FC Augsburg hofft auf Ausrutscher der Kiez-Kicker

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Die Augsburger Fans fiebern dem möglichen Aufstieg entgegen

St. Pauli oder Augsburg - wer begleitet den 1. FC Kaiserslautern auf den direkten Weg in die Bundesliga? Das Aufstiegsrennen hält die 2. Liga in Atem und die Fans auf Trab.

8000 Anhänger des FC St. Pauli werden am Sonntag in Fürth erwartet, wo die Kiezkicker den fünften Aufstieg in der Vereinsgeschichte perfekt machen wollen. Im ausverkauften Augsburger Stadion werden 31 000 Zuschauer dabei sein, wenn der FCA im Derby gegen den TSV 1860 München um seine wohl letzte Chance um Platz zwei spielt. 8000 FCK- Fans wollen bei Fast-Absteiger Koblenz mit Lautern die Meisterschaft feiern. Auch der Abstiegskampf füllt die Kassen. Für das Ost-Derby in Rostock gibt es so gut wie keine Tickets mehr.

Maskottchen in Deutschlands Fußball-Stadien

Sie heizen die Fans an, sie sorgen für gute Laune - oder versuchen es zumindest: die Maskottchen in Deutschlands Fußball-Stadien. Und nicht vergessen: In jedem Maskottchen steckt auch ein Mensch - und schwitzt gewaltig! © Getty
Lohmann (Arminia Bielefeld) © Getty
Berni (FC Bayern München) © dpa
Emma (Borussia Dortmund) © Getty
Fritzle (VfB Stuttgart) © Getty
Hoffi (1899 Hoffenheim) © Getty
Fritzle (VfB Stuttgart) mit HSV-Maskottchen Hermann © Getty
Fritzle (VfB Stuttgart) mit HSV-Maskottchen Hermann © Getty
Fritzle (VfB Stuttgart) mit HSV-Maskottchen Hermann © Getty
Erwin (FC Schalke 04) © Getty
Erwin (FC Schalke 04) © Getty
Erwin (FC Schalke 04) © Getty
Pröppi (Wuppertaler SV) © Getty
Pröppi (Wuppertaler SV) © Getty
Pröppi (Wuppertaler SV) © Getty
Hermann (Hamburger SV) © Getty
Jack (SSV Ulm 1846) © Getty
Wölfi (VfL Wolfsburg) © Getty
Emma (Borussia Dortmund) © Getty
Sechzgerl (TSV 1860 München) © Getty
Sechzgerl (TSV 1860 München) © Getty
Wölfi (VfL Wolfsburg) © Getty
Paule (1. FC Heidenheim) © Getty
Emma (Borussia Dortmund) © Getty
Brian The Lion (Bayer Leverkusen) © Getty
 © Getty
Jünter (Borussia Mönchengladbach) © Getty
Jünter (Borussia Mönchengladbach) © Getty
Jünter (Borussia Mönchengladbach) © Getty
Hoffi (1899 Hoffenheim) © Getty
Hoffi (1899 Hoffenheim) © Getty
Berni (FC Bayern München) © dpa

Offiziell soll erst am 9. Mai gefeiert werden, doch am Sonntag ist der Fußball König auf St. Pauli. Der Kultclub hat sich für die große Sause rund ums Millerntor gerüstet. Auch ohne die Mannschaft, die erst am Montag aus Fürth zurückkehrt, und ohne Public Viewing richten sich die Pauli-Fans auf eine lange Nacht ein. In Fürth ist man auf den Ansturm der Hamburger Fußball-Anhänger gewappnet - die Kneipen und Cafés in der Altstadt öffnen bereits um 09.00 Uhr ihre Pforten.

Der direkte Aufstieg ist für Präsident Conny Littmann keine Frage mehr. “Auf die Relegation habe ich keinen Bock“, sagt der Theater- Regisseur. Drei Punkte Vorsprung und eine um 14 Treffer bessere Tordifferenz hat St. Pauli auf den Rivalen aus Augsburg. Den zweiten Platz haben die Schwaben offiziell schon abgeschrieben. “Das lässt sich St. Pauli nicht mehr nehmen“, glaubt Manager Andreas Rettig. So geht es im Traditions-Derby gegen die Münchner “Löwen“ allein darum, den dritten Platz und damit die Relegation zu sichern. Trainer Jos Luhukay muss auf Außenverteidiger Youssef El-Akchaoui verzichten, der wegen einer Knöchelblessur am Freitag operiert werden soll.

Alarmstufe Rot herrscht am Sonntag rund ums Koblenzer Stadion auf dem Oberwerth. Die Sicherheitsvorkehrungen wurden für das Rheinland- Pfalz-Derby verschärft, Alkohol wird keiner ausgeschenkt, das Polizeiaufgebot wurde erhöht. “Wir wollen die tolle Saison mit der Schale krönen“, fordert FCK-Chef Stefan Kuntz von seiner Mannschaft nach dem Aufstieg auch den Meistertitel. Koblenz hat sich offenbar schon mit dem direkten Abstieg abgefunden, Trainer Petrik Sander wird aber auch in der 3. Liga wahrscheinlich TuS-Trainer bleiben.

Im Duell um den Abstiegs-Relegationsplatz mit dem FSV Frankfurt, der bei Absteiger Rot Weiss Ahlen zu Gast ist, setzt Rostock auch auf die Statistik: Gegen Energie Cottbus hat Hansa zu Hause noch keines der bisherigen 14 Pflichtspiele verloren. Da die Partie als “Risikospiel“ eingestuft wird, dürfen nur 25 000 Zuschauern in die DKB-Arena. Für ein volles Haus mit 21 000 Besuchern sorgt Fortuna Düsseldorf im Nachbarschafts-Derby bei Rot-Weiß Oberhausen. Platz drei hat der Aufsteiger trotz minimaler Chancen noch nicht aufgegeben. “Es sind noch sechs Punkte zu holen. Die Mannschaft will die kleine Chance nutzen“, verspricht Trainer Norbert Meier.

dpa

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