bender (Borussia Dortmund), 3. Papiss Demba Cissé (SC Freiburg) © Getty
Thomas Tuchel (FSV Mainz): 1. Mats Hummels (Borussia Dortmund), 2. Manuel Neuer (FC Schalke 04), 3. André Schürrle (FSV Mainz 05) © Getty
Ralf Rangnick (FC Schalke 04): 1. Manuel Neuer (FC Schalke 04), 2. Nuri Sahin, 3. Mario Götze (beide Borussia Dortmund) © Getty
Bruno Labbadia (VfB Stuttgart): 1. Nuri Sahin, Mats Hummels, 3. Mario Götze (alle Borussia Dortmund) © Getty
Lucien Favre (Borussia Mönchengladbach): 1. Shinji Kagawa, 2. Mario Götze, 3. Nuri Sahin (alle Borussia Dortmund) © Getty
Jürgen Klopp (Borussia Dortmund): 1. Mario Götze, 2. Nuri Sahin, 3. Roman Weidenfeller (alle Borussia Dortmund) © Getty
Holger Stanislawski (FC St. Pauli): 1. Manuel Neuer (FC Schalke 04), 2. Lucas Barrios (Borussia Dortmund), 3. Fin Bartels (FC St. Pauli) © Getty
Mirko Slomka (Hannover 96): 1. Mario Götze (Borussia Dortmund), 2. Arturo Vidal (Bayer Leverkusen), 3. Shinji Kagawa (Borussia Dortmund) © Getty
Christoph Daum (Eintracht Frankfurt): 1. Manuel Neuer, 2. Mario Götze (Borussia Dortmund), 3. Maik Franz (Eintracht Frankfurt) © Getty
Andries Jonker (FC Bayern München): 1. Arturo Vidal (Bayer Leverkusen), 2. Manuel Neuer (FC Schalke 04), 3. Mario Gomez (FC Bayern) © Getty
Jupp Heynckes (Bayer Leverkusen): 1. Arturo Vidal (Bayer Leverkusen), 2. Mario Götze (Borussia Dortmund), 3. Mario Gomez (FC Bayern München) © Getty
Felix Magath (VfL Wolfsburg): 1. Raul (FC Schalke 04), 2. Nuri Sahin (Borussia Dortmund), 3. Julian Schieber (1. FC Nürnberg) © Getty
Robin Dutt (SC Freiburg): keine Bewertung © Getty
Thomas Schaaf (Werder Bremen): Mario Götze (Borussia Dortmund), Arturo Vidal (Bayer Leverkusen), Pappis Demba Cissé (SC Freiburg) und André Schürrle - in beliebiger Reihenfolge. © Getty
Dirk Lottner (Co-Trainer 1. FC Köln): 1. Nuri Sahin (Borussia Dortmund), 2. Mario Götze (Borussia Dortmund), 3. Arturo Vidal (Bayer Leverkusen) © Getty

„Er war mein Topfavorit, und ich bin glücklich, dass wir es geschafft haben, ihn zu holen“, sagte Sportmanager Bruno Hübner der Frankfurter Rundschau. „Ich werde hier übernachten, habe aber leider kein frisches Hemd und keine Zahnbürste dabei, aber das werden wir schon irgendwie hinkriegen“, sagte Veh nach der erfolgreichen Vertragsverhandlung: „Bruchhagen und Hübner waren sehr hartnäckig. Und es sind Leute, die etwas von ihrer Sache verstehen.“

Nachdem sich die Eintracht vor knapp einer Woche in Hübner als neuem Sportmanager für die „kleine Lösung“ neben dem weiter mächtigen Vorstandsvorsitzenden Heribert Bruchhagen entschieden hatte, überrascht die Personalie Veh. Umso mehr, weil der ehemalige Profi von Borussia Mönchengladbach auch als Kandidat für den Posten des Sportdirektors gehandelt worden war. Letztlich aber folgte der Aufsichtsrat der Frankfurter der Empfehlung Bruchhagens und lotste den 50 Jahre alten Hübner vom künftigen Liga-Konkurrenten MSV Duisburg an den Main.

Nun macht Veh, der nach den Querelen beim Hamburger SV eigentlich erklärt hatte, nicht mehr als Trainer, sondern nur noch als Sportdirektor arbeiten zu wollen, mit Hübner gemeinsame Sache. Zusammen soll das Duo den ehemaligen UEFA-Cup-Sieger zum direkten Wiederaufstieg führen. Bereits am Tag seines Amtsantritts sei Hübner zu Veh gefahren. „Ich wollte nur ihn“, erzählte Hübner.

Veh, der mit dem VfB Stuttgart 2007 überraschend deutscher Meister geworden war, war anschließend auf den Stationen VfL Wolfsburg und Hamburger SV jeweils schon im Laufe seiner ersten Saison gescheitert. In Hamburg hatte Veh im März 2011 erklärt, dass er von einer Ausstiegsklausel Gebrauch machen wird, und seinen bis 2012 laufenden Vertrag im Sommer auflöst. Fünf Tage später wurde Veh nach einer 0:6-Niederlage bei Bayern München freigestellt.

Zuletzt waren bei der Eintracht Franco Foda, frischgebackener österreichischer Meister mit dem Grazer AK, und Claus-Dieter Wollitz, Trainer des Zweitligisten Energie Cottbus, als heiße Kandidaten für die Daum-Nachfolge gehandelt worden.

sid/dpa

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