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Rangnick: Neuer auch bei Pfiffen "stark genug"

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Manuel Neuer © dpa

Gelsenkirchen - Manuel Neuer steht ein schwerer Gang bevor: Der Nationaltorhüter muss mit Pfiffen der Schalke-Anhänger rechnen, wenn er am Samstag gegen den FCK zum ersten Mal nach der Bekanntgabe seines Abschieds auflaufen wird.

Trainer Ralf Rangnick glaubt jedoch, dass der 25-Jährige mental so gefestigt ist, um die vielleicht emotionalsten Momente seiner Profikarriere gut zu überstehen. „Jeder hat gesehen, dass ihn die Sache sehr beschäftigt. Vielleicht wird er etwas angefasster als sonst sein, aber er ist ein Mensch, der in sich ruht. Falls Pfiffe kommen, wird er stark genug sein, um seine Leistung abzurufen“, sagte Rangnick am Freitag. „Er ist einfach der Beste, da gehören solche schwierigen Momente dazu.“

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Rangnick erhofft sich den Zusammenhalt der Zuschauer und Spieler, so wie er ihn in den letzten Wochen seit seinem zweiten Amtsantritt beim Traditionsklub erlebt hat. „Manu ist ein sehr wichtiger Bestandteil der Mannschaft, das soll auch so bleiben. Wir haben noch einige wichtige Spiele vor uns, da wünsche ich mir eine Einheit zwischen den Fans und der Mannschaft“, sagte der 52-Jährige. Das vor den vergangenen Heimpartien der Königsblauen gespielte Lied „Ich würde nie zum FC Bayern München gehen“ von den Toten Hosen wird aus dem Vorprogramm gestrichen, weil Neuer aller Voraussicht nach zum deutschen Rekordmeister wechseln wird. „Wir wollen so viel Normalität wie möglich“, sagte Manager Horst Heldt.

Im Spiel gegen Kaiserlautern muss Schalke auf Peer Kluge (Faserriss im Bauchmuskel) und Benedikt Höwedes (Bauchmuskelzerrung) verzichten. Fraglich ist, ob der Innenverteidiger im Halbfinal-Hinspiel der Champions League am Dienstag (20.45 Uhr/Sky und Sat.1) gegen Manchester United wieder einsatzbereit sein wird.

SID

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