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Pressestimmen zum Halbfinale Eintracht - West Ham

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West Hams Trainer David Moyes (2.v.r) streitet mit dem Schiedsrichterteam. © Arne Dedert/dpa

Eintracht Frankfurt hat zum dritten Mal nach 1960 und 1980 ein Europacup-Finale erreicht. Nach dem 2:1 im Hinspiel gewann der Fußball-Bundesligist das Halbfinal-Rückspiel in der Europa League im eigenen Stadion gegen West Ham United mit 1:0 (1:0).

Die britische Presse schreibt dazu:

Berlin - „The Guardian“: „Die Enttäuschung war für West Ham zu schwer zu ertragen. Sogar David Moyes hatte die Kontrolle verloren, als eine demoralisierende Nacht tief im deutschen Wald zu Ende ging. An ein heroisches Comeback war schon lange nicht mehr zu denken. Und so sehr Moyes' Mannschaft mit nur zehn Spielern auch kämpfte, nichts verdeutlichte ihre mangelnde Fassung mehr als der Anblick ihres Trainers.“

„Daily Mail“: „Moyes' Ausraster gegen Ende der Partie war das Resümee eines traurigen Abends für West Ham.“

„Daily Mirror“: „Es war das enttäuschende Ende einer wunderbaren europäischen Saison der „Hammers“, die in der K.o.-Phase Sevilla und Lyon ausgeschaltet hatten. (...) Dass West Ham bereits in den ersten 20 Minuten mit einem Mann weniger auf dem Platz stand, machte eine schwierige Aufgabe zu einer höchst unwahrscheinlichen Angelegenheit und ließ die Mannschaft einem schmerzhaften Ausscheiden entgegenblicken.“

„The Times“: „David Moyes wurde in der zweiten Halbzeit des Feldes verwiesen, weil er wütend den Ball in Richtung eines Balljungen schoss, ein bizarrer und unschöner Schlusspunkt für ein hervorragendes Abenteuer in diesem Wettbewerb.“

„The Sun“: „Was den Spielern von David Moyes an Qualität fehlt, machen sie mit Persönlichkeit und Kampfgeist wett. Aber es gibt nur wenige Momente, in denen man einer sicheren Niederlage entgehen kann, wie dieses herzzerreißende Halbfinalspiel gezeigt hat.“ dpa

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