BVB souverän ins Achtelfinale, Köln fliegt in Hoffenheim raus

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Der FCA hatte als Gast beim Regionaligisten VR Leipzig durchaus Mühe: Zweikampf zwischen dem Augsburger Edmond Kapllani (r.) und dem Leipziger Fabian Franke.

Berlin - Der deutsche Meister Borussia Dortmund ist souverän ins Achtelfinale des DFB-Pokals eingezogen, der dreimalige Pokalsieger Borussia Mönchengladbach, der Hamburger SV und Bundesliga-Aufsteiger FC Augsburg schafften den Sprung nur mit mit Mühe.

Gladbachs rheinischer Rivale 1. FC Köln ist dagegen als fünfter Bundesligist in der laufenden Pokalrunde ausgeschieden. Die „Geißböcke“ unterlagen im Erstliga-Duell bei 1899 Hoffenheim 1:2 (1:

Dortmund erfüllte seine Pflicht ohne Glanz, gewann aber hochverdient mit 2:0 (1:0) gegen den Zweitligisten Dynamo Dresden. Robert Lewandowski überwand das Abwehrbollwerk der Gäste vor der Halbzeit zum 1:0 (30.), bevor Nationalspieler Mario Götze (64.) für die Entscheidung sorgte.

Die DFB-Pokal-Sieger seit 1985

26. Mai 1985: Bayer 05 Uerdingen schlägt den FC Bayern München 2:1. Hier die Uerdinger Wolfgang (r.) und Friedhelm Funkel. © Bongarts/Getty Images
3. Mai 1986: FC Bayern München schlägt den VfB Stuttgart 5:2. Mit dabei waren die Spieler Dieter Hoeneß und Lothar Matthäus (v. l.) sowie Trainer Udo Lattek (r.). © Bongarts/Getty Images
20. Juni 1987: Der Hamburger SV schlägt die Stuttgarter Kickers 3:1 © Bongarts/Getty Images
28. Mai 1988: Eintracht Frankfurt schlägt den VfL Bochum 1:0 © Bongarts/Getty Images
24. Juni 1989: Borussia Dortmund schlägt Werder Bremen 4:1 © Bongarts/Getty Images
19. Mai 1990: 1. FC Kaiserslautern schlägt  Werder Bremen 3:2 © Bongarts/Getty Images
22. Juni 1991: Werder Bremen schlägt den 1. FC Köln 4:3 nach Elfmeterschießen © Bongarts/Getty Images
23. Mai 1992: Hannover 96 schlägt Borussia Mönchengladbach 4:3 nach Elfmeterschießen © Bongarts/Getty Images
12. Juni 1993: Bayer 04 Leverkusen schlägt Hertha BSC Berlin Amateure 1:0 © Bongarts/Getty Images
14. Mai 1994: Werder Bremen schlägt Rot-Weiß Essen 3:1 © Bongarts/Getty Images
24. Juni 1995: Borussia Mönchengladbach schlägt VfL Wolfsburg 3:0 © Bongarts/Getty Images
25. Mai 1996: 1. FC Kaiserslautern schlägt den Karlsruher SC 1:0 © Bongarts/Getty Images
14. Juni 1997: VfB Stuttgart schlägt den FC Energie Cottbus 2:0 © Bongarts/Getty Images
16. Mai 1998: FC Bayern München schlägt MSV Duisburg 2:1 © Bongarts/Getty Images
12. Juni 1999: Werder Bremen schlägt FC Bayern München 6:5 nach Elfmeterschießen © Bongarts/Getty Images
6. Mai 2000: Der FC Bayern München schlägt Werder Bremen 3:0 © Bongarts/Getty Images
26. Mai 2001: Der FC Schalke 04 schlägt 1. FC Union Berlin 2:0 © Bongarts/Getty Images
11. Mai 2002: Der FC Schalke 04 schlägt Bayer 04 Leverkusen 4:2 © Bongarts/Getty Images
31. Mai 2003: Der FC Bayern München schlägt den 1. FC Kaiserslautern 3:1 © Bongarts/Getty Images
29. Mai 2004: Werder Bremen schlägt Alemannia Aachen 3:2 © Bongarts/Getty Images
28. Mai 2005: Der FC Bayern München schlägt FC Schalke 04 2:1 © Bongarts/Getty Images
29. April 2006: Der FC Bayern München schlägt Eintracht Frankfurt 1:0 © Bongarts/Getty Images
26. Mai 2007: Der 1. FC Nürnberg schlägt den VfB Stuttgart 3:2 nach Verlängerung © Bongarts/Getty Images
19. April 2008: Der FC Bayern München schlägt Borussia Dortmund 2:1 nach Verlängerung © Bongarts/Getty Images
30. Mai 2009: Werder Bremen schlägt Bayer Leverkusen 1:0 © dpa
15. Mai 2010: Der FC Bayern München schlägt Werder Bremen mit 4:0 © dpa
21. Mai 2011: FC Schalke 04 schlägt MSV Duisburg 5:0. © dpa
12. Mai 2012: Borussia Dortmund schlägt den FC Bayern München mit 5:2. © dpa
1. Juni 2013: Der FC Bayern München besiegt den VfB Stuttgart mit 3:2 (1:0) © dpa
17. Mai 2014: Der FC Bayern München schlägt Borussia Dortmund mit 0:2 (0:0) in der Verlängerung © dpa

Gladbach vermied das Aus in der zweiten Runde im Nachsitzen und gewann beim Drittligisten 1. FC Heidenheim erst im Elfmeterschießen 4:3, weil Torhüter Marc-Andre ter Stegen zwei Elfmeter abwehrte. Auch der HSV musste Überstunden machen, wurde beim 2:1 (1:1, 0:1) nach Verlängerung beim Regionalligisten Eintracht Trier aber durch einen Freistoßtreffer von Nationalspieler Dennis Aogo in der 111. Minute erlöst, nachdem zuvor Marcus Berg (62.) die frühe Trierer Führung durch Ahmet Kulabas (8.) ausgeglichen hatte. Die Augsburger kamen beim Viertligisten RB Leipzig zu einem 1:0 (0:0). Den Siegtreffer für den FCA erzielte Daniel Brinkmann in der 62. Minute.

Locker den Sprung ins Achtelfinale schafften die Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth, Fortuna Düsseldorf und VfL Bochum. Tabellenführer Greuther Fürth fertigte den Liga-Rivalen SC Paderborn 4:0 (3:0) ab, die Fortuna setzte sich in einem weiteren Zweitliga-Duell gegen 1860 München 3:0 (2:0) durch und blieb damit auch im 21. Pflichtspiel in Folge ungeschlagen. Bochum gewann bei Drittligist SpVgg Unterhaching 4:1 (2:0).

DFB-Pokal-Sensationen seit 1990

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1. DFB-Pokal-Runde 2012/2013: Gleich sechs Bundesligisten flogen schon in der 1. Runde raus, fünf davon gegen Drittligisten oder Amateurvereine. So wie 1899 Hoffenheim, dass gegen den Regionalligisten Berliner AK mit 0:4 unter die Räder kam. © dpa
Mit dem TSV Havelse kam gegen den 1. FC Nürnbereg ebenfalls ein Regionalligist gegen einen Bundesligisten weiter. Havelse gewann 3:2 nach Verlängerung. © dpa
Drittligist Kickers Offenbach bezwang Bundesliga-Aufsteiger SpVgg Greuther Fürth mit 2:0. © dpa
Debakel für den Bundesliga-Dino: Bei Drittligist Karlsruher SC schied der Hamburger SV mit 2:4 aus. © dpa
Mit dem selben Ergebnis, allerdings nach Verlängerung, unterlag Werder Bremen bei Preußen Münster. © dpa

Köln war in Sinsheim durch Mato Jajalo (6.) früh in Führung gegangen. Hoffenheim, dessen Trainer Holger Stanislawski fünf Stammkräfte geschont hatte, drehten der Nigerianer Chinedu Obasi (41.) und der 1,5 Millionen teure Neuzugang Knowledge Musona aus Simbabwe (50.) aber die Partie.

Gladbach fand über 120 Minuten nicht die richtigen Mittel, um Heidenheim, das in der ersten Runde Werder Bremen ausgeschaltet hatte, zu knacken. Im Elfmeterschießen war dann aber zumindest auf ter Stegen Verlass.

Augsburgs Trainer Jos Luhukay sah in Leipzig einen leidenschaftslosen Auftritt seiner zweiten Garde. Der Niederländer hatte fast komplett durchgewechselt. Er ließ Uwe Möhrle, Daniel Baier und Sascha Mölders zu Hause, Stammkeeper Simon Jentzsch konnte wegen einer Verletzung am Finger ebenfalls nicht spielen. Aus der Startelf vom 1:1 gegen Werder Bremen am Wochenende in der Bundesliga war nur Lorenzo Davids dabei.

Vor 34.413 Zuschauern in Düsseldorf ließ auch Sascha Rösler seine Serie nicht abreißen. Der frühere 1860-Profi erzielte in der 39. Minute das glückliche 2:0 und damit sein zehntes Tor in den vergangenen zehn Heimspielen, in denen er jeweils traf. Rösler, der in der ersten Minute der Nachspielzeit noch per Elfmeter den Schlusspunkt setzte, wollte eigentlich eine Flanke auf den freigelaufenen Maximilian Beister schlagen, der Ball rutschte über den Spann und segelte genau in den Winkel (39.). Auch beim Führungstor der insgesamt überlegenen Düsseldorfer war Glück im Spiel gewesen: Johannes van den Bergh lief in der 15. Minute auf links an die Grundlinie und spielte in die Mitte, wo der Münchner Collin Benjamin den Ball ins eigene Tor stolperte.

Fürths Erfolg stellten Milorad Pekovic (4.), Christopher Nöthe (28.), Olivier Occean (35.) und Tayfun Pektürk (78.) sicher. Bochum feierte vor 3150 Zuschauern im Unterhachinger Sportpark auch einen Sieg gegen den früheren VfL-Trainer Heiko Herrlich. Christoph Dabrowski (7.) und Daniel Ginczek (21.) stellten bereits vor der Pause die Weichen für Bochum auf Sieg. Sascha Bigalke machte in der 66. Minute mit einem verwandelten Foulelfmeter die Partie kurzfristig spannend, nachdem zehn Minuten zuvor Mijo Tunjic vom Elfmeterpunkt gescheitert war. Giovanni Federico (72.) und Chong Tese (75.) machten anschließend aber für Bochum alles klar.

SID

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