Der FCA plant die Mission Europa League

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Jubel in Augsburg: In der kommenden Saison will der FCA Europa unsicher machen.

FC Augsburg - Vor dem Aufbruch ins „Neuland“ Europa gibt es Ärger über den Schiedsrichter. Zum Saisonfinale inMönchengladbach muss der FCA ohne zwei wichtige Spieler auskommen.

Vieles kommt demnächst auf den FC Augsburg zu. Zum Beispiel: Er wird sein Stadion umrüsten müssen. Im M-Block, wo die Fans, die richtigen, die lauten, dicht an dicht stehen – da muss gesessen werden bei Spielen der Europa League. „Das traue ich unseren Leuten aber zu, dass sie Sitzplätze einbauen“, sagt Manager Stefan Reuter lächelnd.

Aber all die Planungen, die mit dem „Neuland“ Europa verbunden sind, die will er auch erst angehen, wenn die Saison beendet ist und der FCA weiß: Kommt er direkt in die Playoffs der Europa League oder muss er in der dritten Qualifikationsrunde einsteigen? Es hängt von der Schlussplatzierung ab: Die Augsburger können Schalke noch überholen und Fünfter werden. Oder Sechster bleiben. Oder Siebter werden. Und es muss berücksichtigt werden, wie das Pokalfinale zwischen Dortmund und Wolfsburg ausgeht. Alles ziemlich wissenschaftlich. „Die Termine“, sagt Reuter, „habe ich natürlich im Hinterkopf“. Entweder muss man bereits am 30. Juli und 6. August eingreifen – die Alternative wäre 20. und 27. August. Trainer Markus Weinzierl stellt aber schon mal klar: „Auch wenn es Qualifikation ist – es ist internationaler Wettbewerb, es ist Europapokal.“ Somit klar: Der FC Augsburg, der vor allem den Abstieg verhindern wollte, hat ein Ziel erreicht, das gar keines gewesen sein konnte.

Das ist am Samstag im ersten Ärger über die 1:2-Heimniederlage gegen die zuvor fünf Monate sieglosen Hannoveraner und eine schwache Schiedsrichterleistung von Felix Zwayer zu Ungunsten des FCA fast untergegangen. „Gefühlsmäßig überwiegt die Enttäuschung über die Heimniederlage“, sagte Reuter. „Zum Glück hat die Konkurrenz für uns gespielt“, meinte Weinzierl. Den letzten Spieltag beim Rückrunden-Superteam Mönchengladbach kann er aber nicht entspannt angehen, denn es entscheidet sich, von welcher Position aus der FCA nach Europa startet. Gesperrt sein werden Kapitän Verhaegh (Gelb-Rote Karte – gerechtfertigt) und Torjäger Bobadilla (Rot – zu hart). „Wichtige Leute. Das heißt aber nicht, dass wir nicht hinfahren werden“, sagt Halil Altintop. „Wir werden alles dafür tun, dass wir in Gladbach eine gute und frische Mannschaft auf den Platz schicken“, kündigt Reuter an.

Dass man mit dem Einzug in die Europa League seine Topspieler verliert, muss der FCA nicht befürchten. „Wir sind glücklich, dass der Großteil unseres Kaders steht und stabil ist.“ Mit den älteren Spielern wie Altintop hat Augsburg kürzlich verlängert, bei seinen Leihgaben Kohr (Leverkusen) und Hojbjerg (FC Bayern) bemüht er sich um eine weitere Saison.

Und dann hofft Stefan Reuter noch auf Lose in der Europa League, die auch touristisch passen: „Wäre schön, wenn für unsere Fans attraktive Ziele dabei wären.“

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Quelle: fussball-vorort.de

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