Prognonsens 2009

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Luca Toni: Chef, ich will nach Offeeime!

Die etwas andere Jahres-Vorschau

Januar

Der TSV 1860 entlässt nach dem 1:0-Sieg im Pokal beim Hamburger SV Trainer Marco Kurz. Geschäftsführer Stefan Reuter beruft sich darauf, kürzlich wieder mal ein altes Sprichwort entdeckt zu haben: „Tue nach außergewöhnlichen Ereignissen das Unerwartete. Oder so ähnlich.“

Heftige Baumaßnahmen in Hoffenheim beunruhigen Uli Hoeneß. Dietmar Hopp lässt ein neues Rathaus mit einem riesigen Balkon errichten. Jürgen Klinsmann versucht, Hoeneß zu beruhigen: „Wahrscheinlich stellen sie dort nur ihre Buddhas auf.“

Ein ehemaliger Löwen-Profi ist nach mehrmonatiger Auszeit wieder am Ball. Er hat einen Vertrag beim finnischen Zweitligisten JJK Jyvaskala unterschrieben und nennt sich jetzt Birger Kokainen.

Februar

Werner Lorant arbeitet wieder in Deutschland. Er hat den Kreisligisten SV Untermenzing übernommen, den er bis Ende Mai für 100 Euro im Monat trainieren will.

Lukas Podolski ist untröstlich und erleidet nach dem 5:0-Sieg des FC Bayern gegen den 1. FC Köln einen Nervenzusammenbruch. Alle fünf Tore hat Poldi erzielt, „aber nur“, so schluchzt er, „weil mir der blöde Ribéry fünfmal genau aufs Schienbein geschossen hat“.

März

Deutschland erreicht im WM-Qualifikations-Heimspiel gegen Liechtenstein ein 0:0, und Jogi Löw lobt hinterher sein „Hoffenheimer Abwehrbollwerk“, das keinen reingelassen hat. Ballack verschießt zwei Elfmeter und mault Löw an, wie man so einen „blinden Spieler“ nur aufstellen könne. Bierhoff und Löw geraten in Streit darüber, ob man einen Krisengipfel einberufen oder besser Elferschießen üben solle.

Endlich ist das Rätsel gelöst, warum der TSV 1860 in der Allianz Arena keine Business Seats an den Mann bringt. Ex-Geschäftsführer Stefan Ziffzer hat ein Jahr zuvor alle Sitze an die Stadt München verkauft, die mit ihnen die neuen U-Bahnen ausrüsten will.

Die Löwen suchen Verstärkungen - 20 Kandidaten für Stefan Reuter

Die Löwen suchen Verstärkungen - 20 Kandidaten für Stefan Reuter © 
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Timo Gebhart (zum VfB Stuttgart) ist weg, Berkant Göktan sowieso. Mit Stefan Aigner ist erst ein Ersatzmann da. Stefan Reuter will "die Augen offen halten, um noch in der Winterpause adäquaten Ersatz für Timo Gebhart zu finden." Die Kassen sind jedoch trotz der Gebhart-Millionen leer. Wo könnte Reuter anklopfen? tz-online.de führt 20 Spieler auf, die zu den Löwen passen könnten und in der Winterpause eventuell loszueisen wären. © sampics
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Sascha Rösler (Borussia Mönchengladbach): Er wäre genau der Typ, den die Löwen brauchen: offensiv, mit Zug zum Tor und Führungsqualitäten. Wie Timo Gebhart, nur erfahrener. Die Löwen haben bereits offiziell bei Borussia Mönchengladbach angeklopft, um mit Rösler verhandeln zu dürfen. © dpa
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Addy-Waku Menga (FC Hansa Rostock): An der Ostsee wird aussortiert. Getroffen hat es den bulligen Stürmer aus dem Kongo, der zuvor beim VfL Osnabrück durch Treffsicherheit glänzte. Findet er an der Isar sein Zielwasser? © dpa
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Zafer Yelen (FC Hansa Rostock): Beim Türken zeigt die Karrierekurve ganz klar nach unten. Einst wurde er als großes Spielmachertalent gepriesen, jetzt wurde der Freistoßspezialist in der Hansestadt aussortiert und kann gehen. Aber: Laut Rostock-Manager Herbert Maronn kostet er Ablöse. Wenn die Löwen bereit sind, einen Teil der Gebhart-Millionen zu reinvestieren und hart verhandeln, könnte er sich als Schnäppchen erweisen. © dpa
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Daniel Ljuboja (VfB Stuttgart): Die Nummern der VfB-Verantwortlichen dürfte Stefan Reuter ja noch gespeichert haben. Wieso nicht noch ein Wechsel? Dafür würden vom VfB mehrere Kandidaten in Frage kommen, etwa Danijel Ljuboja, der zum wiederholten Mal aussortiert wurde. Sein Vertrag läuft noch ein halbes Jahr, er dürfte rund 1 Mio. Euro im Jahr verdienen. Zu viel für 1860, klar. Aber der VfB dürfte froh sein, sein Sorgenkind loszuwerden, sodass er vielleicht was drauflegt. © dpa
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Manuel Fischer (VfB Stuttgart): Der hoch veranlagte Nachwuchsstürmer (19) kommt beim VfB kaum zum Zug, aus dem schwäbischen Talentschuppen hat ihn sogar Julian Schieber überholt. Eine Ausleihe von beispielsweise anderthalb Jahren könnte für beide Seiten Sinn machen. © dpa
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Georges Mandjeck (VfB Stuttgart): Der 20-jährige Kameruner passt nicht ganz in das Anforderungsprofil der Löwen, ist aber Ausleihgeschäfte gewöhnt: In der Vorsaison sammelte er beim 1. FC Kaiserslautern Spielpraxis. Er ist im defensiven Mittelfeld oder auch als Außenverteidiger einsetzbar. © dpa
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Elson (VfB Stuttgart): Der kleine, technisch beschlagene, aber etwas langsame Spielmacher wurde jahrelang vom VfB immer wieder nach Südamerika verliehen. In der Hinrunde hat er sich plötzlich in die Mannschaft gespielt - und wieder raus. Die Schwaben wollen nun beobachten, wie er aus dem Winterurlaub kommt, topfit oder mit Weihnachtsspeck. Wenn er nicht überzeugt, wären die Schwaben vielleicht bereit, ihn für ein Butterbrot an die Löwen abzugeben. © dpa
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Xie Hui (SV Wehen Wiesbaden): Der 33-jährige Chinese wurde von Neu-Trainer Wolfgang Frank aussortiert. Er wäre also zu haben - in seinem Bewerbungsschreiben stehen 20 Nationalspiele, aber nach seiner Rückkehr aus der chinesischen Heimat im Januar 2008 kein einziges Zweitligator. © dpa
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Vahid Hashemian (VfL Bochum): Der "Hubschrauber" könnte im Löwen-Sturm durch die Lüfte schwirren. Bei den Westfalen wurde er zwischenzeitlich suspendiert. Er würde sich gut mit Benny Lauth ergänzen. Nachdem es bei mehreren Bundesliga-Clubs nicht geklappt hat für ihn, könnte er doch eigentlich sein Glück in der zweiten Liga suchen. © dpa
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Jochen Seitz (1899 Hoffenheim): Der 31-Jährige kam in der Hinrunde beim Herbstmeister nach langer Verletzungspause auf keinen einzigen Einsatz. Fraglich, ob sich daran in der Rückrunde etwas ändern würde. Der Ex-Hachinger kennt sich in der Münchner Gegend aus und könnte mit seiner Erfahrung den Löwen sicher weiterhelfen. © dpa
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Mourad Hdiouad (FC Augsburg): Der Vertrag des Marokkaners läuft Ende der Saison aus, seit einem halben Jahr sollen die Löwen an ihm dran sein. Geld ist für ihn zweitrangig: "Ich will kein Geld, ohne dafür zu spielen. Wenn ich Geld will, gehe ich nach Katar." Aber derzeit können ihm die Löwen nicht wirklich eine bessere Perspektive bieten als der Augsburger Lokalrivale. © dpa
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Abdelaziz Ahanfouf (SV Wehen Wiesbaden): Der Deutsch-Marokkaner wurde mal wieder aussortiert - diesmal beim SV Wehen Wiesbaden. Wie so oft konnte der Stürmer bei den Hessen sein Potenzial nicht abrufen. Aber vielleicht könnte ihm ja die Münchner Luft dabei helfen. © dpa
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Daniel Adlung (VfL Wolfsburg): Felix Magath gibt beim VW-Club das Geld weiterhin mit vollen Händen aus. Da bleibt mancher auf der Strecke, wie etwa Daniel Adlung, der erst im Sommer von Greuther Fürth nach Niedersachsen gewechselt war. "Wir werden nach dem Hinrundenschluss in Wolfsburg reden", kündigte Berater Roger Wittmann an. Vielleicht über einen Wechsel zu den Löwen? © 
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Marcel Ndjeng (Borussia Mänchengladbach): Hans Meyer hat keine Verwendung mehr für den Offensivmann. Der dribbelstarke Deutsch-Kameruner kommt allerdings zu sehr über Außen, um die Gebhart-Lücke 1:1 schließen zu können. © dpa
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Christian Timm (Karlsruher SC): Für den Offensivmann wird in Karlsruhe die Luft langsam dünner. Mit Marco Engelhardt und Giovanni Federico haben die Badener in der Winterpause zwei Spieler geholt, die zunächst gesetzt sein dürften. Flüchtet Christian Timm vor dem Abstellgleis? © dpa
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Stefan Buck (Karlsruher SC): Der Defensiv-Allrounder soll im November um seine Freigabe gebeten haben und wurde mit dem FC Augsburg in Verbindung gebracht. Oder führt ihn sein Weg ein paar Kilometer weiter? © dpa
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Thomas Broich (1. FC Köln): Der Mittelfeldspieler kommt beim Bundesligisten kaum mehr zum Zug (fünf Spiele in der Hinrunde). Der 27-Jährige, der den Spitznamen Mozart trägt, könnte künftig im Löwen-Mittelfeld den Taktstock schwingen. © dpa
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Thomas Müller (FC Bayern München): Marco Kurz soll den Stürmer vom Stadtrivalen bereits beobachtet haben. Ein Wechsel ist natürlich ausgeschlossen, aber vielleicht kommt ja eine Ausleihe in Frage. Schließlich haben die Bayern mit Landon Donovan in der Offensive aufgerüstet. © sampics
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Albert Bunjaku (Rot-Weiß Erfurt): Auch ihn sollen die Löwen-Verantwortlichen bereits im Visier haben. Der Schweizer schießt in der dritten Liga Tore am Fließband, auch im Pokal gegen den FC Bayern traf Bunjaku (verdeckt 2.v.l.). Sein Vertrag läuft am Saisonende aus. Die Löwen wären für ihn durchaus eine Herausforderung. © dpa
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Imre Szabics (FC Augsburg): Der Ungar schoss in der Hinrunde zwei Tore für die Augsburger und kam auf zwölf Spiele - nicht gerade befriedigend für den Ex-Bundesliga-Spieler. Bei den Löwen soll er auf dem Wunschzettel stehen. © dpa

April

Werner Lorant ist schon wieder weg aus Untermenzing, weil er ein Angebot aus Polynesien („Die führe ich zur WM 2030“) angenommen hat. Sein alter Arbeitgeber fordert 19,95 Euro an Gehalt zurück und zieht vor Gericht.

Der Grund für Bastian Schweinsteigers anhaltende Formkrise ist endlich gefunden. Seitdem er vor ein paar Monaten in ein riesiges Parkhaus gezogen ist, kann er wegen des dauernden Motorenlärms so gut wie nicht mehr schlafen.

Mai

Der FC Bayern scheidet im Champions-League-Halbfinale durch ein 0:5 beim FC Chelsea aus. Die Bayern waren auf Druck von Uli Hoeneß mit der Reserve angetreten, um für das zehn Tage später stattfindende vorletzte Bundesligaspiel in Hoffenheim nicht zu viel Kraft zu lassen. Hoffenheims Trainer Ralf Rangnick wundert sich: „Hätt’s doch gar nicht gebraucht. Wir haben in dieser Woche extra drei Privatspiele bestritten, in denen alle Spieler Bleiwesten anhatten, um keinen Wettbewerbsvorteil zu haben. Außerdem führen wir doch schon uneinholbar mit zehn Punkten.“

Franz Beckenbauer lobt nach dem Spiel in Chelsea besonders Torhüter Michael Rensing. Der reagiert verdutzt: „Wieso, ich war doch gar nicht dabei.“ Beckenbauer: „Eben, drum.“

Die Löwen schaffen im letzten Heimspiel durch ein 6:5 gegen Aachen (alle Treffer von Markus Schroth) den Klassenerhalt. Die Alemannia entlässt sofort den erst kürzlich verpflichteten Trainer Marco Kurz, nachdem sämtliche Aufstiegschancen dahin sind. Kurz will sich „neu positionieren“ und fragt diesbezüglich bei Werner Lorant nach, ob er bei dessen neuen Verein Concordia Oberschnatterbach als Co-Trainer arbeiten könne. Lorant sagt ihm ab, weil er ein neues Angebot aus dem westlichen Südjemen (pro Sieg gibts ein Kamel) annehmen will.

Juni

In Finnland ist auch endlich Frühling. Es taut. Kein Schnee mehr weit und breit. Göktan sucht das Weite.

Saisoneröffnung beim FC Bayern. Stolz werden die Neuzugänge Jochen Seitz, Christoph Janker und Ramazan Özcan aus Hoffenheim präsentiert. Die Versammlung löst sich allerdings schnell auf, als Karl-Heinz Rummenigge ankündigt, noch „ein paar gute alte Witze“ erzählen zu wollen.

Juli

Beim TSV 1860 ist man sich immer noch nicht darüber einig, wo man in Zukunft spielen soll. In Frage kommen die Allianz Arena, das Sechzger, das Olympiastadion, das Dantestadion und die Cafeteria beim Dallmayr. Letztere erhält schließlich wegen des besten Caterings den Zuschlag.

Berkant Göktan gewinnt die Tour de France.

Die besten Sprüche aus der Welt des Sports 2008

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"Unser Fahnenträger ist ein untadeliger Teamplayer, der trotz des Big Business bescheiden geblieben ist. Es ist... Gerd Nowitzki." (Michael Vesper, Chef de Mission, bei der Präsentation des Fahnenträgers Dirk Nowitzki) © dpa
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"Ich würde am liebsten hier sitzen bleiben und fünf Stunden lang einfach nur schauen, wer hier rein- und rausgeht." (Dirk Nowitzki über seine Ankunft im Olympischen Dorf) © dpa
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"In der Schule hat meine Lehrerin mal zu mir gesagt, dass ich es nie zu etwas bringen werde" (Der achtfache Goldmedaillengewinner Michael Phelps) © dpa
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"Unsere vier BBoxer sind zumindest lebendig nach Hause gekommen. Aber sie hatten ja auch alle nur einen Kampf" (Innenminister Wolfgang Schäuble zum Olympia-Abschneiden der Boxer) © dpa
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"Ich hatte einen halben Orgasmus" (Handballerin Anja ALthaus über die Olympia-Eröffnungsfeier in Peking). © dpa
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"Ich kann doch nichts dafür, dass die Weltspitze so weit weg ist" (Schwimmerin Antje Buschulte) © dpa
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"Er sagt immer: Pobacken zusammenkneifen - wenn es denn ginge" (Die inkomplett querschnittsgelähmte Olympionikin Kirsten Bruhn über das Training unter ihrem Vater) © dpa
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"Der Flug nach Peking hat mich nicht gestresst. Ich habe keine Probleme mit der Beinfreiheit" (Der kleinwüchsige Kugelstoßer Mathias Mester) © dpa
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"Wenn es bei der Schweizer Nati auch so gut läuft wie bei Ihnen, dann kommt sie bestimmt ins Finale" (Werbespruch auf einem Pissoir während der EM) © dpa
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"Hoffentlich hat Frau Merkel demnächst nicht so viel Arbeit, um die diplomatischen Beziehungen wieder zu verbessern" (Bayern-Manager Uli Hoeneß zum Engagement von Lothar Matthäus beim israelischen Klub Netanja) © dpa
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"Ich mag es nicht wirklich, wenn mich ein anderer Mann da anfasst (Bielefelds Markus Schuler, nachdem ihm David Jarolim in den Unterleib gegriffen hatte) © dpa
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"Geh! Aber lass' Sylvie hier!" (Spruchband der Hamburger Fans über Rafael van der Vaarts bevorstehenden Wechsel zu Real Madrid) © dpa
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"Wie spielt der erst mit richtigen Schuhen" (Franz Beckenbauer über Franck Ribéry, als dieser mit rosafarbenen Fußballschuhen auflief) © dpa
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"Die Russen laufen schneller rückwärts als meine Spieler vorwärts" (Aserbaidschan-Coach Berti Vogts über seine Kicker) © dpa

August

WM-Qualifikation zwischen Aserbaidschan und Deutschland. Der von Löw wieder in Gnaden aufgenommene Kevin Kuranyi schießt alle drei Tore zum 3:0-Sieg, verlässt tief empört das Stadion, nachdem er in der 89. Minute ausgewechselt wurde, und flieht in die Nacht. Erst Tage später wird der Stürmer (inzwischen vom österreichischen Erstligisten Altach als Ailton-Nachfolger verpflichtet) völlig erschöpft an der iranischen Grenze vom Scout des TSV 1860 aufgefunden, der wie immer am kaspischen Meer nach Talenten sucht.

Meister Hoffenheim startet mit einem 10:0 (sieben Tore von Zugang Franck Ribéry) über Aufsteiger Rot-Weiß Ahlen in die neue Bundesliga-Saison. Manager Jan Schindelmeiser widmet bei seinem zehnten Sportstudio-Auftritt hintereinander den Sieg seinem Kollegen Uli Hoeneß, „der vielleicht auch mal ganz gern hier wäre“. Anschließend trifft Schindelmeiser sechs Mal an der Torwand.

September

Der immer noch ohne Saisontor dastehende Luca Toni nervt die Bayern-Verantwortlichen ständig damit, dass er auch endlich nach „Offeeime“ wechseln will. Hoeneß fragt Beckenbauer, was mit dem Italiener los sei, und der „Kaiser“ antwortet: „I glaab, der hot an Sprachfehla.“

Ralf Rangnicks Späher entdecken und verpflichen im Englischen Garten einen talentierten Freizeitkicker, der zuletzt in der finnischen 2. Liga für Furore gesorgt hat.

Oktober

Deutschland qualifiziert sich durch ein 1:0 über Finnland für die WM. Das DFB-Team besteht komplett aus der Reserve der TSG Hoffenheim (in der Ersten spielen nur Ausländer), und das Siegtor erzielt Hoffenheims letzter Zugang Berkant Göktan mit dem Näschen auf Flanke von Lukas Podolski. Der hat aufgrund seiner Reservistenrolle in Hoffenheim Heimweh nach München und fragt beim TSV 1860 (Letzter in der 2. Liga) nach, ob man ihm zutraue, Toni di Salvo verdrängen zu können.

Das Live-Bundesligaspiel am Samstagabend wird zum Flop. Der Grund: Spitzenreiter Hoffenheim kann um diese Zeit nie spielen, da Ralf Rangnick nebenbei noch Real Madrid trainiert und abends immer nach Spanien fliegen muss.

November

Der Zuschauerschwund beim erfolglosen TSV 1860 geht immer weiter. Beim letzten Heimspiel gegen Kickers Emden werden nur noch drei Besucher im Dallmayr gezählt. Das alteingesessene Münchner Unternehmen steht vor der Pleite. Als der neue Löwen-Pressesprecher Karsten Wettberg (Vorgänger Robert Hettich ist seit Sommer Trainer beim TSV 1860) verspricht, ein paar Millionen zur Rettung zu besorgen, bricht bei den Gläubigern Panik aus.

Hoffenheim führt mit 20 Punkten Vorsprung auf den FC Bayern die Tabelle an, was Ralf Rangnick richtig peinlich ist. Er verspricht Uli Hoeneß, für die TSG ein Handicap einzubauen und verpflichtet Michael Rensing als Torhüter.

Dezember

Markus Schroth (FC Barcelona) wird Europas Fußballer des Jahres, muss aber auf die Ehrung verzichten, da sein Knie gerade dick angeschwollen ist. Werner Lorant wird für einen täglichen Teller Krabben Trainer beim nordfriesischen Verein TuS Dagebüll, der FC Bayern will die dritte Mannschaft der TSG Hoffenheim komplett verpflichten, Uli Hoeneß lässt die Löcher an der ZDF-Torwand verkleinern, und viele Löwen-Fans wundern sich darüber, dass für sie auf einmal das U-Bahn-Fahren so teuer geworden ist.

Das Löwen-Jahr 2008 in Bildern: Kampf, Emotionen und Skandale

Das Jahr 2008 brachte den Löwen nicht immer Erfolg - doch ein echter Sechziger hält auch in Krisenzeiten zum TSV 1860. Hier auf tz-online.de können Sie sich noch einmal durch das Löwen-Jahr 2008 klicken - mit allen Höhen und Tiefen. © dpa
Freundschaftsderby (26.01.2008): Die Löwen erkämpfen sich ein 1:1 gegen den großen FC Bayern. Im Jahr 2008 sollte es später erneut zu einem Derby kommen - in einem Pflichtspiel. © dpa
Was für ein Spiel zum Start 2008. Die Löwen müssen im DFB-Pokal nach Aachen. Bis zur 83. Minute führt die Alemannia 2:0 ... (29.01.2008). © dpa
...doch die Löwen gewinnen noch mit 3:2. (29.01.2008) © dpa
Rückrunden-Auftakt (03.02.2008): In die Allianz Arena kommt der FC Augsburg - und mit ihm etwa 20.000 FCA-Fans. In der Hinrunde gewannen die Löwen noch 6:2... © dpa
... aber wie schon in der Saison zuvor holt der FCA mit einem 3:0-Sieg die Punkte. Michael Thurk erzielt zwei Treffer. (03.02.2008) © dpa
Im zweiten Spiel der Rückrunde gewinnt der TSV 2:1 in Kaiserslautern. Mustafa Kucukovic erzielt den zwischenzeitlichen Ausgleich aus etwa 50 m Entfernung - es sollte für lange Zeit der letzte Sieg bleiben... (08.02.2008) © dpa
Kampfansage: Einen Tag von dem Pokalderby streichen Fans des FC Bayern in einer Nacht- und Nebelaktion die Westkurve des Grünwalder Stadions in den Vereinsfarben an. (26.02.2008) © dpa
Prächtige Kulisse für das Spiel des Jahres. Das Derby im Viertelfinale des DFB-Pokals ist natürlich mit 69.000 Zuschauern ausverkauft, darunter 15.000 Löwen-Fans - der FCB stockte zuvor das Gäste-Kontingent auf. (27.02.2008) © dpa
Lars Bender im Duell mit Lucio. (27.02.2008) © dpa
Daniel Bierofka muss verletzt ausgewechselt werden. (27.02.2008) © dpa
Die Entscheidung fällt durch einen umstrittenen Elfmeter in letzter Minute: Frank Ribéry erzielt in der 120. Minute den Treffer zum 1:0-Endstand für Rot. (27.02.2008) © dpa
Ein kleines Erfolgserlebnis am 16.03.2008: Sechzig erkämpft sich ein 1:1 zu Hause gegen Mainz 05. © dpa
Einer der vielen Tiefpunkte der Rückrunde: Nicht nur, dass die Löwen 1:3 in Koblenz verlieren, sie erzielen zwei der drei Gegentore selbst (23.03.2008). © dpa
Auch in Fürth ist nichts zu holen: 1:3, davon zwei Tore von Ex-Löwe Reisinger. Philipp Tschauner und Gregg Berhalter sind am Boden zerstört (04.04.2008). © dpa
Dann kommt der SV Wehen-Wiesbaden in die Arena. Marco Kurz und der Rest der Bank war mehr als angespannt vor der Partie. (17.04.2008) © dpa
Dank Toren von Thorandt und Bierofka (Foto) gewinnen die Löwen 2:1 gegen Wehen-Wiesbaden erstmals nach zehn sieglosen Spielen. (17.04.2008) © dpa
Achtungserfolg in der Krise: Die Löwen erkämpfen sich ein 2:2 bei Tabellenführer Borussia Mönchengladbach. (27.04.2008) © dpa
Am vorletzten Spieltag entgeht man endgültig dem Abstiegskampf. Das 1:1 gegen Osnabrück reicht zum Klassenerhalt (11.05.2008). © dpa
Eklat bei der Pressekonferenz nach dem Osnabrück-Spiel: Stefan Ziffzer ledert gegen Präsident Albrecht von Linde und muss in der Woche darauf als 1860-Geschäftsführer seinen Hut nehmen. (13.05.2008) © sampics
Wenig später muss Albrecht von Linde (l.) selbst gehen. Der Prokurist der Münchner Flughafen GmbH Rainer Beeck wird einstimmig zu seinem Nachfolger gewählt (27.05.2008). © dpa
Der verlorene Sohn ist zurück: Benny Lauth verstärkt die Sechizger zur neuen Saison. (24.06.2008) © sampics
Trainingsauftakt 2008/2009. Trainer Marco Kurz begrüßt zwei weitere neue Spieler: Torwart Markus Krauss und Mathieu Beda. (17.08.2008) © dpa
Doch auch dieser kann die Auftaktniederlage in Freiburg nicht verhindern (1:2). Immerhin trifft er zum zwischenzeitlichen Ausgleich. (17.08.2008) © dpa
Erstes Heimspiel, zweite Niederlage: Auch gegen Mainz 05 verliert Sechzig mit 1:2. (24.08.2008) © dpa
Endlich der erste Saisonsieg im vierten Spiel, nachdem man auch in Ahlen verlor. Die Löwen bezwingen Duisburg mit 2:0. (15.09.2008) © dpa
Die wohl schlechteste Leistung im Jahre 2008 liefern die Löwen eine Woche später ab: 0:1 beim FC St. Pauli. Einziger Lichtblick ist der kämpfende Kapitän Bierofka. (19.09.2008) © dpa
Perfekter Auftakt im Derby gegen Ingolstadt. Daniel Bierofka erzielt das 1:0. (28.09.2008) © dpa
Doch Andreas Neuendorf schockt die Löwen: Mit einem Sonntagsschuss trifft er in letzter Minute den 1:1-Endstand. (28.09.2008) © dpa
Der Knoten platzt in Frankfurt. Beim Aufsteiger FSV holt der TSV ein souveränes 3:0 (03.10.2008). Es folgen vier Siege in Serie. © dpa
Gegen Fürth drehen die Löwen die Partie. Vor 31.000 Zuschauern gewinnen sie nach 0:1 zur Pause noch mit 3:1 (19.10.2008). © dpa
Für den Skandal des Jahres sorgt Berkant Göktan. Dieser wird des Kokain-Konsums überführt und fristlos entlassen (21.10.2008). © dpa
Unerwartet kommt die Pleite gegen Aufsteiger Oberhausen. RWO siegt gegen Timo Gebhardt und Co. mit 1:0 in der Arena (09.11.2008). © dpa
Und auch das nächste Arena-Heimspiel geht verloren. Wieder entführt Augsburg drei Punkte aus München. Den goldenen Treffer zum 0:1 erzielt ausgerechnet Ex-Löwe Daniel Baier (14.11.2008). © dpa
Trauer: Der ehemalige Vize-Präsident Ralph Burkei stirbt bei den Terroranschlägen in Bombay (26.11.2008). © dpa
Unglaublich: Gegen Abstiegskandidat Wehen-Wiesbaden verspielen die Löwen einen 3:0-Vorsprung. Benny Lauth ist nach dem 3:3 bedient (30.11.2008). © dpa
Auch die Stadiondiskussion keimt wieder auf. (14.12.2008) © dpa
Vor dem Derby gegen Nürnberg machen die Löwen-Fans ihrem Unmut Luft und fordern auf zahlreichen Plakaten und Bannern den Auszug aus Fröttmaning. (14.12.2008) © dpa
Zum Abschluss des Jahres holen die Löwen vor 57.200 Zuschauern (davon 25.000 aus Nürnberg) ein 1:1 gegen den Club. (14.12.2008) © dpa
Danke, liebe Löwen, für ein spannendes Jahr! © dpa

Das FC-Bayern-Jahr 2008: Titel, Emotionen und Privatvergnügen

Das Jahr 2008 hat dem FC Bayern nicht nur zwei nationale Titel beschert. Die zwölf Monate brachten viele weitere Ereignisse, die im Gedächtnis blieben: etwa einen überraschenden Trainercoup, ein Wahnsinnsspiel in Getafe, private Freuden und ein Hin und Her mit den Buddhas. Aber sehen Sie selbst. © dpa
Das Jahr beginnt mit einem Paukenschlag! Uli Hoeneß bestätigt, dass Ottmar Hitzfeld den FC Bayern im Sommer verlassen wird. (02.01.2008) © dpa
Noch-Coach Ottmar Hitzfeld trommelt seine Spieler zusammen. Beim Trainingsauftakt ist Valérien Ismael (Wechsel zu Hannover 96) nicht mehr dabei. Seinen Posten im Kader übernimmt der brasilianische Neuzugang Breno, der für über 12 Millionen Euro vom Sao Paolo FC kommt. Jetzt bestätigt auch Hitzfeld, dass er den Verein zum Saisonende verlassen wird. (07.01.2008) © dpa
Franck Ribéry ist zum zweiten Mal Vater. Er war zuvor nach Paris gereist, wo seine Frau Wahiba (Archivfoto) ein gesundes Kind zur Welt bringt. Die freudige Nachricht der frisch gebackenen Eltern geht aber am 11. Januar ein bisschen unter. Denn eine andere versetzt die Fußballwelt in Aufruhr ... (11.01.2008) © dpa
Die Aufsehen erregendste Nachricht des Bayern-Jahres: Trainer ab Sommer 2008 wird Jürgen Klinsmann! Mit der Verpflichtung des Schwaben hätte kaum jemand gerechnet. Klinsmann ist als Vereinstrainer noch ohne Erfahrung, war aber als Nationalcoach für das "Sommermärchen" 2006 verantwortlich. Das Interesse seitens der Fans und der Medien ist riesig - wo Klinsmann ist, ist der Wandel. Und auch Erfolg? (11.01.2008) © dpa
Der Start ins Pflichtspieljahr. Der FC Bayern geht als Tabellenführer punktgleich mit Verfolger Werder Bremen ins Rennen. Außerdem sind die Bayern noch im UEFA-Cup und dem DFB-Pokal vertreten. Das erste Pflichtspiel (DFB-Pokal) führt die Bayern zu einem Regionalligisten. Nach einem 2:2 zur Halbzeit beim Wuppertaler SV zieht der FC Bayern durch ein 5:2 ins DFB-Pokal-Viertelfinale ein. (29.01.2008) © dpa
Der große Stadtderby! Im Viertelfinale des DFB-Pokals trifft der FC Bayern auf Lokalrivale TSV 1860 - tags zuvor sorgt ein Farbanschlag für Aufregung in beiden Fanlagern. Bis heute unbekannte Bayern-Anhänger pinseln das Grünwalder Stadion mit roter Farbe an. © Schlaf
Der große Stadtderby! Im Viertelfinale des DFB-Pokals trifft der FC Bayern auf Lokalrivale TSV 1860 - ein packendes Spiel! Erst in der vorletzten Minute der Verlängerung trifft Franck Ribéry per Foulelfmeter zum einzigen Tor. (27.02.2008) © dpa
Was für ein Triumph! Auswärts schießt der FC Bayern im Achtelfinale des UEFA-Cups den RSC Anderlecht mit 5:0 aus deren Stadion. (12.03.2008) © dpa
In der Liga läuft es rund: Nachdem die Bayern zu Rückrundenstart noch punktgleich mit Verfolger Werder waren, liegen sie nach dem 27. Spieltag und dem 3:1 über den VfL Bochum mit satten neun Punkten Vorsprung in Front auf Titelkurs. (06.04.2008) © dpa
Das wohl packendste und verrückteste Bayern-Spiel des Jahres steigt im UEFA-Cup-Viertelfinal-Rückspiel (Hinspiel 1:1) beim FC Getafe: Bis in die vorletzte Minute der regulären Spielzeit liegen die Spanier mit 1:0 in Führung. Dann rettet Franck Ribéry mit einem satten Volleyschuss die Bayern in die Verlängerung. Der Wahnsinn geht weiter: Schon nach vier Minuten liegt Getafe mit 3:1 in Front. Das Aus für die Bayern? Von wegen! Luca Toni dreht die Partie mit einem Doppelpack in der 115. und 120. Minute. Was für ein Fight! (10.04.2008) © dpa
Poldis Prinz ist da! Lukas Podolski und seine Monika (Archivfoto) sind Eltern eines gesunden Sohnes und nennen ihn Louis. (15.04.2008) © dpa
Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin! Im DFB-Pokal-Finale treffen die Bayern auf Borussia Dortmund. Und gewinnen mit 2:1 nach Verlängerung. Der FC Bayern ist DFB-Pokalsieger 2007/2008. (19.04.2008) © dpa
Das wird eine lange Nacht, nicht nur für Luca Toni und seine Marta (Foto). Am Morgen danach werden beispielsweise Bastian Schweinsteiger und seine Sarah mit Sonnenbrille gesichtet - wegen ihrer Augenringe? (20.04.2008) © dpa
Der Traum vom UEFA-Cup-Titel zerplatzt an diesem Abend. Gegen das zweimal überlegene Team von Zenit St. Petersburg geht der FC Bayern nach dem 1:1-Hinspielremis auswärts mit 0:4 unter. Die Enttäuschung bei Spielern, Verantwortlichen und Fans ist groß. (01.05.2008) © dpa
Geschafft! Nach dem 0:0 beim VfL Wolfsburg steht der FC Bayern München schon am 31. Spieltag vor Schluss rechnerisch als Fußball-Meister 2007/2008 fest. Das Double ist perfekt! Da kann Ottmar Hitzfeld auch einen nassen Rücken verschmerzen. Was die Meisterschale angeht, heißt es da aber noch: "Nur gucken, bald anfassen!", denn die wird erst später verliehen. (04.05.2008) © dpa
Der letzte Spieltag: Emotionen pur! Der große Ottmar Hitzfeld verabschiedet sich unter Tränen von den Fans. Er wird Nationaltrainer der Schweiz. (17.05.2008) © dpa
Der Torwart-Titan hängt seine Handschuhe an den Nagel. Vorläufig. Denn für ihn soll es im September noch ein Abschiedsspiel geben. (17.05.2008) © dpa
Endlich die Schale! Käptn Kahn stemmt die Trophäe in den Münchner Himmel. (17.05.2008) © dpa
Luca Toni sichert sich in seiner ersten Saison beim FC Bayern München gleich die Torjägerkanone. 24 Treffer. Grazie, Luca! (17.05.2008) © dpa
Und ab geht der Meister-Corso - über die Leopoldstraße zum Marienplatz. (17.05.2008) © dpa
München will seine Helden sehen! Der Marienplatz ist in Rot getaucht. (17.05.2008) © dpa
Und der Rathausbalkon wackelt! Es ist das 21. Mal, dass der Rekordmeister den Titel holt. (17.05.2008) © dpa
Saison beendet? Von wegen! Für die Nationalspieler geht es zur EM. Doch Ende Juni können Poldi, Schweini & Co. endlich ihren wohlverdienten Sommerurlaub antreten. (30.06.2008) © dpa
Jürgen Klinsmann tritt seinen Dienst an. (30.06.2008) © dpa
Der Coach bringt so manche Neuerung mit sich: Von wirklich wichtigen Dingen wie einem neuen Leistungszentrum ... © FC Bayern
... bis hin zu schmucken Buddha-Figuren auf dem Dach. Die unwichtigste Wichtigkeit rund um den FC Bayern verschwindet übrigens Ende Oktober wieder. Als Grund wird die Ablenkung durch die öffentliche Diskussion über die Statuen angegeben, die man zukünftig vermeiden wolle. (30.06.2008) © Schlaf
Natürlich drehte sich in der Sommerpause auch das Personalkarussell. Wenn auch nur ein bisschen. Oliver Kahn (Karriereende), Bernd Dreher (Karriereende), Jan Schlaudraff (Hannover 96), Andreas Görlitz (Karlsruher SC), Sandro Wagner (MSV Duisburg), Stefan Celozzi (Karlsruher SC) und Julio dos Santos (Atletico Paranaense) sind weg. Neu im Kader: Tim Borowski (Werder Bremen), Thomas Kraft (Bayern München II) und Hans-Jörg Butt (Foto, Benfica Lissabon). (30.06.2008) © dpa
Der FC Bayern präsentiert seine neuen Trikots. Für Aufregung im Fanlager sorgt vor allem das neue Jersey in der "Löwen-Farbe" Dunkelblau. (22.07.2008) © dpa
Mit dem ersten kleinen Titel für Jürgen Klinsmann klappt es nicht: Durch ein 1:2 gegen Borussia Dortmund verpassen die Bayern den inoffiziellen Supercup-Titel. (23.07.2008) © dpa
Gerade noch mal gut gegangen: Das erste Pflichtspiel der Saison im DFB-Pokal bei Rot-Weiß Erfurt gewinnt der FC Bayern nach einem äußerst dürftigen Auftritt mit 4:3. Entsprechend ist von Jubel oder Freude auch nicht viel in den Gesichtern der Bayern-Kicker zu sehen. (10.08.2008) © dpa
Bundesliga-Auftakt! Unter Jürgen Klinsmann erwischen die Bayern auch in der höchsten deutschen Spielklasse einen holprigen Saisonstart. Am ersten Spieltag holt die Klinsmann-Truppe immerhin ein 2:2 gegen den Hamburger SV. (15.08.2008) © dpa
Ottmar Hitzfeld und Franck Ribéry hingegen können feiern: Sie werden am Rande des Spiels als Trainer und Spieler des Jahres ausgezeichnet. (15.08.2008) © dpa
Marcell Jansen macht überraschend den Abflug und wechselt zum Hamburger SV (27.08.2008) © dpa
Ersatz ist schnell parat: Der italienische Weltmeister Massimo Oddo wird für ein Jahr vom AC Mailand ausgeliehen. (28.08.2008) © dpa
Oliver Kahn schaut noch einmal an der Säbener Straße vorbei. Er sinniert mit Jürgen Klinsmann über die Vergangenheit und trainiert für sein Abschiesspiel. (01.09.2008) © dpa
Danke, Olli! Ein großer Spieler und Mensch verlässt die Fußballbühne! Beim Abschiedsspiel erntet Oliver Kahn stehende Ovationen auf den Rängen und vor den Fernsehgeräten. (02.09.2008) © dpa
Eine Weltkarriere geht zu Ende. (02.09.2008) © dpa
Die rauschende Abschiedsfeier in einem Zelt neben der Arena dauert bis in die Morgenstunden. Dass Kahn und seine Frau Simone sich wieder näher stehen, deutet sich an. (03.09.2008) © dpa
Der neue Mannschaftsbus rollt an. Uli Hoeneß sowie die Busfahrer Michael Lauerbach (l) und Sandra König (m) sind sichtlich stolz auf das neue Luxusgefährt. (11.09.2008) © dpa
Die Champions League hat den FC Bayern wieder! Bei der Rückkehr in die Königsklasse und Klinsmanns Champions-League-Debüt gelingt ein 1:0 bei Steaua Bukarest. (17.09.2008) © dpa
In der Bundesliga stottert der Klinsi-Motor weiter: Nach einem desaströsen 2:5 gegen Werder Bremen am 5. Spieltag dümpelt der FC Bayern einige Wochen lang durchs Tabellenmittelfeld. Erst nach dem 8. Spieltag (Tabellenplatz 11) schaffen die Bayern die Wende. (20.09.2008) © dpa
Ehrensache: Der jährliche Oktoberfest-Besuch in Käfers Wiesn-Schänke. (05.10.2008) © dpa
In der Bundesliga kommen die Bayern im Verlauf der Hinrunde immer besser in Tritt. Mit dem 3:1 gegen Arminia Bielefeld springt der Rekordmeister auf Rang 3. (01.11.2008) © dpa
Die Hauptversammlung verläuft harmonisch. Lediglich bei anderen Clubs sorgen die Bayern-Funktionäre für Aufregung. Es gibt von Karl-Heinz Rummenigge einen Seitenhieb gegen die Löwen ("Wissen Sie, wann 1860 das erste Mal genannt wurde: Im alten Testament: Sie trugen eigenartige Gewänder und irrten planlos umher.") und einen gegen den Aufsteiger: "1899 Hoffenheim. Wo haben die sich eigentlich vor 100 Jahren versteckt, weil die hat keiner registriert." (07.11.2008) © dpa
4:1 gegen Energie Cottbus! Der FC Bayern bleibt zum Jahresende rund drei Monate ohne Pflichtspielniederlage. (22.11.2008) © dpa
Nach dem 2:1-Sieg im Tosppiel über 1899 Hoffenheim ziehen die Bayern sogar gleich mit dem Überraschungsspitzenreiter aus dem Kraichgau. Am letzten Spieltag spielen beide Unentschieden - Hoffenheim ist Herbstmeister. (05.12.2008) © dpa
3:2 bei Olympique Lyon - ein Zitterspiel. Nach einer großen ersten Halbzeit mit drei Treffern lassen die Bayern noch zwei Dinger rein. Aber: Die Gruppenphase der Champions League ist überstanden! Souverän und als Gruppensieger ziehen die Bayern ins Achtelfinale ein. (10.12.2008) © dpa
Gründe für ein Glaserl Sekt gibt es bei der Weihnachtsfeier im Circus Krone viele. Nicht nur die zwei Titel der vergangenen Saison. Der FCB überwintert als Bundesliga-Zweiter (punktgleich mit Tabellenführer Hoffenheim), im DFB-Pokal sowie in der Champions League. (08.12.2008) © dpa
Es war ein spannendes Jahr, das Lust auf Fußball machte. Danke, FC Bayern München! © dpa

Quelle: tz

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