Barca-Star zeigt Verständnis

Neymar versteht Proteste gegen WM in Brasilien

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Barcelona-Star Neymar zeigt Verständnis für die Proteste gegen die WM in seinem Heimatland Brasilien.

München - Brasiliens Fußballstar Neymar hat Verständnis für die Proteste in seinem Heimatland gegen die bald beginnende Weltmeisterschaft (12. Juni bis 13. Juli) gezeigt.

Der 22 Jahre alte Angreifer des FC Barcelona sagte in der Sport Bild: „Wir Brasilianer haben für ein besseres Leben zu kämpfen. Deshalb kann ich die Proteste verstehen. Aber sie müssen ohne Gewalt ablaufen.“

Neymar bezog sich dabei auf die jüngsten Ausschreitungen im Finalort Rio de Janeiro sowie in Salvador, wo die deutsche Nationalmannschaft am 16. Juni ihr erstes Gruppenspiel gegen Portugal bestreiten wird.

In den vergangenen Wochen ist es im Rahmen der Demonstrationen in den beiden Städten zu Dutzenden Todesfällen, zahlreichen Verletzten, Plünderungen und Beschädigungen gekommen. Brasiliens früherer Nationaltrainer Carlos Alberto Parreira nahm derweil die Politik in die Pflicht: „Am Anfang waren wir alle begeistert. Dann gab es etliche Bau-Verzögerungen.“ Von dem, was versprochen wurde, sei fast nichts realisiert worden. Der 71-Jährige lamentierte: „Wir hatten sieben Jahre Zeit. Zeit genug, sollte man meinen. Aber nichts ist gemacht worden. Wir haben eine große Chance verpasst, Verbesserungen herbeizuführen, den Menschen bessere Lebensbedingungen zu geben und auf die ausländischen Gäste einen besseren Eindruck zu machen.“

sid

WM 2014: In diesen Stadien wird gespielt

WM 2014, Stadien, Austragungsorte
Das Estádio do Maracanã in Rio de Janeiro, das offiziell Estádio Jornalista Mário Filho heißt, wurde für die WM 1950 gebaut. Es wurde für die WM 2014 komplett erneuert und bietet Platz für 73.531 Zuschauer. © dpa
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Das Estádio do Maracanã in Rio de Janeiro hat für die WM 2014 ein neues Dach bekommen. © dpa
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Das Estádio Mineirao in Belo Horizonte wurde im Dezember 1965 eingeweiht und für die WM 2014 komplett umgebaut. © dpa
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Das Estádio Mineirao in Belo Horizonte fasst über 62.000 Zuschauer. © dpa
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Das fast gänzlich erneuerte Estádio Nacional in Brasília ist das zweitgrößte Stadion der WM 2014. © dpa
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Die Arena Pantanal in Cuiabá wurde eigens für die WM 2014 konstruiert und hat ein Fassungsvermögen von 42.968 Zuschauern. © dpa
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Die Arena da Baixada in Curitiba gilt seit der Neueinweihung 1999 als eines der modernsten und technisch fortschrittlichsten Stadien Brasiliens. Derzeit ist das Gebäude wieder im Umbau, die Zuschauerkapazität wird auf 40.000 erhöht. © dpa
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Das Estádio Castelão in Fortaleza wurde 1973 erbaut und nun komplett umgebaut. Jetzt bietet es Platz für fast 65.000 Zuschauer. © dpa
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Im Estádio Castelão in Fortaleza sind sämtliche Sitze durch eine Überdachung geschützt. © dpa
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Dach und Fassade der Arena Amazônia in Manaus sind einem für die Region typischen Strohkorb nachempfunden. © dpa
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In der Arena Amazônia in Manaus wird Regenwasser zur späteren Verwendung in den Toiletten oder zur Bewässerung des Rasens aufgefangen. © dpa
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Das Estádio das Dunas in Natal musste groß und modern werden, um sich als einer der zwölf Spielorte für die WM 2014 in Brasilien durchzusetzen. Dafür wurde das alte Stadion abgerissen. © dpa
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Die Wellenform der Konstruktion des Estádio das Dunas in Natal soll an Sanddünen erinnern. © dpa
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Das Estádio Beira-Rio in Porto Alegre steht am Ufer des Rio Guaíba. Fünf Spiele der WM 2014 in Brasilien sollen hier stattfinden, unter anderem ein Viertelfinale. © dpa
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Das Estádio Beira-Rio in Porto Alegre ist auch ein beliebtes Postkartenmotiv. © dpa
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Die Arena Pernambuco in Recife wird über eine öffentlich-private Partnerschaft finanziert. Sie bietet Platz für insgesamt 42.849 Zuschauer. © dpa
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Die Arena Pernambuco in Recife befindet sich im Vorort São Lourenço da Mata. © dpa
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Die Arena Fonte Nova in Salvador de Bahia, der ersten Hauptstadt Brasiliens, bietet Platz für 48.747 Zuschauer. © dpa
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Für den Neubau der Arena Fonte Nova in Salvador de Bahia musste das alte Estádio Fonte Nova (offiziell Estádio Octávio Mangabeira) weichen. © dpa
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Die Arena de São Paulo in São Paulo wird gerade gebaut. Sie wurde für das Eröffnungsspiel der WM 2014 in Brasilien ausgewählt. © dpa

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