Rafati weiter in stationärer Behandlung

Hannover - Schiedsrichter Babak Rafati befindet sich elf Tage nach seinem Suizidversuch noch immer in stationärer Behandlung.

Das bestätigte Rafatis Anwalt Sven Menke am Mittwoch in Hannover. “Körperlich ist er soweit wieder hergestellt“, sagte Menke am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa. Sein Mandant werde aber weiterhin psychologisch behandelt. Am vergangenen Freitag hatte Menke mitgeteilt, dass Depressionen der Grund für Rafatis Suizidversuch gewesen seien. Weitere Auskünfte wollte der auf Steuerrecht spezialisierte Anwalt auch am Mittwoch nicht machen.

Der 41 Jahre alte Referee aus Hannover war vor dem dann abgesagten Bundesligaspiel 1. FC Köln gegen Mainz 05 am 19. November in einem Hotel gefunden und gerettet worden. Seitdem befindet sich Rafati in stationärer Behandlung. Über seinen Anwalt hatte der Unparteiische ausrichten lassen, nach seiner Genesung wieder als Schiedsrichter arbeiten zu wollen.

Rafatis sportliche Zukunft als Bundesliga-Referee ist allerdings weiter unklar. Der Vorsitzende der Schiedsrichter-Kommission im Deutschen Fußball-Bund (DFB), Herbert Fandel, ließ diese Frage zuletzt offen. Zunächst stünde die Genesung des 41-Jährigen an erster Stelle. Dafür erhalte Rafati vom DFB alle Zeit und Unterstützung, hieß es.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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