Prasnikar tritt zurück

+
Bojan Prasnikar verlässt Energie Cottbus

Cottbus - Trainer Bojan Prasnikar wird den FC Energie Cottbus nach dem Rückspiel der Relegation am Sonntag gegen den 1. FC Nürnberg verlassen.

Darauf einigten sich der 56 Jahre alte Fußballlehrer und Präsident Ulrich Lepsch am Freitag. Der Rücktritt seit unabhängig vom Spielausgang am Sonntag und der künftigen Liga- Zugehörigkeit des FC Energie, teilte der Verein am Samstag mit. Das Hinspiel hatten die Lausitzer im eigenen Stadion 0:3 verloren.

“Wir haben den Saisonverlauf gemeinsam analysiert und darüber gesprochen, ob es sinnvoll ist, die Zusammenarbeit über das Saisonende hinweg fortzuführen. Bojan Prasnikar hat im Sinne eines sportlichen Neustarts für den FC Energie Cottbus in der Saison 2009/2010 darum gebeten, sein Vertragsverhältnis zu beenden. Wir haben diesem Wunsch entsprochen“, sagte Lepsch.

Gespräche mit einem Nachfolger hat der FC Energie noch nicht geführt. “Wir werden in den kommenden Tagen ein Anforderungsprofil für den neuen Trainer erstellen, um dann zügig Gespräche mit Kandidaten aufzunehmen“, sagte Lepsch, der enge finanzielle Grenzen hat.

Der Präsident hobt am Samstag “ausdrücklich“ hervor, dass der FC Energie Cottbus Prasnikar trotz des verpassten direkten Klassenerhalts zu großem Dank verpflichtet ist: “Prasnikar hat die Mannschaft in sportlich schwerem Fahrwasser übernommen und in der letzten Saison sensationell doch noch den Klassenerhalt geschafft. Das war eine großartige Leistung, die wir in erster Linie seinem großen Fußball-Sachverstand und seiner Erfahrung zu verdanken hatten.“

Prasnikar, der den FC Energie seit September 2007 trainierte, geht fest davon aus, dass seine Mannschaft im Rückspiel der Relegation gegen den 1. FC Nürnberg noch einmal ein ganz anderes Gesicht zeigen wird. “Natürlich sind wir alle niedergeschlagen. Aber wir wollen uns mit einem positiven Resultat aus der Saison verabschieden und versuchen, trotz der großen Personalprobleme unsere Minimalchance zu nutzen“, sagte der Slowene.

Bundesliga: Die besten Sprüche aus der Saison 2008/2009

„Das war kein Zuckerbissen für die Fans.“ (Stuttgarts Mario Gomez nach dem 2:0 gegen Gladbach) © dpa
„Das war heute eine Mannschaft, die hatte eine Blutgruppe. Und diese Blutgruppe lautete Sieg.“ (Kölns Trainer Christoph Daum nach dem 1:0 beim Hamburger SV) © dpa
„Wir sind wie ein Eichhörnchen. Am 34. Spieltag wird man wissen, ob es verhungert ist oder nicht.“ (KSC-Torhüter Markus Miller in dem Unwissen, am Ende doch verhungert zu sein) © dpa
„Wenn Jürgen der Obama des deutschen Fußballs ist, dann bin ich Mutter Teresa.“ (Bayern-Manager Uli Hoeneß im DSF-Doppelpass über die Aussage des TV-Moderators Günther Jauch, Klinsmann sei „der Barack Obama des deutschen Fußballs“) © dpa
„Bei einem Schüler würde man sagen: spiel Flöte oder Klavier, aber hör mit dem Fußballspielen auf. Und das ist ein Weltmeister - das ist unverzeihlich.“ (Premiere-Experte Franz Beckenbauer über Wolfsburgs Verteidiger Cristian Zaccardo, der in Stuttgart den Ball am leeren Tor vorbeigeschossen hatte) © dpa
„Ich werde auf jeden Fall nach vier Wochen Schluss machen - mein Hund wartet schon. Er vermisst mich und ich ihn.“ (Interimstrainer Jupp Heynckes von Fußball-Meister Bayern München auf die Frage, ob er nicht auch in der kommenden Saison auf der Bayern-Bank sitzen wolle) (SID) © dpa
„Wir schicken ein paar Fässer Spreewaldgurken nach Hannover.“ (Cottbus' Manager Steffen Heidrich nach dem Erreichen des Relegationsplatzes mit Blick auf die Schützenhilfe von Hannover 96) © dpa
„Si tacuisses, philosophus manuisses - das bedeutet: Wenn du geschwiegen hättest, wärst Du ein Philosoph geblieben“ (Bayern-Manager Uli Hoeneß über das Interview von Ex-Trainer Jürgen Klinsmann am vergangenen Mittwoch bei stern.tv, in dem der Geschasste die Klubführung des FC Bayern kritisiert hatte) © dpa
„Felix Magath hat es geschafft, aus einer mittelmäßigen Mannschaft einen deutschen Meister zu machen. So ein Erfolg ist mehr wert, als wenn man mit dem FC Bayern zweimal hintereinander Meister wird. Das ist eine Krönung wert.“ (Franz Beckenbauer bei Premiere über Meister-Coach Felix Magath) © AP
„Der Anfangsbuchstabe des neuen Trainers ist V!“ (VW-Vorstandsvorsitzender Martin Winterkorn bei Premiere über den künftigen Wolfsburger Trainer Armin Veh, bevor dieser offiziell bestätigt wurde) © dpa
„Gratulation an Hoffenheim zum Sieg, an den VfL Wolfsburg zur deutschen Meisterschaft und an meinen alten Verein Fortuna Düsseldorf zum Aufstieg in die 2. Liga.“ (Schalkes Interimstrainer Mike Büskens nach dem 2:3 gegen 1899 Hoffenheim) © dpa
„Das ist das einzig Positive heute.“ (Schalkes Torwart Manuel Neuer zum Aus des Erzrivalen Borussia Dortmund im Rennen um einen Europapokalplatz) © dpa
„Für uns ist es wichtig, wieder ein Gesicht zu bekommen. Poldi ist ein Gesicht“ (Kölns Manager Michael Meier über Rückkehrer Lukas Podolski) © dpa
„Ich weiß nicht, ob sich jeder freut. Ich weiß nur, dass jeder topfit sein wird.“ (Schalkes Jermaine Jones über den neuen Trainer Felix Magath) © dpa
„Machen sie das Fenster auf. Los, machen sie schon. Hört man schon was? Die Fans fordern sicher wieder meinen Kopf. Oder hab' ich schon Halluzinationen?“ (Arminia Bielefelds Coach Michael Frontzeck auf der Pressekonferenz nach dem 0:2 gegen Mönchengladbach) © dpa
Es folgen die besten Sprüche aus der Bundesliga-Hinrunde © 
ibisevic_1
“Wir müssen die ganzen 95 Minuten konzentriert sein.“ (Vedad Ibisevic, Hoffenheimer Torjäger, nach 90 Minuten beim 2:5 am dritten Spieltag in Leverkusen) © dpa
rangnick_5
“Wir stehen nur dort, weil H wie Hoffenheim vor S wie Schalke kommt.“ (Hoffenheims Trainer Ralf Rangnick zur überraschenden Tabellenführung des Aufsteigers nach dem ersten Spieltag) © dpa
hoeness_sam_2
“Wenn wir jetzt schon vorn wären, wär's doch langweilig.“ (Bayern Münchens Manager Uli Hoeneß nach dem 1:1 in Dortmund und nur zwei Punkten aus den ersten beiden Partien) © Sampics
meyer2
“Ich war sehr aufgeregt und musste vorher zweimal mehr pinkeln als sonst.“ (Trainer Hans Meyer am neunten Spieltag zu seinem Comeback bei Borussia Mönchengladbach) © dpa
ribery_32
“Solange die Schuhe Tore machen, ist die Farbe okay.“ (Bayern-Profi Franck Ribéry zu neuen rosafarbenen Schuhen seines Ausrüsters, mit denen er beim 4:1 gegen Cottbus am 14. Durchgang ein herrliches Freistoßtor erzielte) © dpa
rutten_3
"Es macht mir Spaß, mir das Leben schwer zu hmachen. Deshalb bin ich Fußball-Lehrer." (Schalkes Ex-Trainer Fred Rutten auf Kritik an seiner Aussage, er sei mit der Leistung von Kevin Kuranyi zufrieden). © dpa
rangnick2
“Wenn überhaupt, schaue ich auf Platz 16.“ (Hoffenheims Trainer Ralf Rangnick nach der erneuten Tabellenführung am siebten Spieltag) © dpa
schalke_fans
“Mannschaft ohne Pulsschlag - Vorstand ohne Ratschlag - Tour durch GE & Grubenfahrt statt Bibelnachmittag!“ (Spruchband unzufriedener Schalke-Fans beim Spiel am 6. Dezember gegen Hertha BSC) © dpa
beckenbauer_13
“Das war heute so ein Tag, an dem man sich beim Nasebohren den Finger bricht.“ (Bayern-Präsident Franz Beckenbauer im Anschluss an das 2:5 der Münchner am 5. Spieltag gegen Werder Bremen) © dpa
bommel_sam_3
“Wir haben Respekt vor dem, was Hoffenheim macht. Das ist schön anzuschauen. Aber noch haben sie nichts gewonnen.“ (Bayern-Profi Mark van Bommel am zehnten Spieltag über den weiter furiosen Aufsteiger) © Sampics
breuckmann
“Das war's für mich. Ich hab' geschrien, ich hab' geflüstert, ich hab' gegähnt, ich hab' gezittert, ich hab' gefroren, ich hab' geschwitzt, aber ich hab' Spaß gehabt. Jedenfalls meistens in diesen 36 Jahren.“ (Radiomann Manfred “Manni“ Breuckmann bei der Schluss-Reportage seiner Karriere) © dpa
eichner
"Wenn du fünf Spiele in Folge verloren hast und dann nach ein paar Sekunden schon wieder 0:1 zurückliegst - wenn da elf Gräber gewesen wären, wären wir hineingehüpft." (KSC-Kapitän Christian Eichner zum Gemütszustand des Teams nach dem 0:1 gegen Leverkusen). © dpa
funkel_2
“Für uns war es wichtig zu zeigen, dass wir auswärts in der Lage sind, überall zu punkten.“ (Frankfurts Trainer Friedhelm Funkel nach dem 0:1 am Samstag in Hamburg) © dpa
96
“Bitte nicht so schnell sprechen wie Hoffenheim gespielt hat.“ (Hannovers Medienchef Andreas Kuhnt zu Fragestellern in der Pressekonferenz nach dem 2:5 am achten Spieltag gegen den Aufsteiger) © dpa
hoeness_fcbtv
"Sie sind wirklcih von FC-Bayern-TV? Sie müssen sich in der nächsten Woche einen neuen Job suchen". (Bayern-Manager Uli Hoeneß auf die Frage des Reporters, ob er beim 1:0 in Karlsruhe die "Dusel-Bayern" erlebt habe). © dpa
klose_31
“Es hat schön Aua gemacht. Ich habe ihn schon beschimpft.“ (Bayern-Stürmer Miroslav Klose nach dem 2:1 am 16. Spieltag gegen Hoffenheim über seinen Torhüter Michael Rensing; Rensing hatte Klose bei einer Abwehraktion angesprungen) © Sampics
bommel_werder
"Letztes Jahr 4:0, heute 2:5 - von der Tordifferenz her haben wir gewonnen (Bayern-Kapitän Mark van Bommel nach der 2:5-Niederlage gegen Werder Bremen). © dpa
hoffenheim_4
“Wenn wir Meister werden, dann haben wir auch einen Balkon oder finden eine Lösung dafür.“ (Hoffenheims Ortsvorsteher Karl-Heinz Hess nach Spieltag elf zu der Tatsache, dass das Rathaus in dem Sinsheimer Ortsteil für den Fall der Fälle nicht über eine geeignete Balustrade verfügt) © dpa
khedria_sam
“Den Ball haut man entweder ins Tor oder in den Neckar.“ (Sami Khedira über seinen spektakulären Ausgleichstreffer zum 2:2 am 17. Spieltag gegen Bayern München) © Sampics
klopp_2
“Wenn es hier nach Schweiß stinkt, bin ich das. Das Spiel war so aufregend.“ (Dortmunds Chefcoach Jürgen Klopp nach dem dramatischen 3:3 des vierten Durchgangs gegen Schalke 04) © dpa
kolen_fans
“Ein Dorf, 8 gesponserte Fans, 99 Prozent Investor - das nennt ihr Tradition?“ (Schmäh-Spruchband in der Kölner Fankurve beim 1:3 am 14. Spieltag gegen Neuling Hoffenheim) © dpa
koller_2
“Wenn man sich nicht mehr aufregen darf und wie ein Klosterschüler dasitzen muss, ist es besser, man hört auf.“ (Bochums Chefcoach Marcel Koller nach seinem “Platzverweis“ am 13. Spieltag und dem 1:1 in Hannover) © dpa
meyer_4
“Ich habe einen Zahnarzt-Termin und bekomme ein neues Gebiss. Ich werde nicht beim Training sein. Schreibt deshalb nicht, ich wäre gefeuert.“ (Mönchengladbach-Coach Hans Meyer nach dem 1:3 am 15. Spieltag gegen Cottbus) © dpa
klose_katrze
"Für Streicheleinheiten müssen wir uns eine Katze kaufen." (Miro Klose auf die Frage, ob Lukas Podolski eine größere Fürsorge des Klubs benötige). © dpa

Auch interessant

Meistgelesen

FC Liverpool gegen Manchester United: Premier League heute live im TV und Live-Stream
FC Liverpool gegen Manchester United: Premier League heute live im TV und Live-Stream
FC Schalke 04 - Borussia Mönchengladbach: Rückrunden-Kracher heute live im Free-TV und im Live-Stream 
FC Schalke 04 - Borussia Mönchengladbach: Rückrunden-Kracher heute live im Free-TV und im Live-Stream 
BVB-Sorgenkind Alcacer vor Abschied: Zerstörtes Verhältnis zu Favre Schuld?  
BVB-Sorgenkind Alcacer vor Abschied: Zerstörtes Verhältnis zu Favre Schuld?  
Jürgen Klinsmann und seine Trainer-Lizenz: Sitzt er gegen Bayern auf der Bank? DFB und DFL haben entschieden
Jürgen Klinsmann und seine Trainer-Lizenz: Sitzt er gegen Bayern auf der Bank? DFB und DFL haben entschieden

Kommentare