Eckfahne Punktsieger

Premier League: Chelsea-Star Timo Werner leistet sich Mega-Panne - Was hatte er da denn vor?

Timo Werner geht für den FC Chelsea auf Torejagd.
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Timo Werner geht für den FC Chelsea auf Torejagd.

Timo Werner kommt in der Premier League gut zurecht. Aber nicht alles klappt immer wie am Schnürchen. Der Nationalspieler legte sich mit einer Eckfahne an - die letztlich Sieger blieb.

  • Premier League: Timo Werner ist beim FC Chelsea ein kurioses Missgeschick passiert.
  • Der DFB-Star wurde gefoult - von einer Eckfahne.
  • Ernsthaft verletzt hat sich Werner dabei aber wohl nicht.

München/London - Nicht alles kann immer klappen! Timo Werner hat beim FC Chelsea einen grundsoliden Start hingelegt, ist Stammspieler, steuerte bereits einige Treffer bei (drei in der CL/vier in der Premier League). Er trägt die prestigeträchtige Nummer elf, mit der einst Didier Drogba das Team zum Champions-League-Sieg in München schoss. Doch dieser Eckball... naja. Kann er besser!

Beim Spiel der derzeit nur achtplatzierten Blues gegen das fünftplatzierte ManCity (Endergebnis: 1:3 für die Skyblues) sollte der Nationalspieler den Standard ausführen und hatte offenbar die Idee, dies möglichst schnell zu erledigen, damit die Lampard-Elf City auf dem falschen Fuß erwischt. Doch was dabei herauskam, führt bei den spöttischen Beobachtern im Internet zu Schmunzlern.

Werner legt sich den Ball zurecht, sieht seinen Mitspieler, der sich anbietet, holt kurz und schnell mit dem rechten Fuß aus .... doch er bleibt an der Eckfahne hängen, die er wohl etwas weiter hinter sich gewähnt hat. Werner stolpert und krümmt sich, hat sich wohl bei der Aktion leicht verletzt. Der Schiedsrichter-Assistent zeigt ebenfalls an, dass das Spiel am besten unterbrochen werden solle. Auch die Spieler stoppen ab und blicken besorgt zu Werner.

„Timo Werner hat die Eckfahne gekickt“

Schlimmeres ist nicht passiert, Werner spielte durch. Doch die Lacher hat der ehemalige Leipziger trotzdem gegen sich: „Timo Werner hat die Eckfahne gekickt“, schreibt ein User bei Twitter.

Ein anderer vermutet inneren Herzschmerz bei Werner: „Es tut ihm weh, dass ihn Liverpool nicht wollte. Könnt ihr euch vorstellen, wenn man die ganze Zeit denkt, man geht zu Liverpool zu Klopp und dann spielt man zum Schluss für Lampard? Das hat ihn zerstört.“

Eine etwas weit hergeholte Theorie von einem offenkundigen Anhänger des Meisters aus Nordengland, dem wohl noch etwas wehmütig und neidisch zumute ist, dass sein Klub Deutschlands Top-Stürmer nicht an Land gezogen hat. Denn Ecken-Malheur oder nicht: Einen Werner hätte wohl jedes Team gerne in seiner Mannschaft.

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