„Mehr Zuschauer und Spannung“

Ösi-Bundesliga startet nach Liga-Reform - Salzburg verringert Stadionkapazität deutlich

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Gegen Borussia Dortmund war das Stadion von Salzburg in der letzten Saison ausverkauft, doch in der Liga war das zum letzten Mal vor zehn Jahren der Fall.

In Österreich beginnt die erste Saison der neuen Bundesliga nach der Reform. Es wird sich einiges verändern. Serienmeister Red Bull Salzburg verkleinert sein Stadion drastisch.

Wien - Die österreichische Fußball-Bundesliga startet am Freitag mit einer Ligenreform in eine neue Ära. "Das große Ziel dieser Reform ist es, mehr Zuschauer ins Stadion zu locken und die Spannung durch die höhere Anzahl an Entscheidungsspielen zu erhöhen", sagte Bundesliga-Vorstand Christian Ebenbauer dem Sport-Informations-Dienst (SID).

Eine Aufstockung von zehn auf zwölf Klubs, die Halbierung aller Punkte nach 22 Spieltagen sowie eine Teilung in "Meistergruppe" und "Qualifikationsgruppe" mit je sechs Klubs soll wieder mehr Spannung in die österreichischen Fußballstadien bringen.

In zehn weiteren Spieltagen werden Meister und Absteiger ermittelt, in einem Play-off erhält der Gewinner der Qualifikationsgruppe noch die Chance auf einen Europa-League-Startplatz. "Die unterschiedlichen Phasen in der Meisterschaft sollen mehr Zuschauerinteresse entfachen", sagte Ebenbauer. Zusätzlich wurde die 2. Liga von zehn auf 16 Teams erhöht.

Salzburg verkleinert Stadion um rund 12.800 Plätze

Zeitgleich hat allerdings Serienmeister Red Bull Salzburg im Vorfeld der neuen Saison seine Stadionkapazität deutlich verringert. Wie der Klub mitteilte, beträgt die Kapazität für nationale Liga- und Pokalspiele ab sofort nur noch 17.218 Plätze. Bislang fanden bis zu 30.188 Zuschauer in der Red Bull Arena Platz. Damit reagiert Salzburg auf die sinkenden Zuschauerzahlen der letzten Jahren. Bei Europapokalspielen ändert sich nichts.

In der heimischen Bundesliga kamen in der vergangenen Saison im Schnitt nur 7815 Fans ins Stadion - der niedrigste Wert seit 13 Jahren. Letztmals war die Spielstätte im Ligabetrieb vor zehn Jahren ausverkauft. Erreicht wird die Senkung der Kapazität durch die Schließung des Oberrangs. Dieser steht ab sofort nur noch maximal 600 Dauerkartenbesitzern offen.

SID

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