Hitzfeld zur tz: "Bayern packt das"

München - Ottmar Hitzfeld ist überzeugt, dass der FC Bayern am Samstag das Champions-League-Finale gewinnt. Die Trainerlegende sieht einen gewichtigen Vorteil.

Ottmar Hitzfeld

Am 23. Mai 2001 wurde Ottmar Hitzfeld zur Legende. Im Mailänder Meazza-Stadion gewann der FC Bayern zum letzten Mal die Champions League, durch ein 5:4 im Elfmeterschießen gegen Valencia. Beinahe zwölf Jahre ist das nun her, zwölf Jahre, in denen die Bayern-Fans vergeblich auf eine Wiederholung warten. 2012 – so glauben viele – ist die Zeit reif. Ein „Heimspiel“ in der Allianz Arena, mit dem FC Chelsea ein schlagbarer Gegner – die Chance, am 19. Mai den Henkelpott heim nach München zu holen, ist vielleicht so groß wie nie. Es wäre das erste Mal, dass eine Mannschaft im eigenen Stadion den Titel holt – ein historischer Sieg also.

Bus-Parade: Der CL-Pokal sieht sich die Stadt an

Am Montag war der Champions-League-Pokal bei der Bus-Parade zum Fan-Festival im Olympiastadion unterwegs durch die Stadt. Wir zeigen Ihnen die Fotos.
Am Montag war der Champions-League-Pokal bei der Bus-Parade zum Fan-Festival im Olympiastadion unterwegs durch die Stadt. Wir zeigen Ihnen die Fotos. © dapd
Am Montag war der Champions-League-Pokal bei der Bus-Parade zum Fan-Festival im Olympiastadion unterwegs durch die Stadt. Wir zeigen Ihnen die Fotos.
Am Montag war der Champions-League-Pokal bei der Bus-Parade zum Fan-Festival im Olympiastadion unterwegs durch die Stadt. Wir zeigen Ihnen die Fotos. © dapd
Am Montag war der Champions-League-Pokal bei der Bus-Parade zum Fan-Festival im Olympiastadion unterwegs durch die Stadt. Wir zeigen Ihnen die Fotos.
Am Montag war der Champions-League-Pokal bei der Bus-Parade zum Fan-Festival im Olympiastadion unterwegs durch die Stadt. Wir zeigen Ihnen die Fotos. © dapd
Am Montag war der Champions-League-Pokal bei der Bus-Parade zum Fan-Festival im Olympiastadion unterwegs durch die Stadt. Wir zeigen Ihnen die Fotos.
Am Montag war der Champions-League-Pokal bei der Bus-Parade zum Fan-Festival im Olympiastadion unterwegs durch die Stadt. Wir zeigen Ihnen die Fotos. © dapd
Am Montag war der Champions-League-Pokal bei der Bus-Parade zum Fan-Festival im Olympiastadion unterwegs durch die Stadt. Wir zeigen Ihnen die Fotos.
Am Montag war der Champions-League-Pokal bei der Bus-Parade zum Fan-Festival im Olympiastadion unterwegs durch die Stadt. Wir zeigen Ihnen die Fotos. © dapd
Am Montag war der Champions-League-Pokal bei der Bus-Parade zum Fan-Festival im Olympiastadion unterwegs durch die Stadt. Wir zeigen Ihnen die Fotos.
Am Montag war der Champions-League-Pokal bei der Bus-Parade zum Fan-Festival im Olympiastadion unterwegs durch die Stadt. Wir zeigen Ihnen die Fotos. © dapd
Am Montag war der Champions-League-Pokal bei der Bus-Parade zum Fan-Festival im Olympiastadion unterwegs durch die Stadt. Wir zeigen Ihnen die Fotos.
Am Montag war der Champions-League-Pokal bei der Bus-Parade zum Fan-Festival im Olympiastadion unterwegs durch die Stadt. Wir zeigen Ihnen die Fotos. © dpa
Am Montag war der Champions-League-Pokal bei der Bus-Parade zum Fan-Festival im Olympiastadion unterwegs durch die Stadt. Wir zeigen Ihnen die Fotos.
Am Montag war der Champions-League-Pokal bei der Bus-Parade zum Fan-Festival im Olympiastadion unterwegs durch die Stadt. Wir zeigen Ihnen die Fotos. © dpa
Am Montag war der Champions-League-Pokal bei der Bus-Parade zum Fan-Festival im Olympiastadion unterwegs durch die Stadt. Wir zeigen Ihnen die Fotos.
Am Montag war der Champions-League-Pokal bei der Bus-Parade zum Fan-Festival im Olympiastadion unterwegs durch die Stadt. Wir zeigen Ihnen die Fotos. © dpa
Am Montag war der Champions-League-Pokal bei der Bus-Parade zum Fan-Festival im Olympiastadion unterwegs durch die Stadt. Wir zeigen Ihnen die Fotos.
Am Montag war der Champions-League-Pokal bei der Bus-Parade zum Fan-Festival im Olympiastadion unterwegs durch die Stadt. Wir zeigen Ihnen die Fotos. © dpa

Trainerlegende Hitzfeld ist von einem Sieg der Bayern felsenfest überzeugt „Bayern packt das! Die werden am Samstag gewinnen, da bin ich mir absolut sicher. Das werden sie sich nicht nehmen lassen, davon bin ich überzeugt“, sagte Hitzfeld zur tz. Grundsätzlich seien beide Teams in etwa auf einem Level, „da entscheiden Kleinigkeiten“, so Hitzfeld.

Und da gibt es besonders einen Faktor, der den Bayern in die Karten spielen könnte: Sie haben ein Heimspiel. „Das ist in der Tat ein Vorteil, der nicht zu unterschätzen ist. Es ist für Bayern einfach ideal, dass man nicht hinreisen muss, sondern im Grunde zu Hause ist. Das heißt, dass die Abläufe dieselben sind, wie bei einem Heimspiel. Sie kennen die Atmosphäre, das Stadion – das ist schon wichtig. Und wahrscheinlich werden es auch ein paar mehr Bayern-Fans sein, die im Stadion sind“, sagt Hitzfeld.

Prost! Spezial-Bier zum Champions-League-Finale

FC-Bayern-Partner Paulaner hat zum Champions-League-Finale ein besonderes Festbier gebraut. Es soll vor dem Endspiel an verschiedenen Plätzen in und um München verkauft und natürlich getrunken werden. Es handelt sich um ein helles Bier, das aber etwas stärker ist. © sampics
FC-Bayern-Partner Paulaner hat zum Champions-League-Finale ein besonderes Festbier gebraut. Es soll vor dem Endspiel an verschiedenen Plätzen in und um München verkauft und natürlich getrunken werden. Es handelt sich um ein helles Bier, das aber etwas stärker ist. © sampics
FC-Bayern-Partner Paulaner hat zum Champions-League-Finale ein besonderes Festbier gebraut. Es soll vor dem Endspiel an verschiedenen Plätzen in und um München verkauft und natürlich getrunken werden. Es handelt sich um ein helles Bier, das aber etwas stärker ist. © sampics
FC-Bayern-Partner Paulaner hat zum Champions-League-Finale ein besonderes Festbier gebraut. Es soll vor dem Endspiel an verschiedenen Plätzen in und um München verkauft und natürlich getrunken werden. Es handelt sich um ein helles Bier, das aber etwas stärker ist. © sampics
FC-Bayern-Partner Paulaner hat zum Champions-League-Finale ein besonderes Festbier gebraut. Es soll vor dem Endspiel an verschiedenen Plätzen in und um München verkauft und natürlich getrunken werden. Es handelt sich um ein helles Bier, das aber etwas stärker ist. © sampics
FC-Bayern-Partner Paulaner hat zum Champions-League-Finale ein besonderes Festbier gebraut. Es soll vor dem Endspiel an verschiedenen Plätzen in und um München verkauft und natürlich getrunken werden. Es handelt sich um ein helles Bier, das aber etwas stärker ist. © sampics
FC-Bayern-Partner Paulaner hat zum Champions-League-Finale ein besonderes Festbier gebraut. Es soll vor dem Endspiel an verschiedenen Plätzen in und um München verkauft und natürlich getrunken werden. Es handelt sich um ein helles Bier, das aber etwas stärker ist. © sampics
FC-Bayern-Partner Paulaner hat zum Champions-League-Finale ein besonderes Festbier gebraut. Es soll vor dem Endspiel an verschiedenen Plätzen in und um München verkauft und natürlich getrunken werden. Es handelt sich um ein helles Bier, das aber etwas stärker ist. © sampics
FC-Bayern-Partner Paulaner hat zum Champions-League-Finale ein besonderes Festbier gebraut. Es soll vor dem Endspiel an verschiedenen Plätzen in und um München verkauft und natürlich getrunken werden. Es handelt sich um ein helles Bier, das aber etwas stärker ist. © sampics
FC-Bayern-Partner Paulaner hat zum Champions-League-Finale ein besonderes Festbier gebraut. Es soll vor dem Endspiel an verschiedenen Plätzen in und um München verkauft und natürlich getrunken werden. Es handelt sich um ein helles Bier, das aber etwas stärker ist. © sampics
FC-Bayern-Partner Paulaner hat zum Champions-League-Finale ein besonderes Festbier gebraut. Es soll vor dem Endspiel an verschiedenen Plätzen in und um München verkauft und natürlich getrunken werden. Es handelt sich um ein helles Bier, das aber etwas stärker ist. © sampics
FC-Bayern-Partner Paulaner hat zum Champions-League-Finale ein besonderes Festbier gebraut. Es soll vor dem Endspiel an verschiedenen Plätzen in und um München verkauft und natürlich getrunken werden. Es handelt sich um ein helles Bier, das aber etwas stärker ist. © sampics
FC-Bayern-Partner Paulaner hat zum Champions-League-Finale ein besonderes Festbier gebraut. Es soll vor dem Endspiel an verschiedenen Plätzen in und um München verkauft und natürlich getrunken werden. Es handelt sich um ein helles Bier, das aber etwas stärker ist. © sampics

Der Champions-League-Titel für die Bayern – er würde alle Wunden heilen, die die Dortmunder den Bayern in dieser Saison zugefügt haben. Und das waren einige – zuletzt die 5:2-Demütigung im Pokalfinale in Berlin. Danach war hie und da sogar schon von einem Machtwechsel im deutschen Fußball die Rede. Ottmar Hitzfeld ist da anderer Meinung. „Ein Machtwechsel wäre es dann, wenn Dortmund auch mal ins Champions-League-Finale kommen würde oder zumindest ins Halbfinale. Und dann trotzdem noch das Double holt. Aber dafür sind sie noch nicht konstant genug, dafür müssen sie noch reifen“, sagte Hitzfeld. In dieser Saison beispielsweise flog Dortmund schon in der Gruppenphase der Champions League raus, schaffte es nicht einmal in die Euro League. National waren sie dafür dominant, schlugen Bayern in der Liga viermal in Folge, die Krönung war das erste Double seit 103 Jahren. „Was Dortmund in den letzten beiden Jahren geschafft hat, ist großartig. Aber von einem Machtwechsel zu redenn finde ich dennoch ein bisschen voreilig. Das kommt zu früh“, sagt Hitzfeld.

Dennoch – weil Dortmund den Bayern sowohl die Meisterschaft als auch den Pokal wegschnappte, stehen die Bayern enorm unter Druck. Eine Niederlage am Samstag würde gleichzeitig eine Saison ohne Titel bedeuten. Hitzfeld: „Klar wäre man in München enttäuscht, wenn kein Titel geholt würde. Trotzdem haben die Bayern aus meiner Sicht eine sehr gute Saison gespielt. Man darf ja nicht vergessen, dass Dortmund einen Rekord aufgestellt hat. Also: Bislang ist es eine gute Saison – wenn sie die Champions League gewinnen, ist es eine fantastische Saison.“ Die Bayern-Fans drücken die Daumen.

Jan Janssen

Hoeneß in Hochform: Seine besten 17 Sprüche vom Montag

Erich Greipl, Präsident der Industrie- und Handelskammer München, hatte zum Jahresempfang der Wirtschaftsorganisation geladen. Und Uli Hoeneß kam. Ein nachdenklicher bis unterhaltsamer Präsident von Bayern München beeindruckte rund 250 geladene Gäste mit seinem Auftritt - und vielen Sprüchen. Hier lesen Sie die 17 besten. © Getty
Hoeneß über die Eintrittspreise beim Endspiel der Champions League (die zwischen 70 und 3500 Euro liegen):„Wenn sie die Preise beim Champions-League-Finale anschauen, wird mir selbst schlecht. Ich betrachte den Fan nicht als Melkkuh.“ © Archivfoto: Getty
Hoeneß über die Besitzverhältnisse bei der FC Bayern München AG (knapp 82 Prozent hält der FC Bayern München e.V.):„Ich halte es für wichtig, dass die Mitglieder das Gefühl haben, dass ihnen der Verein gehört. Sie müssen keine Angst haben, dass wir an ein russisches oder ein arabisches Konsortium verkaufen.“ © Archivfoto: Getty
Hoeneß über Nachwuchsarbeit:„Wir haben eine ungeheure soziale Verantwortung für die Jugendlichen. Du bist unter Druck, weil es einige nicht schaffen (Anm.: in den Profibereich), und denen musst du auch eine Perspektive bieten. Nicht der ist wichtig, der es schafft, sondern der, der es nicht schafft.“ © Archivfoto: Getty
Hoeneß über sein Verhältnis zu Angestellen, in diesem Fall den Spielern:„Es ist extrem wichtig, dass du deinen Leuten nicht nur viel Geld bezahlst, sondern dich auch um sie kümmerst.“ © Archivfoto: Getty
„Wenn ein Spieler drei Tore schießt und 100.000 Claqueure hat, muss ich nicht der 100.001. sein. Aber wenn sich der Spieler das Kreuzband reißt, dann muss ich der Erste an seinem Bett sein.“ © Archivfoto: Getty
Hoeneß über hohe Manager-/Spieler-Gehälter:„Wir haben Topleute, die viel verdienen, das aber auch wieder einspielen. Ich sage denen (Anm.: den Spielern) immer: Was den Fußball angeht, ist der FC Bayern ein Spiel ohne Grenzen, so lange ihr das Geld einspielt.“ © Archivfoto: Getty
Hoeneß über das Geheimnis wirtschaftlichen Erfolgs:„Ich muss einfach ein gutes Produkt machen und das verkaufen, ansonsten habe ich ein Problem.“ © Archivfoto: Getty
Hoeneß über sein Mitwirken in der von seinem Sohn geleiteten Bratwurstfabrik in Nürnberg:„Ich unterschreibe bis heute die Überweisungen, weil ich wissen will, wohin das Geld geht.“ © Archivfoto: Getty
Hoeneß über das Verhältnis von wirtschaftlichem und sportlichem Erfolg:„Wenn wir die Champions League gewinnen, dann machen wir 20 bis 25 Millionen Euro Gewinn. Und das ist doch, worum es geht: sportlicher Erfolg auf Basis wirtschaftlicher Vernunft.“ © Archivfoto: Getty
Hoeneß über den FC Chelsea und dessen Besitzer Roman Abramowitsch:„Ein Abramowitsch, der 1,1 Milliarden Euro in diesem Verein stecken hat, wenn der den Stecker zieht, dann kannst du die als Puzzle am Kiosk kaufen.“ © Archivfoto: Getty
Hoeneß über Durchsetzungsvermögen:„Man muss auch mal mit den Ellenbogen arbeiten, aber man darf dabei niemanden verletzen.“ © Archivfoto: Getty
Hoeneß über die Zusage, zur Rettung von Hansa Rostock kostenlos zu einem Benefizspiel anzutreten:„Wir haben natürlich auch ein bisschen politischen Druck ausgeübt, so blöd sind wir ja nicht.“ © Archivfoto: Getty
Hoeneß über Lebensmittelskandale in Deutschland:„Die ganze Hysterie, die in Deutschland um Lebensmittel herrscht, ist ein absoluter Schmarrn.“ © Archivfoto: Getty
„Der ganze Wahnsinn mit dem Bio ist ein totaler Schwachsinn, alle Leute, die Bio kaufen, leben auch nicht länger als die, die eine normale Bratwurst kaufen.“ © Archivfoto: Getty
Hoeneß über Wahlen: „Wir müssen wieder lernen, Persönlichkeiten zu wählen, die etwas darstellen, die Visionen haben. Was Frau Kraft da an Identität mit ihrem Land vorgestellt hat ...“. © Archivfoto: Getty
Hoeneß über die Auftritte von Politikern in Fernseh-Talkshows (hier speziell die Sendung von Günter Jauch am 7. Mai):„Das war ja ein Hottentottenstaat, der Gysi ist ja ein Zirkusclown, der Wowereit, der von unserem Geld aus Bayern lebt ...“ © Archivfoto: Getty
„Wenn man Leuten wie dem Brunner eine Plattform bietet und der einem die Zeit stiehlt, dann werde ich wahnsinnig.“ (Anm.: Gerwald Claus-Brunner ist Abgeordneter der Piraten-Partei in Berlin). © Archivfoto: Getty

Rubriklistenbild: © M.I.S.

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