Oenning droht mit Strafe

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Michael Oenning

Nürnberg - Die vermeintlichen Stars des 1. FC Nürnberg hatten einen klaren Auftrag.

Wenigstens den Anschluss wahren, bis in der Winterpause Neuzugänge, einer pro Mannschaftsteil, Druck machen. Mit einem 0:0 gegen den Tabellenletzten Frankfurt, und das auch noch im eigenen Stadion, ist auch diese Mission gescheitert, vom anvisierten Wiederaufstieg gar nicht zu sprechen…

„Das Ding können wir abhaken. Um den Aufstieg spielen andere, aber nicht der FCN“, schimpfte Torwart Raphael Schäfer. Auch Trainer Michael Oenning, zuletzt noch als Schönredner attackiert, kritisierte sein Team diesmal schonungslos. „Ich bin stocksauer. Wir haben in der ersten Halbzeit überhaupt nicht ins Spiel gefunden und uns viel zu wenige Chancen erarbeitet. Wir haben die Erwartungen nicht erfüllt und jede Menge falsch gemacht.“

Einzig die Leistung der jungen Spieler im Kader, nämlich der Debütanten Dominic Maroh und Mike Frantz aus der zweiten Mannschaft, habe ihm gefallen. Schäfer sah es ähnlich: „Die jungen Spieler sind hungrig, haben den Willen. Das ist der Weg, den wir gehen müssen.“ An alle anderen wiederholte Oenning die Drohung, die Sportdirektor Martin Bader bereits unter der Woche ausgesprochen hatte: „Wenn es mit den Arrivierten nicht klappt, wird man es eben in Zukunft mit anderen versuchen…“

Einen nahm Oenning gesondert in die Mangel. Innenverteidiger José Goncalves hatte sich in der 52. Minute wegen einer Schiedsrichterbeleidigung die Rote Karte eingehandelt. Ihm droht intern eine Strafe, kündigt der Coach an: „Das ist unverantwortlich, und deshalb werden wir Konsequenzen ziehen.“ Javier Pinola könnte es ebenso ergehen. Der Argentinier hatte Youssef Mokhtari in der Schlussphase per Ellenbogencheck gefoult. Eine Strafe durch den Schiedsrichter blieb zunächst aus, aber der DFB dürfte sich in den kommenden Tagen mit dieser Szene noch auseinandersetzen.

Quelle: tz

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