Nach Hertha-Fiasko

Bald Coach in der Premier League? Klinsmann bietet sich Top-Klub an - und macht Fans schon heiß

Jürgen Klinsmann bei einem Sky-Interview.
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Jürgen Klinsmann verriet bei Sky Sport News HD, dass er eine Job bei den Spurs gut vorstellen könnte.

Das Hertha-Aus soll nicht das Ende gewesen sein. Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann hat immer noch Bock auf Fußball. Jetzt bot er sich einem Premier-League-Klub an.

London - Mit Pauken und Trompeten verabschiedete sich Jürgen Klinsmann im Februar 2020 aus Berlin. Nicht nur legte er sein Traineramt bei Hertha BSC überraschend nieder, er ließ nach seinem Rücktritt außerdem kein gutes Haar an dem Hauptstadtklub. Doch so laut sein Social-Media-Auftritt damals widerhallte, so leise wurde es im Anschluss um den ehemaligen deutschen Bundestrainer. Bis jetzt.

Klinsmann bringt sich bei Sky für vakanten Trainerposten ins Gespräch

Denn Klinsmann hat noch lange nicht genug vom Fußball-Geschäft. Wie er im Gespräch mit dem britischen Sportsender Sky Sports News verriet, schielt der ehemalige Bayern-Spieler auf einen vakanten Trainerposten in der Premier League. „Im Fußball passieren die Dinge schnell“, sagte er und bezog sich dabei auf ein mögliches Engagement bei seinem Ex-Klub.

Nach Mourinho-Entlassung bei Tottenham: Kommt jetzt Klinsi?

Nach der Entlassung von José Mourinho sucht Tottenham Hotspur nach einem neuen Chefcoach. Klinsmann signalisierte sein Interesse: „Natürlich würde ich mich damit beschäftigen. Die Spurs sind immer etwas, das man in Betracht ziehen würde“, erklärte der 56-Jährige, der auf Vereinsebene bislang nur Hertha BSC und den FC Bayern betreut hatte. Zweimal stand er als Aktiver bei den Spurs unter Vertrag und erzielte in 56 Premier-League-Partien 29 Tore für die Londoner.

Der Kontakt zu seinem ehemaligen Arbeitgeber brach nie ab. „Ich hatte dort die beste Zeit meines Lebens. Ich bin nah dran. Und etwas mit den Spurs zu machen, ist immer etwas Besonderes“, schwärmte er.

Klinsmann erleichtert über Saison der Spurs: „Es war eine Achterbahnfahrt“

Noch immer fühlt der Schwabe eine enge Verbundenheit zu seinem Ex-Verein, der in der englischen Premier League in der abgelaufenen Saison den siebten Platz belegt hatte. „Es war eine Achterbahnfahrt. Am Anfang standen sie ganz oben und wir alle haben zu träumen begonnen. Zum Glück haben wir es am Ende in die Conference League geschafft“, bilanzierte Klinsmann. „Meine Hoffnung ist, dass sich die Dinge nun etwas stabilisieren.“

Vielleicht hilft er ab Juli ja persönlich mit, diese Stabilität wiederherzustellen. Zumindest scheint er schon zu wissen, wie er die Anhänger auf seine Seite ziehen kann. „Spurs-Fans wollen Unterhaltung geboten bekommen. Sie würden lieber 3:4 verlieren als 1:0 gewinnen. Das überlassen wir Arsenal. Wir schießen lieber Tore“, sagte Klinsmann.

Klinsmann mit offener Bewerbung: Vereinsboss Levy „hat meine Nummer“

Der Klub äußerte sich bis jetzt nicht zu der offenen Bewerbung des einstigen deutschen Nationalspielers. Möglich, dass man sich direkt bei Klinsi meldet. Vereinsboss Daniel Levy „hat meine Nummer, er kann mich jederzeit anrufen“, verkündete Klinsmann. Dann kann ja eigentlich nichts mehr schief gehen. (jn)

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