2. Bundesliga

Pleite für Fürth - KSC vergibt 3:0-Führung

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Der Bielefelder Torschütze Marc Lorenz (verdeckt) erzielt den Treffer zum 2:1 gegen Torwart Wolfgang Hesl (r) aus Fürth.

Fürth - Der 1. FC Köln und die anderen Aufstiegsaspiranten dürften es gerne gesehen haben: Greuther Fürth und der Karlsruher SC haben am Sonntag Federn gelassen.

Beim 1. FC Köln war schon am dritten Advent Bescherung. Der Aufstiegsfavorit wird in der 2. Fußball-Bundesliga nach dem 3:1-Heimsieg gegen Dynamo Dresden sowie Patzern der schärfsten Verfolger als Erster überwintern, unabhängig vom Verlauf des letzten Spieltags vor Weihnachten am kommenden Wochenende. „Die Tabelle lügt nicht. Wir stehen verdient da oben“, tönte Patrick Helmes, der gegen Dresden als Doppeltorschütze auftrumpfte.

Am Sonntag strauchelte Verfolger Greuther Fürth überraschend deutlich mit 1:4 in Bielefeld. Die wie entfesselt aufspielende Arminia verließ durch die Tore von Patrick Schönfeld, Marc Lorenz, Tim Jerat und Johannes Rahn die Abstiegsplätze.

Einen bösen Wintereinbruch wie vor einem Jahr beklagt der 1. FC Kaiserslautern. Die Pfälzer verloren auch das Heimspiel gegen den SC Paderborn mit 0:1. „Wir können nach drei Niederlagen nacheinander von einer Minikrise sprechen“, stöhnte Trainer Kosta Runjaic. Der Rückschlag hätte die Lauterer fast schon am Sonntag Platz drei gekostet. Doch Aufsteiger Karlsruher SC verspielte beim 3:3 gegen den abstiegsbedrohten FSV Frankfurt eine 3:0-Pausenführung.

In der Abstiegszone erkämpfte auch der FC Ingolstadt in Unterzahl einen Punkt bei Erzgebirge Aue. Das 0:0 sicherte den Gästen Torwart Ramazan Özcan, der nach einer Notbremse von Marvin Matip, der dafür die Rote Karte sah, den Foulelfmeter von Zlatko Janjic hielt (40.).

Abgeschlossen wird der 18. Spieltag am Montag (20.15 Uhr/Sport1 und Sky) mit dem Duell um Platz drei zwischen den zuletzt viermal siegreichen Münchner „Löwen“ und dem FC St. Pauli, dem der Sprung auf Rang drei winkt. „Es wird ein Spiel auf sehr hohem Niveau mit zwei Teams, die einen Lauf haben“, sagte Trainer Roland Vrabec voraus. 45 000 Zuschauer in Köln feierten Torjäger Helmes, der mit seinen Saisontreffern vier und fünf sowie der Vorlage zum dritten FC-Tor der überragende Akteur gegen Dresden war. „Es wurde Zeit, dass ich mal wieder treffe“, sagte Helmes. „Wir müssen weiterarbeiten - bis zum Sommer“, mahnte Trainer Peter Stöger. Im letzten Spiel des Jahres kommt es noch zum brisanten rheinischen Derby in Düsseldorf.

Die Fortuna feierte unter Interims-Coach Oliver Reck beim 3:1 in Cottbus den zweiten Sieg nacheinander. „Es ist schwer zu erklären, warum es auf einmal so gut läuft“, meinte Torwart Fabian Giefer. Die Cottbuser Fans waren nach der siebten Niederlage in Serie wütend: „Wir haben die Schnauze voll“, skandierten sie. „Vorstand raus“-Rufe erklangen im Stadion der Freundschaft.

Aus dem Abwärtstrend befreien konnte sich Union Berlin. Angeführt vom zweifachen Torschützen Christopher Quiring gelang dem Aufstiegsanwärter nach zuvor fünf sieglosen Partien ein 4:0-Erfolg in Bochum. „Wir haben in den letzten Wochen reichlich auf die Nuss bekommen“, sagte Trainer Uwe Neuhaus, der am Samstag „mit einem richtig geilen Gefühl“ die Heimreise nach Berlin antrat. „Wir haben eine brutale Effektivität an den Tag gelegt“, lobte Neuhaus.

dpa

Kuschel-Kicker: Erkennen Sie diese DFB-Stars?

Kicker zum Kuscheln für daheim: Neun Nationalspieler gibt es jetzt im DFB-Fanshop als Plüsch-Kicker zu kaufen. Wir zeigen Ihnen, welche Akteure es in die Kuschel-Auswahl geschafft haben. © DFB/tz
Welcher Spieler bei diesem Kuschel-Kicker als Vorbild diente, ist schon am Trikot deutlich zu erkennen. Allerdings ist er auch von der Frisur und dem Gesicht gut getroffen. © DFB
Es handelt sich um Manuel Neuer (FC Bayern München). © dpa
Bei ihm hier ist das schon etwas schwerer. Schelmisches Grinsen, trendige Frisur... Wir lösen im nächsten Bild auf. © DFB
Es handelt sich um Mario Götze (FC Bayern München). © dpa
Dieser Kuschel-Kicker gehört zu jenen, die der Fan wohl nicht so schnell erkennt. Die Locke in der rechten Gesichtshälfte gibt allerdings einen deutlichen Hinweis... © DFB
Es handelt sich um Mats Hummels (Borussia Dortmund). © AFP
Er ist dagegen wieder gut getroffen, wie wir finden. Hipper Haarschnitt, an der Seite kürzer rasiert; dazu ein vergleichbar schelmisches Grinsen wie zuvor bei Mario Götze. Die beiden Kicker sind auch befreundet. © DFB
Es handelt sich um Marco Reus (Borussia Dortmund). © dpa
Auch dieser Spieler scheint seinem Vorbild fast aus dem Gesicht geschnitten. Leider ist aktuell noch unsicher, ob er bei der WM 2014 in Brasilien dabei sein kann. © DFB
Es handelt sich um Sami Khedira (Real Madrid). © dpa
Klein, süß und doch im Blick eine gewisse Dominanz und Führungskraft: So kennt man das Vorbild für diesen Kuschelkicker auch auf dem Feld. © DFB
Es handelt sich um Philipp Lahm (FC Bayern München). © AFP
Etwas dunkel ist die Hautfarbe bei diesem Star geraten. Auch die Augen, so finden wir, sehen beim Original etwas anders aus. Letztendlich erkennt man ihn dann aber doch. © DFB
Es handelt sich um Mesut Özil (FC Arsenal). © dpa
Seit seiner grandiosen WM 2010 ist dieser Kicker aus der DFB-Elf nicht mehr wegzudenken. Für uns ist er mitunter am besten getroffen bei den Plüsch-Spielern des DFB. © DFB
Es handelt sich um Thomas Müller (FC Bayern München). © dpa
Das Vorbild dieses Plüsch-Kickers soll im Mittelfeld die Fäden ziehen und die Mannschaft als Motor in der Zentralen durchs WM-Turnier führen. © DFB
Es handelt sich um Bastian Schweinsteiger (FC Bayern München). © dpa
Das sind die insgesamt neun Nationalspieler, die es in die Plüsch-Mannschaft des DFB geschafft haben. Wer weiß, ob noch mehr dazustoßen werden. © DFB

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