Portugal wittert Verschwörung

Donezk - Der portugiesische Fußball-Verband FPF ist anscheinend unzufrieden über die Ansetzung des türkischen Schiedsrichters Cüneyt Cakir für das EM-Halbfinale am Mittwoch gegen Titelverteidiger Spanien.

 „Portugal empört: die Ernennung des Türken Cakir lassen die Alarmglocken schrillen“, titelte die Sport-Tageszeitung A Bola am Dienstag. Die Zeitung wies daraufhin, dass der spanische Verbandspräsident Angel Maria Villar auch der Vorsitzende der UEFA-Schiedsrichterkommission sei. Der erste UEFA-Vizepräsident Senes Erzik sei Türke und „ein Freund Barcelonas und UNICEF“.

Laut A Bola soll Erzik auch an der Partnerschaft zwischen dem FC Barcelona und dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen maßgeblich beteiligt gewesen sein. Auch die Zeitung Record berichtete, dass der portugiesische Verband nicht glücklich über die Entscheidung gewesen sei und den großen Einfluss von Villar fürchte. Cüneyt Cakir wird im Halbfinale von seinen Landsleuten Bahattin Duran und Tarik Ongun an der Linie unterstützt. Vierter Offizieller ist der Slowene Damir Skomina.

sid

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