Angeblich 10 Millionen Euro Gehalt

Podolski zu China-Transfer: „Glaubt diesen Lügen nicht“

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Lukas Podolski ist sauer auf die türkischen Medien.

Istanbul - Ex-Nationalspieler Lukas Podolski hat Meldungen, wonach er bei einem entsprechenden Angebot nach China wechseln würde, via Twitter dementiert.

Bereits seit knapp zwei Wochen ist bekannt, dass dem türkischen Club Galatasaray Istanbul aus China eine Transferanfrage für Ex-FC-Bayern-Stürmer Lukas Podolski vorliege. Via Twitter dementierte Podolski jetzt Meldungen aus den Türkischen Medien. Diese hatten berichtet, dass Podolski nach Fernost wechseln würde, falls ihm ein Gehalt von zehn Millionen Euro jährlich angeboten werden würde.

Galatasaray Sportdirektor Levent Nazifoglu hatte kurz nach Weihnachten bekannt gegeben, dass Beijing Guoan bei ihm ein Angebot für Lukas Podolski abgegeben habe. Von knapp neun Millionen Euro Gehalt pro Jahr war dabei die Rede. „Wir prüfen dieses Angebot. Ob der Transfer realisiert wird, hängt vom Spieler ab“, waren seine Worte dazu.

Die türkische Zeitung Hürriyet berichtete über die Vorgänge und zitierte Podolski mit den Worten: „Ich fühle mich in der Türkei wohl und bin bei Galatasaray sehr zufrieden. Wenn man mir aber einen Vertrag mit einem Gehalt von zehn Millionen Euro pro Jahr anbietet, würde ich gehen.“

Podolski sauer auf Hurriyet

Lukas Podolski reagierte heute via Twitter und dementierte, dass es eine solche Schmerzgrenze gebe. Er schrieb: „Ich habe meine Zitate in Hurriyet gelesen. Sie haben Unrecht, ich habe diese Sätze nie (!) gesagt.“ Die Empörung bei Podolski war wohl sehr große. Er schrieb weiter: „Glaubt diesen Lügen nicht!“

Die chinesischen Vereine sorgen derzeit mit ihren Transfers für Aufregung in der Fußball-Welt. Carlos Tevez ist mit knapp 38 Millionen Euro Gehalt im Jahr der Top-Verdiener in Fernost. Aber auch Oscar, Alex Witsel oder zuletzt John Obi Mikel lassen sich ihre Engagements in Fernost fürstlich entlohnen. 

Jetzt hat sich auch die chinesische Regierung eingeschalten und will mit Obergrenzen gegen die teuren Einkäufe der landeseigenen Fußball-Clubs vorgehen. 

rs

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