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Man City mit Defensivproblemen

Guardiola gedemütigt: Kritik wird schärfer

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Leicester Citys Jamie Vardy (M) hat den Torwart von Manchester City ausgespielt und kommt frei zum Torschuss.

Leicester - Bei Manchester City wird die Kritik nach dem 2:4 in Leicester schärfer. Doch Pep Guardiola verteidigt sein System. Leicester-Trainer Ranieri feiert "Rückkehrer" Jamie Vardy. Özils Arsenal bringt Chelsea in Zugzwang.

Ex-Bayern-Trainer Pep Guardiola gerät nach dem 2:4 mit Manchester City in Leicester in Erklärungsnot, verteidigt aber seine wenig erfolgreiche Spielweise.

"Am System liegt es nicht", sagte Guardiola nach der zweiten Pleite in Folge. "Zu Saisonbeginn haben wir mit diesen Spielern gut verteidigt." Eine Woche nach dem 1:3 gegen Chelsea offenbarte das Team des Katalanen erneut große Defensivprobleme. BBC Sport sah eine "chaotische Verteidigung", die Tageszeitung Guardian gar eine "Zerstörung Manchesters".

Man City hat nun vier Punkte Abstand zur Tabellenspitze. Und die Kritik an Guardiola wird schärfer. Die Spieler hätten in Leicester keinen Plan gehabt, fand die Boulevard-Zeitung "Mirror": "Dank Pep Guardiolas Methoden sind sie ahnungslos, verwirrt und gedemütigt worden." Der Trainer nahm seine Mannschaft in Schutz. "Ich würde mich nie bei meinen Spielern beschweren, sondern ich gehe in mich und schaue, warum wir so viele Probleme mit dem zweiten Ball haben." Viel Zeit bleibt ihm nicht. Am 14. Dezember kommt der FC Watford.

Meister Leicester City konnte nach dem vierten Saisonsieg seine Krise zumindest für kurze Zeit vergessen. "Das war das wahre Leicester", stellte Coach Claudio Ranieri zufrieden fest. Besonders freute er sich über Stürmer Jamie Vardy, dem nach 16 Pflichtspielen ohne Tor ein Dreierpack gelang. "Der Hattrick ist fantastisch", sagte Ranieri. "Nach dem Spiel hab ich zu ihm gesagt: Willkommen zurück!" Ex-Hannover-Torwart Ron-Robert Zieler forderte: "Genau so müssen wir schon am Dienstag gegen Bournemouth weitermachen."

Arsenals Mesut Özil (l) kämpf gegen Bruno Martins Indi von Stoke City um den Ball. 

Der FC Arsenal brachte am Samstag den FC Chelsea in Zugzwang. Die Gunners sind seit 14 Ligaspielen ungeschlagen und überholten den bisherigen Tabellenführer zumindest vorläufig mit einem 3:1 gegen Stoke City. "Wir sind nach dem ersten Spiel (3:4 gegen Liverpool) beständig geblieben", konstatierte Coach Arsène Wenger. "Jetzt müssen wir konzentriert bleiben und uns weiter verbessern wollen. Wir haben die Chance, um die Spitze zu kämpfen."

Dabei müssen die Gunners vorerst auf Verteidiger Shkodran Mustafi verzichten. Der deutsche Nationalspieler erlitt nach 25 Minuten gegen Stoke eine Muskelverletzung und fällt bis zu drei Wochen aus. Für Mustafis Landsmann Mesut Özil lief es besser. Özil erzielte per Kopf das 2:1. Nach dem Spiel twitterte er: "Setz deinen Kopf ein, haben sie gesagt." Am Dienstag reist Arsenal zum FC Everton.

BBC zu Manchester-Leicester

Ranieri- und Guardiola-Interviews bei BBC Sport

Guardian zu Manchester-Leicester

Mirror zu Manchester-Leicester

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