Rudelgucken und Einsamschauen

20.000 im Olystadion - und er schaut ganz allein

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Idyllisch: Theo Palecek mit seinem Tablet.

München - Während 20.000 Fans sich im Olympiastadion zum Rudelgucken trafen, schaute der Naturführer Theo Palecek das DFB-Spiel gegen Ghana ganz allein.

Zehntausende Fußball-Fans haben das WM-Spiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Ghana auf öffentlichen Plätzen in Bayern verfolgt. In Biergärten, Gaststätten, auf Fest- und Marktplätzen - überall fieberten Fans am Samstagabend vor großen Leinwänden und Bildschirmen mit. Allein ins Münchner Olympiastadion waren rund 20 000 zum kollektiven Anfeuern gekommen, viele kostümiert und schwarz-rot-gold beflaggt - genau an dem Ort, wo Deutschland vor 40 Jahren gegen Holland Weltmeister geworden war.

Idyllisch: Theo Palecek mit seinem Tablet.

Mancher Fan musste aber auch alleine feiern. Zum Beispiel der Naturführer Theo Palecek. Vor der malerischen Kulisse der Nagelfluhkette bei Oberstaufen (Allgäu) verfolgte er das Spiel von Müller & Co. einsam auf einem Tablet-Computer. Die Jungrinder, die um ihn herum grasten, nahmen wenig Anteil am Schicksal der deutschen WM-Kicker.

dpa

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