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Pochettino statt Zidane? - Trainersuche bei Man United

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Mauricio Pochettino
Als Topkandidat bei Manchester United gilt nun der frühere Tottenham-Hotspur-Coach Mauricio Pochettino. © Matthieu Mirville/ZUMA Press Wire/dpa

Nach der Trennung von Trainer Ole Gunnar Solskjaer will Manchester United erst zum kommenden Sommer einen dauerhaften Nachfolger verpflichten. Doch selbst das gestaltet sich nicht so einfach.

Manchester - Zinedine Zidane hat angeblich keine Lust. Der ehemalige Real-Madrid-Coach will Medienberichten zufolge nicht den vakanten Trainerposten bei Manchester United übernehmen.

Beim englischen Fußball-Rekordmeister galt Zidane nach der Trennung von Ole Gunnar Solskjaer als Wunschkandidat ab kommendem Sommer. Doch laut dem Sender BBC, der sich auf Quellen aus dem Umfeld Zidanes beruft, hat der Franzose kein Interesse an dem Job im Old Trafford. Zuvor hatte die „Times“ berichtet, der Club habe bereits Kontakt zu ihm aufgenommen und wolle sein Angebot noch einmal erhöhen.

Als Topkandidat gilt nun der frühere Tottenham-Hotspur-Coach Mauricio Pochettino, der schon häufiger mit den Red Devils in Verbindung gebracht wurde. Der Argentinier steht derzeit bei Paris Saint-Germain unter Vertrag. Dort soll Pochettino jedoch schon länger unzufrieden sein. Bei Man United hätte er mehr Handlungsspielraum, weil er als Trainer zugleich Manager des Clubs wäre. Auch privat soll der 49-Jährige eine Rückkehr nach England anstreben. Seine Familie lebt weiterhin in London, während der Coach in Paris im Hotel wohnt.

Anfrage an Rodgers?

Weitere mögliche Kandidaten, die in britischen Medien genannt wurden, sind Leicester-City-Trainer Brendan Rodgers und Ajax-Amsterdam-Coach Erik ten Hag. Nach Informationen der „Sun“ soll Man United sogar schon bei Rodgers angefragt haben und bereit sein, umgerechnet rund 9,5 Millionen Euro Ablösesumme für den Nordiren zu zahlen. Als ehemaliger Trainer des Erzrivalen Liverpool würde der 49-Jährige allerdings bei den Man-United-Fans auf wenig Gegenliebe stoßen.

Hingegen gilt ten Hag als Wunschlösung vieler Anhänger der Red Devils. Der in seiner Heimat sehr beliebte Niederländer selbst wollte sich am Wochenende nicht konkret dazu äußern. „Ich habe nichts davon gehört, also kann ich darüber auch nicht nachdenken“, sagte er dem niederländischen Ableger des TV-Senders ESPN.

Der Norweger Solskjaer wurde entlassen, nachdem sich Manchester United am Tag zuvor mit 1:4 (0:2) beim Abstiegskandidaten FC Watford blamiert hatte. Seine Saisonbilanz: fünf Siege aus zwölf Spielen, 20 Tore bei 21 Gegentoren und der Sturz auf Tabellenplatz sieben. Schon nach den Niederlagen gegen Liverpool (0:5) und Manchester City (0:2) war die Trennung erwartet worden.

Bis ein Interimstrainer bis zum Saisonende gefunden wird, leitet Solskjaers bisheriger Assistent Michael Carrick das Training. dpa

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