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Prioritäten gesetzt

Rangnick: Bei Aufstieg nur noch für RB Leipzig

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Priorität Leipzig: Ralf Rangnick.

Leipzig - Ralf Rangnick setzt klare Prioritäten: Sollte RB Leipzig der Sprung in die 1. Bundesliga gelingen, wird er seine Doppelfunktion aufgeben und Salzburg nicht mehr betreuen.

Wenn Zweitliga-Aufsteiger RB Leipzig den Sprung in die Fußball-Bundesliga schaffen sollte, will Sportdirektor Ralf Rangnick seine Doppelfunktion als Sportdirektor bei den Sachsen und beim österreichischen Meister Red Bull Salzburg aufgeben und sich ausschließlich um die Ostdeutschen kümmern. „Weil es dann natürlich auch nicht mehr geht, das ist jetzt schon grenzwertig“, sagte der 56-Jährige in der Sendung „Talk und Tore“ bei Sky Sport Austria.

Daneben verwies der frühere Trainer des VfB Stuttgart und von 1899 Hoffenheim auf eventuelle Probleme, wenn sich Leipzig und Salzburg für den gleichen internationalen Wettbewerb qualifizieren sollten: „Ich kann nicht Sportdirektor für zwei Vereine sein, die womöglich beide international spielen. Das wäre ausgeschlossen.“

Rangnick ist seit 2012 für Red Bulls Fußball-Filialen in Leipzig und Salzburg verantwortlich. In dieser Zeit stieg Leipzig aus der Regionalliga in die 2. Bundesliga auf. Salzburg gewann in der Vorsaison souverän die österreichische Meisterschaft. Am Mittwoch scheiterte der Klub allerdings auch im siebten Versuch, sich für die Champions League zu qualifizieren.

SID

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