Vorzeitig abgereist

Einstiger Bayern-Flirt völlig verzweifelt: „Niemand hört auf die Spieler“

Kevin de Bruyne im Spiel gegen England.
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Belgiens Top-Spieler Kevin de Bruyne kritisiert die enorme Belastung der Fußball-Profis.

Ist die Nations League ein gescheitertes Projekt der UEFA? So sehen es zumindest Ex-Arsenal-Coach Arsene Wenger und Belgiens Top-Star Kevin de Bruyne.

  • Kevin de Bruyne kann nicht am Nations-League-Spiel gegen Island teilnehmen.
  • Er reiste bereits zurück zu seinem Klub Manchester City.
  • Davor kritisierte er aber noch die enge Terminplanung der UEFA.

Manchester - Mittelfeld-Star Kevin De Bruyne ist vorzeitig aus dem Lager der belgischen Nationalmannschaft abgereist. Wie der Verband verkündete, ist der 29-Jährige bereits zu seinem Verein Manchester City zurückgekehrt. „Er wäre für das Spiel gegen Island nicht fit“, hieß es in der Mitteilung vor der Nations-League-Partie der Belgier in Reykjavik am Mittwoch, 14. Oktober.

Premier-League-Star Kevin de Bruyne kritisiert die „Terminhatz der Topstars“

De Bruyne, der immer wieder lose mit dem FC Bayern München in Verbindung gebracht wird, war bei der 1:2-Niederlage Belgiens am Sonntag in England nach 73 Minuten ausgewechselt worden. Nationaltrainer Roberto Martinez hatte dies als Vorsichtsmaßnahme bezeichnet, aber zugegeben, dass sein Starspieler „nicht bei 100 Prozent“ gewesen sei. Das nächste Spiel mit City steht am Samstag in der Premier League gegen den FC Arsenal an. Bei Sky kritisierte De Bruyne die Terminhatz der Topstars: „Dein Körper schreit nach Ruhe, aber niemand hört auf die Spieler.“

Laut Arsene Wenger, Direktor für globale Fußballförderung bei der FIFA, sollte die UEFA ihre neueste Errungenschaft überdenken. „Wir müssen die Nations League wieder loswerden und klare Events finden, die jeder versteht“, sagte der 70-jährige Trainer, der einst die Premier League mit den Gunners dominierte. Er plädiert dafür, die Qualifikation für Großturniere in einem Monat auszutragen.

Ein anderer Top-Star hat derweil mit einem ganz anderen Problem zu kämpfen. Bei Cristiano Ronaldo wurde Covid-19 festgestellt.

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