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"Hier gibt es noch eine Menge zu tun"

Rauball rät schwulen Fußballern von Outing ab

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Reinhard Rauball

Köln - Liga-Präsident Reinhard Rauball sieht die Zeit für ein Outing eines homosexuellen Fußballers noch nicht gekommen.

„Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich einem Spieler noch nicht guten Gewissens zu einem öffentlichen Coming-out raten“, sagte Rauball in der Sport Bild: „Einem Spieler zu diesem Schritt zu raten - so weit ist der Fußball nicht. Hier gibt es noch eine Menge zu tun. Das ist beschämend, aber meine hundertprozentige Überzeugung allen Sonntagsreden zum Trotz.“

Rauball erinnerte an Jason Collins, der sich als bisher einziger Basketballer aus der NBA geoutet hatte. „Seitdem hat er keinen Verein mehr gefunden. Das sagt alles“, erklärte der 66 Jahre alte Jurist: „Wenn ich einem 25-jährigen Fußball-Profi dazu raten würde, besteht genauso die Gefahr, dass dessen Karriere zu Ende ist. Weil es zwar kein Problem der Spieler untereinander ist oder zwischen den Vereinsoffiziellen und dem Spieler. Aber dass der Spieler bei Auswärtsspielen von den gegnerischen Fans die Akzeptanz bekommt, die er verdient, kann ich ihm nicht garantieren.“

Die besten Fan-Choreographien in Europas Stadien

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Ein Traum in weiß-blau: Fans des TSV 1860 bei der Eröffnung der Münchner Allianz-Arena. © dpa
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Auch die Bayern Fans zeigen Flagge: Sie tauchten einen Tag später die Arena in Rot und Weiß. © ap
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Deutschland-Fans tauchen die Kurve des Wiener Ernst-Happel-Stadions beim EM-Finale 2008 in Weiß und Schwarz. © dpa
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Ein deutscher Anhänger hat sich im Schweizer Fan-Block verirrt. © dpa
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Sechzger-Fans im Grünwalder Stadion in Giesing. © sampics
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Deutsche Fans zeigen ihrem Team bei der Europameisterschaft, wo es hingehen soll: zum Finale nach Wien.  © dpa
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Kroatische Fußball-Anhänger bei der Europameisterschaft im vergangenen Jahr.  © wikipedia kawu
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Die Anhänger von 1860 sind für ihren Einfallsreichtum bei Fan-Choreographien bekannt.  © sampics
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Noch acht Spiele im alten Tivoli-Stadion. Dann ziehen die Aachener-Kicker um. © dpa
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Deutsche Fans vor der Begegnung gegen Tschechien im Herbst 2007 in der Münchner WM-Arena. © Florian Weiß
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Kämpfen und Siegen lautet die Devise der Augsburger Zuschauer. © dpa
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Gigantische Blockfahne, erstellt in Eigenregie: Die Löwen-Fans entrollen vor dem Spiel gegen Kaiserslautern im April 2009 eine 50x20 m großes Transparent. © sampics
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Der FC Bayern und die Meisterschale - ein vertrautes Bild. © dpa
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"Der Betze brennt": Fans des 1.FC Kaiserslautern im Fritz-Walter-Stadion. © dpa
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Die Fans wollen einheitliche Anstoßzeiten in der Bundesliga. Und zwar samstags, um 15.30 Uhr. © dpa
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Für jeden Fan ein Fähnchen: Gleich spielen die deutschen Adlerträger. © dpa
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Löwen-Fans machen sich vor dem Derby gegen Nürnberg im Dezember 2008 für eine Rückkehr ins Grünwalder Stadion stark. © sampics
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BVB-Anhänger schwören ihrer geliebten Dortmunder Borussia ewige Treue. © dpa
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Tooor - so steht es auf den Plakaten der Dynamo Dresden Fans geschrieben. © dpa
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Für immer und ewig: Bochumer Supporter im Ruhrstadion. © dpa
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Der offizielle Fan-Club der deutschen Nationalmannschaft hat ein eigenes Groß-Transparent. © dpa
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Bayern-Fans sagen: Servus Mehmet Scholl. © dpa
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Ein überdimensionales Trikot der französischen "Equipe Tricolore", ausgebreitet auf den Rängen des Stade de France in Paris-St.Denis. © dpa
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Champions League 2006/2007: Eine Choreographie soll den Spielern des FC Bayern den Weg ins Finale nach Athen weisen. © dpa
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WM 2006: Finale oh oh, Finale oh oh oh oh!!! © dpa
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Freiburger Zuschauer setzten sich für den Verbleib von Volker Finke an der Dreisam ein. Geholfen hat es nichts: Der Coach musste trotzdem gehen. © dpa
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Die Bayern-Südkurve feiert die 20. Deutsche Meisterschaft. © dpa
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Bei der WM 2002 schreien fanatische Anhänger von Südkorea ihr Team bis ins Halbfinale. © dpa
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Eine Choreographie fast ganz ohne Fans: die Tribüne in der HSH Nordbank Arena in Hamburg. © dpa
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Bayern-Fans bedanken sich bei ihrem Kaiser Franz Beckenbauer. © dpa
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Russische Anhänger bei der Europameisterschaft im vergangenen Jahr. © dpa
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Sind bekannt für ihre stimmgewaltigen Gesänge: die Fans von Mainz 05. © dpa
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Ein Bild aus alten Tagen: Bayern-Anhänger präsentieren in der Südkurve des Olympia-Stadions ein Trikot mit der Nummer 12. © dpa
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"Nur gemeinsam sind wir stark" - Freiburger Anhänger demonstrieren Einheit. © dpa
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Russische Fans vor einem Spiel bei der Europameisterschaft in Innsbruck. Über allen thront auf der Anzeigentafel der Trainer des Teams, Guus Hiddink © dpa
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Schalker Legenden sterben nie: Die Fans lassen Ernst Kuzorra hochleben. © dpa
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1. FC Union Berlin © dpa
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St-Pauli-Fans im legendären Stadion am Millerntor in Hamburg. © dpa
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Gehören zu den treuesten Anhänger der Fußball Bundesliga: die Fans vom 1. FC Köln. © wikipedia Sebastian Ritter
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Im spanischen Block feiern begeisterte Zuschauer den Gewinn der Europameisterschaft. © dpa
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Schalke-Anhänger schwören ihrem Verein Treue bis zum Tod. © dpa
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Eintracht-Fans in der Commerzbank Arena in Frankfurt. © wikipedia Dirk Ingo Franke
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Ein aufwändige Choreographie im Karlsruher Wildparkstadion. © wikipedia firestar
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Sechs Spanierinnen, sechs Buchstaben: E-S-P-A-N-A! © dpa
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Bayern-Fans feiern 2001 auf dem Münchner Marienplatz den Sieg in der Champions League. © Kurzendörfer
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Die Fans von den Young Boys Bern sorgen in der Schweiz für mächtig Stimmung. © wikipedia amstutzmarco
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Schalke 04 - die Macht im Revier! © dpa
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Bayern-Anhänger in der Allianz Arena. © Westermann
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Die Fankurve im Bernabeu-Stadion vor dem Stadtderby Real gegen Atletico Madrid. © wikipedia elemaki
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Forca! Portugisische Fans präsentieren ihre Schals. © wikipedia Fritz Duras
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Köln-Fans im Rhein-Energie-Stadion. © wikipedia Sebastian Ritter
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Ein überdimensionales Kunstwerk: die Choreographie im Magdeburger Stadion. © wikipedia Sven Gebhard
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Bayern-Fans beim Derby gegen 1860 im Oktober 2001. © Bodmer

Rauball äußerte sich auch zu anderen Themen. Er hält eine Doppelfunktion von Jürgen Klopp als Trainer bei Borussia Dortmund und der Nationalmannschaft für absolut unmöglich. „Das halte ich für völlig ausgeschlossen, weil Arbeits- und Zeitaufwand nicht miteinander vereinbar sind“, sagte Rauball der Sport Bild: „Außerdem ist eine Doppelfunktion nicht erforderlich, wir haben viele gute Trainer.“

Enttäuscht zeigte sich der Liga-Boss von den öffentlich-rechtlichen TV-Sendern, die die Rechte an den Qualifikationsspielen der Nationalmannschaft an RTL verloren haben. „Ich bin enttäuscht von ARD und ZDF, dass sie nicht zugegriffen haben“, sagte Rauball: „Die Spiele der Nationalmannschaft sind Bestandteil des Rundfunkvertrags. Angesichts der 7,5 Milliarden Euro Gebühren der TV-Zuschauer und der hohen Einschaltquoten bei Länderspielen hätten die Rechte ARD und ZDF gut zu Gesicht gestanden. Allerdings steht die Sportkompetenz von RTL außer Frage.“

Die anstehende Verlegung der WM 2022 in Katar in den Winter begrüßt Rauball. „Wenn die Entscheidung für Katar nicht zurückgenommen wird, muss eben im Winter gespielt werden“, sagte er und ergänzte mit Blick auf den früheren DFB-Präsidenten: „In einem Punkt bin ich anderer Ansicht als Theo Zwanziger: Dass die Fans in Deutschland im Winter zum Public Viewing gehen müssen, ist meiner Meinung nach im Vergleich zu den gesundheitlichen Aspekten vor Ort nachrangig.“

Nur bedingt stützt Rauball die Aussage von DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock, der im SID-Interview gefordert hatte, dass die U21 künftig immer mit der stärksten Mannschaft zu einer EM fahren muss. „Ich bin der Auffassung: Die beste Mannschaft, die die Vereine zur Verfügung stellen können, muss teilnehmen“, erklärte er und schränkte ein: „In Fällen, dass ein U21-Spieler die ganze Saison durchgespielt hat, vielleicht sogar internationale, muss der Klub-Trainer sagen dürfen: “Der braucht jetzt eine Pause, sonst machen wir ihm die Karriere kaputt.' Das ist zu akzeptieren. Wichtig ist aber vor allem, dass der Dialog zwischen den DFB-Verantwortlichen, dazu zähle ich auch Jogi Löw, und den Vereinen deutlich intensiviert wird, was die Talente betrifft.„

sid

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