Außenverteidiger Philipp Max

Philipp Max: Alle Infos zum deutschen Fußball-Profi – seine Karriere, Stationen und Erfolge

Deutschland - Tschechien in der Red Bull Arena. Philipp Max (l) und Joachim Löw, Trainer von Deutschland, klatschen sich ab
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Philipp Max nach seinem Debüt in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft am 11. November 2020

So verlief die Karriere von Außenverteidiger Philipp Max.

  • Philipp Max begann beim SC Baldham mit dem Fußballspielen.
  • Seine ersten Schritte im Profibereich machte er beim FC Schalke 04.
  • Seit 2020 ist Philipp Max deutscher Fußball-Nationalspieler.

Eindhoven – Philipp Max (*30.09.1993) wurde der Fußball sprichwörtlich in die Wiege gelegt. Sein Vater ist der ehemalige Bundesliga-Torschützenkönig Martin Max (*07.08.1968). Auch seine Mutter war als Fußballspielerin aktiv. Max spielte in der Bundesliga für den FC Schalke 04 und den FC Augsburg, ehe er im Sommer 2020 zum PSV Eindhoven wechselte.

Philipp Max – Die Anfänge seiner Karriere

Philipp Max begann im Alter von sechs Jahren beim SC Baldham in der Nähe von München mit dem Fußballspielen. 2003 wechselte Max in die Jugendabteilung des TSV 1860 München, ehe er ab 2007 im Nachwuchsbereich des FC Bayern München spielte. Dort blieb er drei Jahre, bis er aufgrund eines Umzugs seiner Familie 2010 in die Knappenschmiede) des FC Schalke 04 wechselte.

Philipp Max – Der Beginn der Profikarriere

Nach zwei Jahren in der Knappenschmiede wurde Philipp Max im Sommer 2012 Teil der Zweiten Mannschaft von Schalke, die in der Regionalliga spielte. Max entwickelte sich in dem Team schnell zum Stammspieler, wodurch er das Interesse der ersten Mannschaft von Schalke weckte. Am 25. März 2014 gab Max im Derby gegen Borussia Dortmund sein Bundesliga-Debüt, als er in der Nachspielzeit im Signal Iduna Park eingewechselt wurde. Drei Tage später, am 28. März 2014, folgte im Spiel gegen Hertha BSC Berlin sein zweiter und vorerst letzter Bundesligaeinsatz für die Schalker, Max wurde erneut in der Nachspielzeit eingewechselt.

Im Sommer 2014 wechselte der Abwehrspieler von Schalke zum Karlsruher SC. Max absolvierte in der Saison 2014/15 22 Zweitligaspiele für den KSC und landete mit dem Verein am Ende der Saison auf dem dritten Tabellenplatz. In der anschließenden Relegation um den Aufstieg in die 1. Bundesliga scheiterten Max und Karlsruhe allerdings am Hamburger SV.

Philipp Max – Der endgültige Durchbruch in Augsburg

Nachdem Philipp Max durch starke Leistungen in der 2. Bundesliga auf sich aufmerksam gemacht hatte, wechselte er am 4. August 2015 für eine Ablösesumme von 3,8 Millionen Euro zum FC Augsburg in die 1. Bundesliga.

Er wurde als Linksverteidiger schnell ein fester Bestandteil der Augsburger Abwehr. Max blieb für insgesamt fünf Jahre bei den Fuggerstädtern und entwickelte sich dort zu einem der besten Außenverteidiger Deutschlands. Die folgende Auflistung gibt einen Überblick zu seinen Statistiken beim FCA:

  • 145 Spiele in der 1. Bundesliga
  • 7 Spiele im DFB-Pokal
  • 4 Spiele in der Europa League
  • 15 Tore
  • 29 Torvorlagen

Philipp Max – Der Wechsel in die Niederlande

Nach den fünf insgesamt sehr guten Jahren in Augsburg entschied sich Philipp Max im Sommer 2020 zu einem Wechsel zum PSV Eindhoven. Er unterschrieb bei dem niederländischen Traditionsverein einen Vertrag bis zum Juni 2024. Einer seiner neuen Mitspieler bei PSV ist der ehemalige deutsche Nationalspieler Mario Götze (*03.06.1992).

Philipp Max – Seine Karriere in der Nationalmannschaft

Aufgrund seiner starken Leistungen in Augsburg wurde Philipp Max am 15. Juli 2016 in den deutschen Kader für das Olympische Fußballturnier 2016 berufen. Max wurde während des Turniers dreimal eingesetzt und erzielte ein Tor. Am 6. November 2020 wurde Philipp Max zudem erstmals in den Kader der A-Nationalmannschaft berufen. Sein Debüt gab er am 11. November gegen Tschechien.

Philipp Max – Seine Erfolge

Der größte Erfolg in der Fußballkarriere von Philipp Max war der Gewinn der Silbermedaille bei den Olympischen Spielen 2016. Zudem gewann er mit dem FC Schalke die deutsche A-Juniorenmeisterschaft 2012.

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